Motorrad verkauft, jetzt kommt der Käufer mit Mängel an die keiner vorher wissen konnte?

7 Antworten

1. Der Käufer wusste nach Deiner Schilderung, dass die Maschine über einen längeren Zeitraum abgemeldet war.

Das bedeutet: Solche Schäden muss man entweder beim Kauf entdecken und dann ggf. den Preis neu vereinbaren oder aber hinnehmen. Korrosion ist nun mal möglich, auch und gerade in einem NICHT vollen Tank.

2. Der Käufer hat eine Probefahrt gemacht.

Hättest Du diese verweigert, evtl. eine andere Geschichte. Aber SO hast Du dem Käufer nichts wissentlich vorenthalten. Es hätte ja theoretisch passieren können, dass die Maschien während der Probefahrt stehen bleibt, weil der Rost die Benzin-Zufuhr verstopft hat.

Dieses Risiko wärst Du als Verkäufer sicherlich nicht bewusst eingegangen!

Dir kann also nicht vorgeworfen werden, dass Du irgendwelche Mängel absichtlich verschwiegen hast, um den Käufer zu betrügen.

Wer ein gebrauchtes Fahrzeug mit entsprechend langer Standzeit anschafft, muss halt beim Kauf genauer hinsehen.

Im Kaufvertrag sollte drinstehen, dass Du keine Haftung übernimmst und das Fzg. gekauft wurde wie gesehen.

Grüße, ------>

Steht im Kaufvertrag "wie besehen"?

Der Käufer hat ein Motorrad gekauft, bei dem er

1. von Dir auf sichtbare und klare Umstände hingewiesen wurde,

2. mit mehreren klugen Leuten eine ausführliche Besichtigung gemacht hat,

wo er 3. gesehen hat, dass das Motorrad wohl längere Zeit stand

und wo 4. der TÜV noch gemacht werden muss.

Er hat es auch noch zu einem guten Preis bekommen.

Wenn er jetzt kommt und weitere, nicht äußerlich erkennbare Mängel reklamiert, muss man ihm entgegen halten, dass es sein Risiko war, dass noch Mängel zu Tage treten können, die trotz intensiver Besichtigung und evtl. auch Probefahrt nicht erkennbar sein konnten. Wie hat er das so schnell festgestellt? Warum nicht schon bei der Besichtigung?

Es kommt nun vor allem darauf an, was im Kaufvertrag steht.

Darin könnte schon Dein Haftungsausschluss für solche Mängel stehen.

Hallo,

ganz so einfach, wie es sich die anderen in ihren Antworten machen, ist es nicht!

Wo gibt es denn auf motorradonline.de Vordrucke für Kaufverträge? Ich habe keinen gefunden.

Bist du dabei auf eine Uralt-Version gestoßen, könnte das für dich blöd gelaufen sein.

Wichtig ist, dass man auch als privater Verkäufer die Sachmängelhaftung ausschließen muss und dass "gekauft wie ... - was auch immer" keine echte rechtliche Gültigkeit mehr hat.

Hast du in dem Kaufvertrag die Sachmängelhaftung ausgeschlossen, dann dürfte das für dich alles kein Problem sein. Hast du sie nicht ausgeschlossen, dann allerdings doch.

Denn durch das lange Stehen hat dieser Mangel ganz sicher schon vor dem Kauf bestanden.

Allerdings ist das nachträgliche Melden von angeblichen Fehlern eine sehr gern ausgeübte Masche, um nachher noch den Preis zu drücken.

Wie du nun reagieren solltest, hängt aber in erster Linie von der Sache mit der Sachmängelhaftung ab.

Viele Grüße

Michael

Rückgaberecht bei Motocross Privatkauf

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Von den anderen Mängeln habe ich nichts gewusst. Nicht einmal dran gedacht da ich ja ein paar Wochen vorher neuen TÜV gemacht habe. Und ich habe mich auf "Keine Mängel festgestellt" verlassen was ja bei mir auch dem TÜV Bericht steht. Querlenker bzw. die Lager des Querlenkers und die Durchrostung der Hinterachse sowie die vorderen Bremsen sind meiner Meinung nach alles TÜV-Relevante Dinge und hätten doch gesehen werden müssen oder wie muss ich das verstehen?

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