Moralisches Dilemma: Medizinstudium oder Bundeswehr?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Medizinstudium 80%
Bundeswehr 20%

6 Antworten

Bundeswehr

Kann deinen Zielkonflikt klar erkennen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein solch enormer Druck, der sich ja bei dir aus finaziellen und moralischen Erwärgungen ergibt und der letztlich existenziell ist, auf Dauer nicht zu verkraften ist, ohne ins Burn-out-Syndrom oder Depressionen abzugleiten und dann sind womöglich zwei Menschen kaputt.Und da du ja sowieso erst 1 Semester hast, wäre der Verlust an Zeit und Geld beim Umsatteln nicht wirklich groß.

Zudem hast du eine echte Alternative, wobei du da keine Details über Verwendung und ein mögliches Studium angibst. Die mögliche Verwendungen nennst du interessant, und da reicht ja schon dein subjetiver Eindruck, das muss nicht näher erläutert werden. Was ein mögliches Studium betrifft, käme es auch darauf an, ob du das nach 13 Jahren auch zivil nutzen kannst, um im zivilen Bereich deine berufliche Laufbahn erfolgreich fortsetzen zu können.

Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der Beruf des Offiziers kein schlechter ist. Man bekommt schon in sehr jungen Jahren enorm viel Verantwortung über Material und Personal und über das Studium hinaus auch eine sehr solide Ausbildung in Management und Menschenführung.

Dein Druck würde jedenfalls schlagartig von dir abfallen. Du fängst schon in der Grundausbildung mit rund 1900,- netto an, wovon nur das Verpflegungsgeld und auch eine nicht allzuhohe Unterkunfstpauschale ab Studium abgehen. Du könntest also deine Leben selber finanzieren ohne jeglichen Zuschuss von Vater und auch die bisher aufgelaufenen Kosten relativ schnell zurückzahlen.

Du machst dir zu viele Sorgen, nimm das Leben so wie es kommt. Du beziehst doch kein Geld von Kredithaien oder doch?
9000€ Schulden nach einem Jahr ist doch ein lächerlicher Betrag. Allerdings einen Betrag den man über Jahre beziehen würde innerhalb von 30 Tagen zurückzahlen zu müssen ist nicht normal.

Das Stipendium ist ein Klinikstipendium. Ergo, im Vertrag stand, bei Abbruch oder nicht bestehen der Prüfungen: Ein Monat für Rückzahlung Zeit.

Und die Studiengebühren müsste ich nach einem Jahr anfangen zurückzubezahlen.

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Ja, aber wenn das nunmal nicht möglich ist, dann kann da drinstehen was will, dann wird es anschlussfinanziert mit Ratenzahlungen.
Wo nichts zu holen ist ist nichts zu holen.

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@Kathyli88

Mein Vater arbeitet in diesem Haus. Die werden sicher das Geld bei ihm suchen.

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Dann wird es dein Vater bezahlen oder mittels Kredit finanzieren.

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Die wichtigste Frage ist -> Willst du 100% Medizin studieren? So wie es sich liest, willst du es nicht so sehr! Warum überhaupt Medizin? Will das der Vater unbedingt?

Halbherzig wirst du es nicht schaffen, dafür ist der Druck zu hoch!

Ich bin damit aufgewachsen. Stand mit 11 schon zum ersten mal im OP (Hirntumor-Entfernung). Ich sehe es eher als Berufung zum Teil. Aber nun mal auch irgendwie als Soldat.

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@HansWurscht1998

Mit 11 Jahren als direkter Gast bei einer Hirn-OP?

Das ist selbst mit einem verwandten Chefarzt nicht möglich, dir stehen hierbei sämtliche Vorschriften im Wege.

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@LouPing

Und trotzdem war es so. Es war im Prinzip im Rahmen eines Praktikums. Verstehe jetzt nicht, warum das in Frage gestellt wird aber ok. Und JA: Der Chefarzt hat es erlaubt! Er hat sogar operiert!

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@HansWurscht1998

Nein. Derartige Operationen unterliegen (im Gegensatz zum z.B. Blinddarm) zusätzlich besonderen "Ansprüchen".

Selbst bei einem Blinddarm dürfest du mit 11 Jahren nicht als Gast dabei sein. Ein klinisches Praktikum ist in dem Alter ebenfalls völlig unmöglich.

Beschäftige dich mal mit den klinischen OP-Bestimmungen. Die sind irgendwann auch Bestandteil des Medizinstudiums (klinische Arbeit).

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@LouPing

Ok. Gut. Dann war ich mit 11 wo anders und nicht im OP. Ausnahmen macht ja keiner. Und unter der Hand läuft ja zum Glück auch nie was. Schwachsinn.

Mir ist durchaus bewusst, dass es da genug Regelungen gibt. An die haben sie sich in meine Falle nicht gehalten!

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@HansWurscht1998

Selbst wenn ein Verwandter die Klinik leitet- auch er kann sich nicht über die gesetzlichen Bestimmungen und die Anforderungen der Versicherer hinwegsetzen.

Somit hast auch du keinen Sonderstatus, das solltest du als "Medizinstudent" wissen.

Ein Arzt der wissentlich Patienten in Gefahr bringt läuft Gefahr seine Zulassung zu verlieren, der Chefarzt muss zustimmen- und du willst mir erzählen für dich haben sämtliche Kollegen ihre Karriere auf's Spiel gesetzt?

Im Leben nicht.

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@LouPing

Ergänzend- 11 Jahre klinische Erfahrung mit häufigem Op-Einsatz. Ich kenne die Regeln und würde Anzeige erstatten stände ein 11 jähriger als Praktikant auf Station oder im OP.

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@LouPing

Ja. Ganz genau. Richtig. Es ist mir auch egal ob du es glaubst oder nicht. Ich verstehe wirklich nicht, warum du mich hier jetzt angreifen bzw. in Frage stellen musst, da das ja offensichtlich rein gar nichts mit meinem Problem zu tun hat. Fakt ist, ich bin seit meinem 11. Lebensjahr mindestens einen Tag im Jahr im OP gewesen! Nie gab es Probleme. Ich musste nur immer ein Dokument bzgl. der Schweigepflicht unterschreiben. Ich habe auch ein Foto gemacht, was ich hier sicher nicht posten werde, von mir im OP. OHNE PATIENTENDATEN ODER GESICHT ETC... Meine Schule wollte dies als Bestätigung. Ich werde mich jetzt auch nicht mehr weiter rechtfertigen. Als ob ich mir diese Story jetzt ausdenken würde.

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@HansWurscht1998

Siehe oben. Mit dem Problem hat es insoweit zu tun das du vorgibst Erfahrungen zu haben. Dem ist nicht so.

Eine Unterschrift von einem 11 jährigen ist wertlos.

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@LouPing

Achja mit 14 habe ich 1 Woche auf einer Station verbracht als Praktikant. Habe auch eine Praktikumsbestätigung. Tangiert es dich wieder?

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@HansWurscht1998

1 Woche mitlaufen mit 14 ist denkbar- aber nicht mit 11 und nicht im OP. Du darfst weder Hand am Patienten anlegen noch selbstständig in den Akten schnüffeln.

Nur mitgehen und mal helfen beim Essen austeilen- das war's.

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@LouPing

Ich war in dieser Woche auch einmal bei einer OP, bei einer Implantation eines Herzschrittmachers. Der Operateur hat mir alles genauestens erklärt. Ist ja auch egal. Ich gebe dir bzgl.der rechtlichen Grundlage recht. Trotzdem wurde bei mir eine Ausnahme gemacht.

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@HansWurscht1998

Wir reden hier von einer Hirn-OP bei der du angeblich warst.

Das einsetzen eine HS ist ein ein Routineeingriff, mehr nicht. Die Mediziner arbeiten konsequent darauf hin den Eingriff auch ambulant durchführen zu dürfen.

Hier hinter einer Glasscheibe zuzusehen unterliegt keinen besonderen Ansprüchen

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@LouPing

Wow. Man kann es sich schon irgendwie so hindrehen wie man will. Ich war auf alle Fälle dabei. Kann es durch Praktikabestätigungen weitgehend belegen. Wenn du es nicht glauben möchtest, bitte. Aber nerv andere mit deinem Menschenbild, dass Leute, die eine Frage haben, gleichzeitig auch Lügner sind. Danke.

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@HansWurscht1998

Bei was denn nun- den Herzschrittmacher oder der HirnOp? Mit 11 gibt es keine von der Schule angeforderten Praktika, also nun doch der Herzschrittmacher?

Belassen wir es dabei. Ich denke du gehst noch zur Schule.

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