Morgen wird ein riesiger Wald abgeholzt und das mitten in Deutschland. Was denkt ihr darüber?

13 Antworten

  1. Der Wald der abgeholzt werden soll ist schon seit langem Tod, weil das Grundwasser wegen des Braunkohle Abbaus schon Monate zuvor abgesenkt worden ist.
  2. Besser wird der Wald abgeholzt und wirtschaftlich genutzt, statt wie im Ausland das Holz zur Seite scharren bis Insekten kommen und man im Frühjahr eine Plage hat die andere angrenzende Wälder zerstört.
  3. Die Orte wo die Kohle abgebaut wird werden sowieso renaturiert oder rekultiviert also wo liegt das Problem. Wir sind viele Menschen und brauchen Strom, Luxus, heiße Wohnung all das hat seinen Preis. Solange es ausgeglichen ist und das ist es in Deutschland kann man das doch machen.

ad 2) wenn 1) stimmt kommen da keine Insekten mehr, die benachbarte Wäldern schaden würden = das sind dann schon lange Totholzspezialisten... und wenn man den Wald resp. das Holz wirtschaftlich nutzen will/wollte hätte man deutlich früher kommen müssen :-)

ad 3) dass das Prozedere in Deutschland geregelt ist (Genehmigungsverfahren und Ausgleich/Rekultivierung) ist die eine Seite, ob Braunkohle sein muss ne andere...

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@myotis

ad 2) 1) Das Abholzen der Wälder folgt einem ausgeklügelten Plan hier in Deutschland, um keine zu schnelle Grundwasser Absenkung oder Bodenerosionen hervorzurufen. Sprich ja man hätte das Holz früher nutzen können doch dann wären andere stärkere Umwelt schäden zu befürchten gewesen sprich. Schnelle Regenwasser Senkung  (der Bauer lässt danken, die leeren Flüsse voller Insekten auch rechtliche Aspekte lasse ich aus.

ad 3) Braunkohle muss nicht sein, aber ist eine deutlich einfachere zu handhabende Technologie als Atomkraft. Keine Endlager, Gips als Nebenprodukt bei der Energie Produktion und hoch energetische Kraftwerke, das ist Fakt.

Die saubersten Energien ohne viel Rückstand sind nicht einfach hier in Deutschland von heute auf morgen zu haben die wären. Wind (sehr unbeliebt), Sonne (noch sehr kostspielig) und Biogas und Geothermieanlagen. Wasserkraftwerke haben zwar den besten Ruf aber zerstören sehr wohl einen Großteil der umliegenden Natur und würden mehr Umsiedlungen benötigen.

Fakt ist; nicht die Energie Produktion ist das Problem, sondern die Speicherung und Netztechnik. Genau dieser Punkt wird seit der steigenden Energie nachfrage gerne ignoriert von Politik, Industrie und der Gesellschaft.

Rein aus Neugier, welche Energiequellen statt Braunkohle bevorzugst du den?

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Kohle und Atomkraft sind antiquierte und gefährliche Technologien.

Es ist traurig dass wir in 2017 immer noch nicht in der Lage sind und komplett fernab fossiler Brennstoffe oder nukleraren Abfalls mit Energie zu versorgen.

Der bei weitem größte Teil des Waldes in Deutschland ist schon seit Jahrzehnten und z.T. sogar Jahrhunderten extra angepflanzter Nutzwald....: also im Grunde nichts anderes als eine landwirtschaftliche Fläche auf der die Feldfrüchte bloß eben extrem langsam wachsen.

Tatsächliche Urwälder gibt es vergleichsweise wenige und die sind auch besonders geschützt. Die holzt niemand wegen Kohlebergbau ab.

Die Forstwirtschaft ist so ziemlich das nachhaltigste, was man in Deutschland findet......: da hat man schon auf Nachhaltigkeit geachtet 100 Jahre bevor die ersten grünen Spinner aufgetaucht sind.

Wenn also Wald abgeholzt wird, forstet man an anderer Stelle wieder auf. Ein völlig normaler Vorgang.

Bis der Bagger in Deinem Wohnzimmer steht..

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"extra angepfanzter Nutzwald" ist es bei weitem nicht überall - insb. Laub und Mischwälder entsprechen schon ziemlich dem, was von Natur aus auch wachsen würde, es wird nur nicht gewartet, bis alles von selbst vermodert ist... und es wird auf Nutzungskriterien geachtet (gerade, weniger Äste) bei der Pflege... In Wäldern gibt es deutlich mehr Tierarten als in der Ackerflur (Vogelarten, Insekten, Pflanzen usw). - Was für (Braun-)Kohletagebau abgeholzt wird liegt eher an den Kohlevorkommen als an "geschützten Urwäldern"; die gibt es eh nur dort wo auch schon Jahrhunderte kaum einer hinkam (Gebirge z. B.) oder wo nix gscheits wächst (Moorwälder z. B.)

Ja die Nachhaltigkeit wurde im Wald erfunden (vor mehr als 250 Jahren übrigens), und ja die Verfahren (Erlaubnis, Ausgleich usw.) sind recht gut geregelt - aber auch hier gilt "Ober sticht Unter", und die Gesellschaft (öffentliche Meinung, Energiekonzepte, Naturschutz, Gesetze, Wahlen...) gibt vor, ob Braunkohle oder Walderhalt wichtiger ist...

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