Morphium als Therapie für zu Hause. GIbt es das und wenn ja, wie sieht das aus?

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Hallo Kdenlive,

natürlich gibt es das, aber damit würde ich sehr vorsichtig sein und umgehen. Man kann davon sehr schnell abhängig werden und wenn man davon zu viel einnimmt, kann es auch zum Tod führen.

Es gibt natürlich auch chronische Patienten, die davon sehr schwer davon loskommen und sie dann in einer Einrichtung für Suchtkranke kommen. Dort versucht man die Menschen davon loszukommen und zu helfen.

Schau mal unter: www.Morphine als Therapie.de.

Hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

MfG Angelika

  • Morphium ist ein sehr verbreitetes, starkes Schmerzmittel, das nach vielen Operationen, bei Krebspatienten und bei anderen sehr starken Schmerzen verschrieben wird und dann oft das Mittel der ersten Wahl ist. Ärzte sind nicht skeptisch oder zögerlich beim Verschreiben, sondern achten nur genau auf die Indikation dieses Betäubungsmittels.
  • Es ist ganz normal, dass Patienten dieses Mittel auch als Tablette mit nach Hause bekommen. Morphium ist ein sehr gutes, empfehlenswertes Schmerzmittel bei stärksten Schmerzen.
  • Solange die eingenommene Dosis nicht höher als der Schmerzbedarf ist, ist die Gefahr einer Abhängigkeit eher gering und ein ausschleichendes Absetzen problemlos ohne Entzugserscheinungen möglich.
  • Gefahr für Abhängigkeit und Entzugserscheinungen besteht umgekehrt immer dann, wenn höhere Dosen Morphium genommen werden als zur Schmerzstillung unbedingt nötig sind. Dies wäre dann auch die entscheidende Definition für den Beginn des Missbrauchs!
  • Aufgrund des Nebenwirkungsspektrums von Morphium ist es gleichwohl gewiss ratsam, andere, etwas mildere Schmerzmittel zu erwägen, wenn diese die Schmerzen ausreichend kontrollieren können, z.B. Tilidin, Tramal oder Oxycodon.

Diese Medikamente werden in der Regel bei Schwerkranken Schmerzpatienten, z.B. bei im Sterben liegenden Krebspatienten angewendet. Da nimmt man die Suchtgefahr sowie die Gefahr der Überdosierung in Kauf.

Warum sich viele Ärtzte weigern, diese Medikamente zu verordnen liegt daran, dass sie dem BTM (Betäubungsmittelgesetz) unterliegen und die Verordnung mit jeder Menge Bürokratie verbunden ist, die viele Ärtzte scheuen.

Der bürokratische Aufwand hängt damit zusammen, dass Opiatabhängige (z.B. Heroin, Methadon) wahnsinnig scharf auf das Zeugs sind und diese Mittel auf dem Schwarzmarkt hohe Preise erzielen. Das wäre dann Mssbrauch.

Super Antwort!

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Der Bürokratieaufwand ist nicht besonders hoch. Es ist nur eine spezielle Verordnung nötig. Opiate werden in Krankenhäusern routinemäßig verwendet und auch niedergelassene Ärzte verschreiben Morphium ohne Aufwand.

Ärzte sind nur zu recht sehr streng mit der Verschreibung -- was ja auch richtig ist angesichts des Missbrauchspotentials.

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Kostenübernahme stationäre Psychotherapie

Guten Tag, ich habe folgende DRINGENDE Frage: ein Bekannter hat von einem Tag auf den anderen einen Klinikplatz in einer psychiatrischen Klinik bekommen. Er hatte sich erstmals um einen Klinikplatz bemüht wegen schon sehr lang andauernder Depressionen. Eigentlich hatte er mit einer Wartezeit gerechnet. Er hat die Therapie jetzt auch begonnen, aber nach zwei Tagen festgestellt, dass ein Abbruch sinnvoller wäre, als die stationäre Therapie weiterzuführen (keine Einzelgespräche, keine Privatsphäre, keine Sympathie zwischen betreuendem Arzt und Patient)..

Jetzt habe ich gelesen, dass die Krankenkassen häufiger die Kostenübernahme für stationäre psychotherapeutische Behandlungen IM ALLGEMEINEN ablehnt. Ist jetzt damit zu rechnen, dass die Kosten generell und im Besonderen bei einem Abbruch der stationären Therapie nicht übernommen werden? Es besteht meines Wissen ein Anspruch bei der Rentenversicherung, aber sicher bin ich da nicht.

Wie sieht es bei einem Abbruch mit einer Therapiesperre aus? Ist es in dringenden Fällen möglich, trotz allem eine neue PT zu beantragen und bewilligt zu bekommen?

DANKE!!!!

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