Motive in der Literatur (Narzissmus)?

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6 Antworten

Die Figur des Narcissus wurde von Ovid beschrieben. Das Buch heisst Die Metamorphosen [= Verwandlungen, weil sich Menschen eben in Tiere oder Pflanzen verwandeln] und wurde auf Latein geschrieben.

Dort ist die Rede von Narcissus (III.340-350, 415-510) : Er wird von Aphrodite wegen seiner hoffnungslosen Liebe zu seinem eigenen Spiegelbild in eine Narzisse (Blume) verwandelt

Die mit ihm zusammengehörende Figur ist Echo, eine Bergnymphe, die von Hera aufgrund hoffnungsloser Liebe zu Narcissus in einen Felsen verwandelt wird.

Ferner kannst du dich auf Siegmund Freud beziehen, der in seinen psychoanalytischen Untersuchungen sich auf die Figur des Narziss bezieht, um die "Selbstliebe" ("Narzissmus") in seine Libidotheorie hereinzunehmen.

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Hesses Narziss und Goldmund versteht sich von selbst,- aber möglicherweise ist auch Oskar Wilde mit seinem "Bildnis des Dorian Gray" damit gemeint.

Es ist ebenfalls ein Beispiel narzistischer Denkweise - und alles basiert natürlich auf der Sagengestalt des Narciss - - bzw. Ovid, wie ahwiegutdass schreibt.

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Ja, auf jeden Fall von Hermann Hesse: Narziss und Goldmund. Unbedingt lesen. Viel Spass.

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Narziss und Echo

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Vielleicht schaust du auch mal in Hermann Hesses "Narziss und Goldmund". Der Roman erzählt von zwei verschiedenen Lebensmodellen. Narziss ist hier der Asket, Goldmund der, der ins Leben hinauszieht.

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Werther

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