Morphium spritzen bei einer Todkranken.....

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sofort den Arzt wechseln und einen Spezialisten für Palliativmedizin kontaktieren. Leider haben viele niedergelassene Ärzte immer noch Angst, notwendige Menge an Schmerzmitteln zu verschreiben, da hier immer die leidige "Sucht" zitiert wird. Da die Patientin sich wohl im Endstatium der Erkrankung befindet, würde ich nicht länger warten: wenn der Arzt die Verantwortung nicht tragen will/kann: es gibt zum Glück genug Ärzte, die diese absolut blödsinnige Angst nicht haben. Bis zum Wechsel zu einem anderen Arzt würde ich die Schmerzspitzen mit einem Bolus Morphium abfangen, Patienten sind in der Regel selbst in der Lage, die erforderliche Menge an Schmerzmittel zu benennen. Ich möchte in solchen Fällen nicht verantworten müssen, dass ein Patient leidet. Wäre die Patientin in einem Hospiz, würde sich diese Frage gar nicht stellen, dort würde sie völlig problemslos die notwendige Medikamentendosis erhalten. Der zuständige Arzt hat wohl noch nie selbst Schmerzen gehabt, sonst läßt sich diese unverantwortliche Medikamentenverordnung nicht aufrecht erhalten lassen. Also: kurzfristig zu einem verantwortungsvollen Arzt wechseln, Angsthasen kann in dieser Situation keiner brauchen! Nur Mut!!

Mein Arbeitgeber, mit dem ich schon gesprochen habe, ist genau der gleichen Meinung und hat wohl mit dem Ehemann schon über einen Arztwechsel gesprochen. Hospizverein ist bereits informiert und ich hoffe, es wird besser. Es ist kaum zu ertragen zu sehen, was die Frau für Schmerzen aushalten muss. Ich habe der Patientin schon klar gemacht, dass sie eigenverantwortlich auch selbst das Medikament nehmen kann (ohne "mein" Wissen) und sie ist völlig klar im Kopf.

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Auf keinen Fall zu viel geben ohne ,dass das irgendwo bestätigt und auch niedergeschrieben ist,denn wenns zu viel war und der Mann nicht wollte,dass es auf diese Art und Weise endet,so bist du sozusagen der "Mörder".Tuhe nur das was erlaubt ist und rede mit dem Arzt und der Familie,denn nur so kann eine vernünftige und nicht übereilte Lösung gefunden werden.

auf jeden Fall an die Anweisungen vom Arzt halten. Ich weiß es ist hart das täglich ansehen und vor allem nicht helfen zu können, aber wenn du hier eigenwillig handeln würdest und es kommt raus, bist du deinen Job ein Leben lang los.

vorderzahn Krone Panik offene fragen

Hallo!

Folgendes: Zur vorgeschichte... Ich (27 Jahre jung) habe WAHNSINNIGE PANIK(!!) vorm Zahnarzt und war deshalb gute 15 jahre GAR nicht bei eben diesem... Als die Schmerzen dann unerträglich wurden, bin ich doch hin und habe mich unter Vollnarkose behandeln lassen -> paar Plomben bekommen und ein stückchen am vorderzahn wurde mir dran gemacht weil ein Eck gefehlt hat + 2 Zähne (Backenzähne) gerissen

So,... Da der Arzt (natürlich) privat war, und ich es mir einfach nicht leisten kann 'andauernd' zum Zahnarzt zu gehn (plus meine Angst noch dazu) hab ich natürlich was gemacht? Richtig, ich bin trotz Zahnschmerzen wieder 2 Jahre nicht hin gegangen :-/

Nun... jetzt ist folgende Ausgangslage:

Ich bekomme 3 Kronen (2Schneidezähne oben, und einer daneben). Ich war bei der letzten Sitzung wieder unter Vollnarkose und sie haben mir 2 Plomben gemacht und ein Provisorium auf die 3 oben erwähnten Zähne gegeben...

Am Tag nach der Narkose war ich quasi zur Kontrolle beim Arzt (er wollte das so) war soweit "alles in Ordnung", habe ihm aber gesagt, dass mir die 3 "Zähne" bzw das Provisorium weh tun. Nicht die ganze Zeit, aber immer wenn ich mit den unteren Zähnen (oder IRGENDETWAS anderem -> Essen, Trinken etc.) ankomme. Er hat sich das nochmal angeschaut und meinte wenn die Schmerzen nicht so arg sind, würde er das gerne so lassen, weil das angeblich für die Krone nachher besser ist (er hat irgendwas von zu viel material am Provisorium oder so gesagt...)

Nun gut, da es kein Höllenschmerz war (meine Zahnschmerzen davor waren um EINIGES schlimmer) habe ich gesagt, wir könnens so lassen, denn wie der Name schon sagt ist es ja nur provisorisch bis meine 'Zähne' fertig sind. Zwischen eben dieser Kontrolle und dem Termin zum Kronen 'einsetzen' liegen 2 Wochen - 1 Woche ist bereits vergangen, aber ich habe immer noch Schmerzen an den 3 Zähnen bzw Provisorium... und nicht nur wenn was ankommt, sondern an manchen Tagen auch die ganze Zeit... ist das normal oder sollte ich lieber nochmal mit meinem Arzt reden?!

Und dann habe ich noch ein paar weitere Fragen

Mein Arzt weiss, wie viel Angst ich vor ihm und seinen Helferlein habe, er ist auch spezialisiert auf Angstpatienten und arbeitet deswegen auf Wunsch auch mit Vollnarkose. Trotzdem hat er mir Nahe gelegt den ZWEITEN Termin (nächste Woche, wo die Kronen drauf kommen sollen) keinesfalls unter Vollnarkose zu machen,... er meinte es wird nicht so weh tun...

Jetzt mal ehrlich: tuts wirklich nicht weh, oder hat er das gesagt, weil er eben Arzt ist und weiss, dass jede Vollnarkose den Körper belastet?

Wie bekommt er das Provisorium runter??? Das ist doch ganz fest(?) angeklebt?

Wie werden die Kronen fest gemacht und kann ich mit denen dann wieder 'richtig zu beissen' (Im Moment ist ja jedes ANKOMMEN schon sehr schmerzhaft, reinbeissen kann ich im Moment ja gar nirgends, nicht mal in weiches Toastbrot)?

Ich hoffe jemand kann mir (rasch) eine 'zufriedenstellende' Antwort geben

Danke im Vorrau

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kalter Morphium-Entzug

Hallo

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