Motivation zum studieren?

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5 Antworten

Wieso will "er" denn unbedingt studieren? Weil man da nicht zwangsläufig auf den Punkt Leistung abliefern muss wie bei einer Ausbildung? Weil später in einer höheren Position arbeiten will?

Ein Studium liegt nicht jedem. Neben dem unbedingt-studieren-wollen braucht es auch noch Ausdauer und je nach Studiengang große Lernbereitschaft. Außerdem ist es wichtig, dass einem das Fach zusagt. Vielleicht hat "er" trotz Wechsel noch nicht das richtige gefunden? Wenn es ihn thematisch interessiert, würde er auch eher seine Freizeit mit dem Stoff verbringen und mehr lernen.

Eine andere Motivation wäre vielleicht auch die Angst vor der Alternative. Wenn er merkt, dass er ohne Lernen durch alle Prüfungen fällt und früher oder später von der Uni fliegen wird, ohne irgendwas in der Hand, ist das vielleicht genug.

Es gibt an den meisten Unis auch relativ gute Studienberatungen. Vielleicht sollte er sich mal an eine solche Beratungsstelle wenden.

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Kenn ich. Du musst dir halt n Plan machen. Oder mehrere. Immer im Auge behalten wozu du das machst. Also Fachartikel im Internet lesen, Jobangebote international anschauen und so weiter. Eine Vision finden. Ist egal ob es das am Ende wird. Wahrscheinlich eh nicht, sondern was noch besseres! :D Irgentwohin muss man halt zielen.
Ich hab heute gerade mal 2 std. geschafft, es sollte mind. das doppelte werden. In der Bibliothek halte ich am längsten durch. Versuch doch doch nach der Vorlesung darein zu setzten.

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Kommentar von finding
01.11.2016, 15:20

Danke für deine Antwort, ich werde es ihm ausrichten :) Ich glaube er hat jetzt gerade einfach nur einen Durchhänger und muss sich jetzt erstmal in den hintern treten um voran zu kommen. 

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Das ist ja vordergründig sein Problem. Er verbaut sich damit selbst die Zukunft und niemand anderem. Willen und Verantwortungsbewusstsein kann man niemandem einprügeln. Bei einem Vollzeitstudium zu sagen "ich kann nur 20 Minuten am Tag lernen" da ist er an der Uni falsch und frage mich wie er da ein Abi gemacht hat.
 

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Ab einem gewissen Punkt hilft es nur noch, ehrlich mit sich selbst zu sein.

Bei einem Studium geht man davon aus, dass eine Person sich selbstständig Themen erschließen kann und es aushält, im eigenen Saft zu schmoren. Dazu gehört eben auch, sich selbst ständig zu motivieren und zu arbeiten.

Diese "Schule" Studium ist insofern sinnvoll, als dass man Berufe wählen kann, in denen man genau so arbeitet - allein, forschend, in Projekten, nach Erfolg und nicht nach Zeit.

Es gibt Menschen, die können das - weil sie es gelernt haben oder von ihrem Studienfach so hin und weg sind. Anerkennung gibt es wenig, es bekommt ja niemand mit, was man so macht und die Arbeit hört auch nie auf, man muss sie sich selbst in kleine Häppchen einteilen und sich selbst auf die Schulter klopfen können.

Und es gibt Menschen, die können das nicht - das sind die "Befehlempfänger", die jemanden brauchen, der ihnen sagt, was sie wann tun sollen. Dafür bekommt man dann ein monatliches Gehalt und auch Anerkennung. Das ist der leichtere Weg, weil man sich nicht ständig selbst in den Hintern treten muss, sondern weiß, dass man alles erledigt hat, was zu tun war. Das kann sehr befreiend sein.

Was du von ihm schreibst - aktiv an der Uni, sich nicht motivieren
könnend, wenn er allein ist trotz Fachwechsel, würde auf die zweite
Kategorie hindeuten.

Wenn dein Bekannter zur zweiten Kategorie gehört, wird er in einer Ausbildung oder eventuell in einem dualen Studium mit viel mehr Praxisanteil sicher weiterkommen. Dass er gern studiert, wenn er nicht arbeiten mag, kann ich verstehen, dann hat er ja auch extrem viel Freizeit. Insofern kann es noch lange dauern, bis er eine Entscheidung trifft - bis ihm das Geld ausgeht. Das ist normal, warum sollte er den Idealzustand ohne Druck verändern?

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Er ist halt faul. Ändern wird sich das eher nicht.

Vielleicht ist eine Ausbildung eher was für ihn. Es sei denn natürlich, sein Studiengang ist super gefragt.

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