Mormonen Missionare

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

auf meiner Mission wurden mir meine Briefe vom Missionspräsidenten weitergeleitet. Alle ungeöffnet natürlich. Stell dir vor, dass es pro Mission etwa 200 Missionare gibt, die alle Post bekommen. Wenn der Präsident jeden dieser Briefe durchliest, hätte er keine Zeit irgendwas anderes zu tun ;)

Außerdem gilt das Briefgeheimnis auch für Missionare. ;)

Ich hoffe du schreibst ihm! Während meiner Zeit in Italien waren Briefe von zu Hause immer ein Highlight :) Liebe Grüße!

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Danke schonmal für die hilfreiche Antwort :) Ich hätte da noch eine Frage, wo du ja praktisch super bescheid weißt, wenn du selbst auf Mission warst. Ich habe mal ein paar "Missions-Regeln" gelesen und da stand, dass man nur im Briefkontakt mit Familie und Freunden "zu Hause" treten darf. Er ist Amerikaner, ich wohne Deutsche, lebe dementsprechend auch in Deutschland. Ist das dann trotzdem okay, wenn ich ihm schreibe oder nicht?

Okay, die Frage mag für dich vllt total komisch klingen, aber ich bin etwas verwirrt haha

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@MadameLulu

Gerne! :) Also, die Regeln haben sich erst vor ein paar Monaten geändert. Zu meiner Zeit (bis vor drei Jahren also) wurde uns noch gesagt dass wir Briefe von Mädchen/Frauen, mit denen wir nicht verwandt sind, nicht beantworten sollten. Empfangen und lesen konnten wir sie trotzdem.

Seit kurzer Zeit ist es so, dass Missionare jedem schreiben können, außer Menschen vom anderen Geschlecht (bei ihm also Frauen) die innerhalb seiner Missionsgrenzen sind. Mit anderen Worten, wenn du innerhalb seiner Mission wohnst wird er dir nicht antworten, sonst aber schon.

In Deutschland gibt es drei Missionen (Berlin [Nord- und Ostdeutschland, etwa alles nördlich des Ruhrgebiets], Frankfurt [West- und Mitteldeutschland], München/Alpenländische [südliches Bayern und BaWü + deutschsprachige Alpen]). Wenn du weißt, in welcher Mission dein Freund ist, und du nicht in der gleichen Mission wohnst, ist alles ok :) Natürlich kannst du ihm auch schreiben, wenn er in der Nähe ist. Aber er wird halt nicht antworten.

Übrigens...auch wenn die Post in Deutschland schnell ist, kann es ein paar Wochen dauern bis du eine Antwort bekommst. Man kann als Missionar nur einmal in der Woche Briefe schreiben (meistens am Montag) und man bekommt Briefe normalerweise dienstags oder mittwochs weitergeleitet. Mach dir also keine Sorgen wenn es ein bisschen länger dauert, es ist nicht persönlich gemeint ;)

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@MadameLulu

Du kannst ihm trotzdem schreiben. Das ist kein Problem. Auch wenn du in Deutschland wohnst. Du gehörst zu "Freunde und Familie" dazu.

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@Nephine

Okay, super! :) Vielen vielen Dank für die tollen Antworten!

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@MadameLulu

Nephine: Was meinst du mit: "Die Regeln gibt es nicht ohne Grund."? Hoffe, es ist okay wenn ich frage, bin ein sehr neugieriger und wissbegieriger Mensch, so kam ich auch in Kontakt mit den Mormonen. ;P

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@MadameLulu

Na ja. Viele junge Weibliche Mitglieder neigen dazu sich in die jungen hübschen Missionare zu verlieben und versuchen ihnen auf diesem Weg näher zu kommen. Doch das ist auf Mission streng verboten. Erst nach der Mission kann solch ein Kontakt aufgebaut werden!

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Wenn er nicht in der Lage ist dir eine private Adresse zu geben wo deine Post auch ungeöffnet ankommt, dann halte ich die ganze Sache eher für sinnlos und fragwürdig. Die Mormonen sind zudem eine Sekte und wenn er da so sehr involviert und kontrolliert ist, tust du dir selbst keinen Gefallen da große Hoffnungen (in welche Richtung auch immer) zu investieren. Alles Gute!

Hier noch einige Informationen zur Mormonen-Kirche:

http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=0&searchstring=Mormonen&language=24&x=58&y=25

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  1. Mormonen sind keine Sekte sondern eine christliche Glaubensgemeinschaft.
  2. wird dort niemand zu irgend etwas gezwungen!
  3. Kennst du denn wenigstens einen Mormonen persönlich? Denn wenn, dann würdest du nicht so abfällig daher reden!
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@Nephine

Also, ich finde auch nicht, dass Mormonen eine Sekte sind. Ich selbst bin keine Mormonin, kenne aber einige von denen ich stets freundlich und respektvoll behandelt wurde (bis auf eine Ausnahme, das hatte aber eher persönliche Gründe). Ich selbst respektiere und schätze die Arbeit, die Missionare während ihres Aufenthalts weit weg von Familie und Freunden verrichten und auch, dass ich nie dazu gedrängt wurde, ihnen beizutreten. Es ist jedem selbst überlassen, was er glaubt und auch wenn ich einigen Aspekten nicht zustimme und immer klargemacht habe, dass ich bei meinem katholischen Glauben bleibe, wurde ich dennoch nie abgelehnt!

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@MadameLulu

Ja, nett und freundlich sind sie und immer gut angezogen - keine Frage! Darum geht es aber nicht. Ich muss auch keinen Mormonen persönlich kennen um zu wissen, daß ihre Lehren unbiblisch sind und die Entstehung des Buches Mormon abenteuerlich ist: http://www.relinfo.ch/mormonen/bom.html

Wer sich hier neutral und ungefärbt erkundigt, wird es auch besser verstehen was es mit dieser Sekte auf sich hat.

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@Nephine

Die Mormonen sind keine Christen, viele Lehren der Mormonen stehen im Widerspruch zur Bibel. Z.B. Totentaufe, die Lehre das alle Menschen Götter werden können, Polygamie.

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Ich bin sicher, dass dein Freund dir eine genauere (und wahrere) Übersicht über seine Kirche geben kann, als Herr Bauer es hier tut. ;)

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Mach dir keine Gedanken. Mission ist nicht Gefängnis. Die Briefe werden nicht geöffnet. Auch die Mormonen halten sich an das Briefgeheimnis! Schreib was du willst.

Aber um es deinem Freund leicht zu machen, schreibe nicht so viele Dinge die ihn von seiner Mission ablenken! Dinge die ihn traurig machen oder Sorgen bereiten.

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