Motorrad Fan aber nun angst davor?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Du bist nicht er erste, dem es so geht.

Ich hab in meiner unmittelbaren Umgebung 2 Menschen, die leidenschaftlich gern Motorrad gefahren sind. Nachdem aber Freunde bei Unfällen gestorben sind, ist ihnen die Freude daran total vergangen.

Motorräder verkauft, auf Auto, bzw. Elektro-Fahrrad umgestiegen.

Die Knautschzone beim Motorradfahren ist praktisch nicht vorhanden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich ist meine Erfahrung: Wer erst mit Mitte 20 oder später überhaupt anfängt motorisierte Zweiräder zu fahren wird niemals ein Motorrad richtig fahren können (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Wenn du noch nie Moped oder Mofa gefahren bist, dann wird dir auch schon das Erlangen der Fahrerlaubnis für ein Motorrad deutlich größere Schwierigkeiten bereiten als bei einem bereits bewanderten "Mofa-Rocker". Von null auf hundert ist halt nicht so leicht.

Was deine Angst bezüglich nasser Strecke oder ähnlichem angeht: Das ist halb so wild. Obwohl ich seit über 15 Jahren unterwegs bin hatte ich nur ein einziges Mal den Fall, dass mir das Vorderrad so sehr weggeschlittert ist, dass ich gestürzt bin. Und das war bei Glatteis. Ansonsten ist es natürlich so, dass der Grip bei feuchter Strecke deutlich nachlässt, aber mit dem Auto fährst du ja auch vorsichtiger wenns nass oder gar glatt ist. Das selbe tust du bei Mopedfahren. Und natürlich ist es gefährlicher mit einem Motorrad zu fahren, als mit einem mit 84 Airbags ausgestatteten Auto. Aber anders gesehen: Selbst Fahrradfahren ist gefährlicher als das. Fährst du jetzt deshalb nicht mehr mit dem Fahrrad?

Das technische Grundproblem, dass du eben nur zwei Räder, eines vorne, eines hinten, hast ist bei Fahrrad, Mofa, Moped oder Motorrad gleich. Es kommt nur darauf an, wie gut du damit umgehen kannst. Und wenn du eine  durchschnittliche Fahrintelligenz aufweisst ist das in jedem Fall kalkulierbar. Wenn das nicht so wäre würden jeden Sommer Millionen Motorradfahrer sterben, sobald sie einen feuchten Fahrbahnstreifen befahren.

Es ist allerdings natürlich ratsam erst einmal mit kleineren Maschinen zu beginnen und nicht gleich mit einer 1300er zu beginnen. Auch eine 250er oder 500er kann viel Spaß machen. Steigern kann man sich später immer noch. Und erfahrungsgemäß wirst du dich besonders am Anfang gerne noch steigern wollen. Da wäre es doch schade sich den Spaß gleich mit der größten Machine zu verderben. :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja da hat Wildpark3 schon recht. 

Wenn du 18 bist und den A2 Schein machen willst, überlegs dir nochmal. Wegen der Hauptgefahren ist ein Roller nicht sicherer wie ein Motorrad.

Ein 125er Roller schafft 100km/h.

Die meisten Unfälle passieren ja durch Fremdverschulden (Rücksichtslose Autofahrer). Oder durch Einflüsse wie eine rutschige Fahrbahn.

Um gegen die Auto-Idioten geschützt zu sein, solltest du dir eine reflektierende Protektorenjacke holen und immer mit entsprechender Ausrüstung fahren.

Es kann auch kein Fehler sein ein lautes Motorrad zu besitzen, damit man von Autofahrern besser wahrgenommen wird.

Tja aber einige "Unfälle" auf Youtube sind gestellt.

Und man sollte sich wegen Unfallvideos genau so wenig vom Motorradfahren abhalten lasse, wie man wegen Querly-Videos damit anfangen sollte....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Fange erstmal mit Moped oder Roller an.
Dann kannst Du ja weiter sehen.

Wenn Du Interesse an Klasse A1 hast, dann frage doch mal, ob Du unverbindlich eine Probestunde gegen Bezahlung machen darfst.

Wer weit fliegt, ist auch schnell gefahren.
Wenn man angemessen fährt, fliegt man auch nicht weit, es sei denn man wird gerempelt.
Wenn man vorausschauend fährt, lebt man länger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Viel größer sollte die Angst um die eigene Maschine sein. So gehts mir zu mindest

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?