Moral der Weihnachtsgeschichte?

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13 Antworten

Die Moral von der Geschichte.

Willst du allen ernstes, das jemand aus dem Evangelium, der befreienden, froh machenden Botschaft eine Moralpredigt macht?

Ich dachte, das wäre mal langsam aus der Mode gekommen. Aber Nein - Auch noch jemand mit dem schönen Namen MovieRoad. Willst du einen Film draus machen?

Fangen wir mal mit der Vorgeschichte an. Gott ist kein stummer Gott, sondern er spricht. (1.Mose) Und wenn er spricht, dann geschieht etwas. Sein Wort ist nicht hohles Gerede, sondern schaffendes Wort.

Die ersten Menschen hatten direkten Umgang mit ihm, bis sie sich entschlossen haben, Gott ihr Misstrauen auszusprechen. Seit dem ist der Umgang mit Gott generell gestört.

Erst hat Gott mit einzelnen Menschen geredet und dann in einem Bundesschluß Israel zu seinem Volk gemacht, mit dem er das Heil für alle Völker bringen wollte.

Und jetzt Fokus auf die Geschichte vor 2000 Jahren.

9 Monate vor Weihnachten: Im Volk Israels lebt Maria, die mit Joseph verlobt ist. Sie bekommt besuch von eimen Engel und ist dann mit Jesus schwanger. Joseph will sie erst verlassen, da er meint, dass sie ihm untreu war, bekommt aber in einem Traum die Situation erklärt und bleibt mit Maria zusammen.

Dann gibt es die erste Volkszählung, weil der Kaiser in Rom gerne wissen möchte, wieviel Geld er aus der Province kriegen kann. Dazu muss jeder sich in seiner Stadt registrieren lassen. Joseph musste also mit Maria nach Bethlehem gehen. Die hochschwangere Maria macht sich also mit Joseph auf den Weg. Als sie ankommen ist es längst Abend. Die Gasthäuser sind überfüllt und das einzige wo sie unterkommen können ist ein Viehunterstand.

Dort bekommt sie Jesus. Sein erstes Bett - ein stinkender Futtertrog.

Und jetzt kommt das Besondere. Dieses Kind ist nicht irgend ein Kind, dass in ärmlichen Verhältnissen zur Welt kommt. Gott selbst wird Mensch. Dort - dieses Baby - ist ganz besonders. Gott begibt sich in die Hände der Menschen, muss sich die Windeln wechseln lassen und stellt sich mit den Ärmsten gleich.

Die ersten Besucher sind Viehhirten. Ein Job, der nicht gerade hohes Ansehen im Volk hatte. Sie wurden von Engeln darüber informiert, dass in dieser Nacht der Heiland geboren wurde.

Die Weisen Sterndeuter, die in einer Himmelserscheinung gedeutet haben, dass in Israel ein ganz besonderer König geboren wurde, suchen zuerst im Königspalast. Das scheint ihnen der angemessene Ort. Aber die Schriftkundigen können ganz klar sagen, dass dieser besondere König in Bethlehem geboren werden sollte. Das war prophezeit worden.

Was dann folgt ... sieh selbst. :)

2017 Reformationsgeschichte einmal anders, in weniger als zwei Minuten! - 

MovieRoad 06.07.2017, 17:33

Ich danke dir für deine Antwort. Ich habe sie noch nicht komplett durchgelesen aber werde mir bald die Zeit dafür nehmen.

Aber zu deinem ersten Satz:

Willst du allen ernstes, das jemand aus dem Evangelium, der befreienden, froh machenden Botschaft eine Moralpredigt macht?

Ich bin selbst Christ und finde auch das man aus dieser Geschichte keine Moral "pressen" muss. Es kommt darauf an das er geboren wurde, es ist eine gute Nachricht, ein fröhlicher Text, auch wenn Jesus in solch ärmlichen Verhältnissen geboren wurde. Ich frage wegen ... naja, ich sage mal, einer Art "Projekt".

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stefanbluemchen 09.07.2017, 22:06

Das hat nichts mit dem zu tun, was wirklich in der Bibel steht. Denn erstens stank die Futterkrippe nicht und zweitens war es keine Seltenheit, dass bei Überbelegung der Herbergen Menschen im Stall übernachteten. Zudem wurde Jesus nicht im Dezember geboren. 

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AngelaHoppe 10.07.2017, 17:38
@stefanbluemchen

Was bitte "hat nichts mit dem zu tun, was wirklich in der Bibel steht."

Das Geburtsdatum von Jesus ist uns nicht überliefert worden. In der orthodoxen  Kirche feiert man am 6. Januar. Gut ist es dennoch, dass man jedes Jahr wieder  an die Geburt des Erlösers denkt. Denn sein Leiden war ja nicht auf die Passion oder Kreuzigung beschränkt, sondern beginnt schon mit dem Anfang seines Lebens.

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juste55 30.07.2017, 19:11
@AngelaHoppe

AngelaHoppe,

dann rechne mal nach.

Wann ist er gestorben, wie alt wurde er?

Da kommst du niemals auf Dezember oder Januar.

Außerdem war das Vieh noch draußen.

Alles Gute 

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stefanbluemchen 30.07.2017, 19:27
@juste55

Du weißt doch, die meisten lieben doch diese aus dem Heidentum übernommenen Feste. 

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AngelaHoppe 31.07.2017, 19:50
@stefanbluemchen

Nur weil die "Zeugen Jehovas" die von Kirche übernommenen Feste nicht "mögen" ist es noch lange nicht falsch, im Laufe eines Jahres an die besonderen Stationen im Leben Jesu zu erinnern und sie in Erinnerung zu rufen. 

Dass Ostern mit dem jüdischen Passahfest zusammenhängt, Himmelfahrt und Pfingsten sich von Ostern ableiten lassen ist der eine Teil. Dass man sinnvoller Weise auch an die Geburt und die Menschwerdung Gottes erinnert, sie bedenkt ist ebenfalls ein wichtiger Teil. Da die "Zeugen Jehovas" aber nur eine normale Geburt erkennen können, wie sie die Gottessohnschaft leugnen, wird am "genauen Datum" rumgemäkelt. Klar - Hirten des Nachts auf der Weide lässt auf Sommer schließen. Da wir aber sonst keinen Hinweis haben,  damals das Geburtsdatum "nicht so wichtig war" - hat man das Gedenken in den Winter gelegt. 

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Als Moral für die Weihnachtsgeschichte möchte ich sagen:

Advent ist ein anderes Wort für "Ankunft". Die Ankunft des Messias wurde von den Juden erwartet. Sie kannten die "Stern-Prophezeiung",nämlich, dass ein Stern die Ankunft des Messias ankündigen würde. Mit der Geburt Jesu hat sich diese Ankunft erfüllt. Er war das LICHT der Welt, aber die Finsternis hat das Licht nicht erkannt. Und so wie sie alle möglichen Propheten Gottes getötet haben, haben sie auch Jesus schließlich getötet.

Die Moral ist: Erwarte nun die zweite Ankunft des Messias als König! So wie die erste Ankunft sich erfüllt hat, so wird auch die zweite Ankunft sich erfüllen. Selig ist, wer dann bereit ist für die Hochzeit des Lammes und IHN gläubig erwartet! Einmal kam Jesus als Kind in diese Welt. Das nächste Mal wird er als König kommen. Erwarte ihn!

Liebe Gott, glaube an Jesus und liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, dann kannst Du Gott bitten, was Du willst. Und ER wird es Dir erfüllen. Johannes 15, 7:Wer in mir bleibt und meine Worte in ihm bleiben, der kann bitten was er will. Und es wird ihm gegeben.

Jesus verspricht uns das Reich Gottes auf Erden, in dem es wunderbar sein wird, wo Gott uns alle unsere Wünsche erfüllen wird. Da aber das Reich Gottes nur ein Reich der Liebe sein kann, ist es wichtig, dass wir das richtig verstehen. Das Reich Gottes kann nur mit Menschen funktionieren, die das Prinzip der Liebe verstanden haben. Wenn jeder den Anderen so behandelt, wie er selber behandelt werden möchte und dem Anderen das Gleiche gönnt wie sich selbst, trägt schon seinen Teil dazu bei.

Viele verstehen Vieles falsch. Gott ist ein Gott der Liebe. Psalm 37,4:

Habe deine Lust am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz wünschet. Befiehl dem Herren Deine Wege. Er wirds wohl machen.

Erlaube dem Herrn, Dich zu führen. So wird er dich führen. Und du wirst dich wundern. Er kennt deine geheimsten Wünsche. Und wenn sie sich mit Liebe und Frieden vertragen, wird ER sie dir erfüllen. Viele denken, das Reich Gottes wäre nach dem Tod. Und ein langweiliges Leben mit stundenlangem HallelujaSingen.  Das ist nicht so. Ruf Jesus an. Er wird dir antworten und dir wunderbare Dinge offenbaren. Jesu Liebe ist so wunderbar, dass du dir das gar nicht vorstellen kannst, wenn du ihn noch nicht wirklich kennengelernt hast.

Bitte Jesus, in Dein Herz zu kommen und Dich zu führen. So ist ER bei Dir. Er wird dann in Dir geboren. Wenn ER in dir ist, bist Du der Stall, in dem das Christuskind geboren wird.

Möge das Feuer des Heiligen Geistes jeden erfassen, der dieses liest.

Dieser text lehrt uns, dass der Heiland laut ,,Prophezeiung" in einer Krippe in ärmlichsten Verhältnissen geboren werden muss.

Aber mal ganz reformatorisch gesagt: Die Bibel ist und will gar nicht eine historische Dokumentation sein. Die Archäologie hat rausgefunden, das Jesus wahrscheinlich gelebt hat, aber auf höchstwahrscheinlich  wurde er nicht so geboren. Das haben die Evangelisten erst nachträglich so hingestellt, weil es laut Überlieferung so sein sollte. 

Was ich aber aus dieser Geschichte mitnehme ist, dass auch ein armer Mensch eine große Seele haben und wunderbares vollbringen kann, dass dazu nicht viel Geld und Macht gehört, sondern einfach die Liebe für andere.

tuefftlerX 06.07.2017, 00:00

nur mal so…  

Glaubst Du wirklich, eine „nachträgliche“ Bearbeitung von Evangelisten hätten die Augenzeugen unwiedersprochen hingenommen?  Wenn es so gewesen wäre, hätte ich damals da nicht mitgemacht, ebenso wie alle anderen. Dann wäre die Geschichte längst vergessen und nicht zu einer weltweiten Bewegung geworden. 

Dass es die Evangelisten umgedeutet haben sollen gehört zu den Fake-News der Neuzeit! 

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Viktor1 06.07.2017, 13:49
@tuefftlerX
hätten die Augenzeugen unwiedersprochen 
hingenommen?  

Welche Augenzeugen ? Und wenn es sie gegeben hätte - damals gab kein Internet oder Diskussionsforen wo man sich hätte einbringen können.
Außerdem wurden diese Erzählungen vom "Hören-Sagen" (Legenden) aufgezeichnet, nicht durch Befragung von Augenzeugen.
Außerdem kann man Schriften auch ändern, wenn "Augenzeugen verstorben sind.
So oder so - deine Einlassung ist grausiger Quatsch.
Außerdem hat sich das Christentum wegen seiner überzeugenden Botschaft verbreitet, nicht wegen irgendwelcher Erzählungen.

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sineDedecus 06.07.2017, 16:02
@tuefftlerX

Das erste Evangelium kam im Jahr 70 nach Christus, das letzte 400 Jahre nach Christus. Ja, ich glaube dass die Augenzeugen das unwiedersprochen hingenommen haben. Und sie waren es sogar selbst die das veranlasst haben.

Das mit den Fake News ist hoffentlich nicht dein Ernst. Es ist historisch gesichert, dass der historische Jesus nicht am 24. Dezember geboren wurde.

Übrigens lehrt sogar die Schule das.

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tuefftlerX 07.07.2017, 10:51
@sineDedecus

siehe obigen Kommentar. Die Wahrheit leugnen hilft nicht…  (meine damit nicht den 24.12. das ist ein kirchlich festgesetztes Datum)

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Warum müssen wir immer mit Gewalt versuchen, jedem Text, egal von welcher "wichtigen" Schrift, eine Bedeutung für unser Leben zuzudenken ?
Sooo groß ist die Bedeutung dieser Erzählung nicht für das Christentum.
Es sind ja auch nur zwei Evangelisten,welche darauf eingegangen sind und nur einer mit der eigentlichen "Weihnachtsgeschichte".
Und doch - eine Textstelle macht für mich Sinn, Lk.2,14
".....Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind"
Dieser Text ist so in meiner NT-Übersetzung (Hamp/Stenzel/Kürzinger) gebracht, in andern Übersetzungen steht statt "guten Willens"  "Gottes Wohlgefallen" o.ä.
Aber genau die Schriftstelle der mir vorliegende Übersetzung ist nachvollziehbar (erfahrbar !), auch für nichtgläubige Menschen, sowohl nach dem Wortlaut als auch im übertragenem Sinne.

MovieRoad, als Jesus geboren wurde, gingen viele Prophezeiungen in Erfüllung. Das ist schon einmal ein sehr wichtiger Punkt. Die Schriftgelehrten konnten Herodes eine genaue Antwort geben, wann dieser König geboren werden sollte. Daraus kannst du schon einmal für die Gegenwart lernen, dass biblische und damit göttliche Prophezeiungen immer in Erfüllung gehen. Einige prophetische Erfüllungen stehen noch aus, oder man kann sie, mit entsprechender Bibelkenntnis, weltweit in Erfüllung gehen sehen.

Dann ist noch ein Punkt, über den wir nachdenken sollten. In der sog. Weihnachtsgeschichte sahen Astrologen/Sterndeuter aus dem Osten, wahrscheinlich Babylon, den Stern. Sie folgten diesem Stern bis nach Jerusalem (und das dauerte nicht nur ein paar Tage)und er blieb bei König Herodes stehen. Als sie mit Herodes sprachen, fragten sie ihn, wo der neugeborene König sei, dessen Stern sie gesehen hätten. Da Herodes um seine Stellung als Vasalle der Römer fürchtete, bekam er es mit der Angst und fragte die schon erwähnten Schriftgelehrten. 

Da der Stern in Jerusalem und nicht in Bethlehem zuerst stehen blieb, muß man sich fragen, was das für einen Sinn hatte. Der, der den Stern geschickt hatte, muß einen Grund gehabt haben. Gott, Jesu himmlischer Vater? Wohl kaum, denn wir kennen die Geschichte, was Herodes mit dem kleinen Jesus vorhatte.  Deshalb ist es sehr seltsam, dass dieser "Weihnachtsstern" ein frommes Symbol für dieses Fest ist. 

Also auch hier erkennst du die "Moral der Geschichte", dass Jesus Gottes Sohn war, dem gleich von Anfang an nach dem Leben getrachtet wurde. Sein himmlischer Vater hielt jedoch seine schützende Hand über ihn, denn er hatte ja eine große Aufgabe zu erledigen - den Loskaufspreis für uns zu bringen, damit wir einmal in Ewigkeit leben können. Jesus war also kein König für eine Nacht!  Er soll für 1000 Jahre regieren, damit all der Unrat von der Welt verschwindet und wir Menschen wieder das werden, was wir von Anfang an sein sollten - vollkommen und gesund. Keine Kriege mehr, keine Kriminalität, keinen Rassenhass, kein Hunger.

Da Jesu Leben nach seiner Taufe gründlich in den Evangelien aufgeschrieben wurde, können wir aus diesen Berichten eine Menge für unser tägliches Leben mitnehmen. Wenn wir vor Entscheidungen stehen, ist es gut, sich zu fragen, "wie würde der Herr Jesus jetzt entscheiden oder wie würde er mein Tun beurteilen?" Dazu sollte man aber alles über ihn wissen!

Übrigens steht in der Bibel nicht die "Weihnachtsgeschichte", sondern es wird über die Geburt Jesus berichtet. Jesus ist mit Sicherheit nicht in dieser Jahreszeit geboren worden. Als er starb, war er 33 1/2 Jahre alt, er starb beim ersten Vollmond im Frühjahr!  Nun rechne mal zurück!! Und was lernen wir daraus, dass es kein Datum für Jesu Geburt gab? Dass nur die Tatsache seiner Geburt wichtig ist und nicht das Datum. Man feierte damals nur in den Heidennationen Geburtstag und das nur Könige und Kaiser, die meinten, sie seien göttlicher Natur.

Ich wünsche dir noch viele Antworten auf deine Frage, aus denen du lernen kannst, sie richtig einzuordnen.

Wie würdest Du dir das Leben der wichtigsten Persönlichkeit der Erde vorstellen?

Ich nehme an aus gutem Hause, vielleicht blauen Blutes, reiche Eltern, aufgewachsen in einem Palast oder einer Villa usw. usw. 

Negative oder abwertende Punkte würden kaum erwähnt.  Genau so steht es eben nicht in der Bibel.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kommt arm zur Welt. Die Eltern haben keine Macht und kein (Bestechungs-)Geld um für sich eine tolle Unterkunft zu bekommen. 

Die Menschen, welche als Erste zur Geburtsstätte kommen, sind nicht die Sterndeuter (Könige waren es nicht), sondern Hirten. Hirten galten zur Zeit von Jesus praktisch nichts. Es ist auch nicht von geistlichen Würdenträgern die Rede, die zu Jesus kommen. 

Die "Moral" der Geschichte. Der kommende König der Christen (und wenn sie ihn erkannt hätten der Juden) kommt nicht mit Glanz und Glora sowie Salutschüssen. Arm kommt er zur Welt  und wir von den Menschen begrüsst, die in der Hierarchie ganz unten stehen. Vor allem für diese Menschen ist Jesus da. 

Du wirst erstaunt sein, wenn Du die sogenannte "Weihnachtsgeschichte" in Matthäus, Kap. 2 mal genau unter die Lupe nimmst.

Da kommen Astrologen ... Wusstest Du, dass Gott sich niemals mit Astrologen einlassen würde? Er warnt vor Astrologie und Spiritismus (5. Mose 18:10).

Dann ist von einem Stern die Rede, der die Astrologen zum erklärten Jesus-Feind führen soll: zum König Herodes. Der will alle Konkurrenten ausschalten. Und das geborene Kind ist ein König. Den will Herodes töten.

Gott will seinen Sohn schützen. Aus welchem Grund sollte er also die Astrologen per Stern zum Feind führen? Die Logik: der Stern ist nicht von Gott, sondern vom Widersacher Satan. Der will den verheissenen Messias beseitigen.

Gott greift ein und sagt dem Joseph: "Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten."

Ist Dir aufgefallen, dass Jesus längst kein Baby in der Krippe mehr ist, sondern ein kleines Kind?

Du fragst nach der Moral der Weihnachtsgeschichte. Die sieht sehr schlecht aus.

— Heute verehrt man die Weisen aus dem Morgenland, die Astrologen sind. Dabei verurteilt Gott Astrologie.

— Heute verehrt man den Stern von Bethlehem - offensichtlich das Werkzeug Satans.

— Heute verehrt man immer noch das Baby in der Krippe, obwohl Jesus inzwischen ein mächtiger König ist.

— Heute beschenkt man sich zu Jesu Geburtstag gegenseitig. Für das eigentliche Geburtstagskind hat man kaum etwas übrig.

— Man feiert die Geburt Jesu am heidnischen Feiertag der Sonnenwende und übernimmt eine Menge Symbolik daraus. Das missfällt Gott. Jesu Tag der Geburt ist unbekannt.

Was können wir aus dieser Geschichte mitnehmen?

Gott hat seinen Sohn beschützt, bis er erwachsen war. Dann ist Jesus für unsere Sünden gestorben, damit wir einmal ewig auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden leben können.

Dafür können wir unserem Schöpfer und seinem Sohn sehr dankbar sein.

Und wir sollten nicht leichtgläubig alles mitmachen. Wir sollten die Bibel nicht nur lesen, sondern auch über das Gelesene nachsinnen.

nowka20 06.07.2017, 18:29

@nobody!

deine peilung ist völlig schief.

schau lieber meinen text an!

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stefanbluemchen 09.07.2017, 22:00
@nowka20

Wieso bist du so davon überzeugt, dass nicht deine Peilung schief ist? 

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Hallo MovieRoad, dazu nur kurz ein Gesichtspunkt:

Ein Theologe hat hal gesagt: "Gott macht Witze!" - Gemeint warJesaja: : Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt, auf seinen Schultern liegt die Herrschaft.

Während Könige, Fürsten, Politiker, Diktatoren usw. mit Raffinesse, Reichtum und Macht ihr Regime festigen, antwortet Gott mit einem Kind..

Und da kommt es nicht auf die soziale Stellung an (Josef und Maria, Hirten).

MovieRoad 06.07.2017, 17:45

Jagut, was kann ich jetzt daraus auf der Suche nach einer "Moral" mitnehmen? Was lehrt uns die Geschichte?

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Nadelwald75 06.07.2017, 18:35
@MovieRoad

Hallo MovieRoad,

modern ausgedrückt: Die Würde des Menschen ist unantastbar (Grundgesetz), grundsätzliches Verhalten anderen Menschen gegenüber, auch "Unterprivilegierten".

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der text lehr uns, daß eine neue zeit für die menschheit angebrochen ist, in der sie das selbstbewußtsein und die freiheit sich erringen wird

Mt 4,17 Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!


MovieRoad 07.07.2017, 12:47

Ich finde schön wie du in einer so kurzen Nachricht die lehre verpackst und sie trotzdem verständlich ist. Ohne wissenschaftliche oder komplizierte theologische Aspekte einzubeziehen. Danke für deine Antwort

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Also  ich bin Christin , ich  finde  nichts  über Weihnachten wie wir es kennen , mit Geschenke  für die Familie und dem Weihnachtsbaum in der Bibel . Über die Geburt Jesus  ,  dass es am 24 .Dezember war , das steht nicht in der Bibel. Also  der Genaue  Geburtstag von Jesus , steht  nicht in der Bibel .

.Damals waren Geburtstage  nicht so wichtig , aber der Stammbaum , wer von wem abstammte.  

Die Feier am 24 Dezember, 25 . und 26. Dezember ,  ist  nicht  Ursprung der Bibel . 

 Die Namen der Drei Waisen oder Könige  sind ebenfalls in der Bibel nicht zu finden . Dass es sich um genau  Drei Waisen handelte , steht dort auch nicht , es waren aber  wohl mehrere.  Dass  Sie zur Geburt  ankamen , als Jesus  in der Krippe im Stall war ,  steht dort auch  nicht . Denn sie  kamen in ein Haus, wahrscheinlich  einige Tage  später, als  Maria und Josef eine bessere Unterkunft fanden . 

Aber  was man  mitnehmen ist :   Jesus ist sehr einfach geboren unter keinem Großen Reichtum ,    in einer Zeit  , unter der Herrschaft des 

König Herodes dem Großen.

Auch Maria und Josef  zählten zu Flüchtlinge ,  zu der Zeit als Maria  hochschwanger war und sie  nach Äqypten flüchteten. 

Satan  verfolgte Jesus  schon also  , als er im Leib der Maria  war. Denn es wurde in Jesus ein König vorhergesagt , welches Herodes dem Großen eine Gefahr um den Thron , einen Sturz bedeuten würde. Also  ließ er alle Erstgeborenen  ermorden bis zum Alter  von Zwei Jahren. 

 

lieben Gruß 

In Jesus Christus ist der von den Propheten des Alten Testaments verheißene Messias und Gott selbst (vgl. Jesaja 9,5; Jesaja 7,14; Micha 5,1) in die Welt gekommen, um den Menschen das Evangelium (die Frohe Botschaft) zu predigen und stellvertretend am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden zu sterben.

Der Grund dafür ist, dass Gott uns liebt: ""Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde" (Johannes 15,13).

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16). 

Die "Weihnachtsgeschichte " ist nur deshalb zu einer geworden, weil Menschen sie dazu gemacht haben. Jesus ist im September/Oktober geboren. Das "Weihnachten" ist in Wirklichkeit ein Sonnenwendfest.

Ab diesem Tag werden die Tage wieder Länger. Um diesem Heidnischen Brauch einen christlichen Anstrich zu geben, hat man daraus den Geburtstag Jesu gemacht.

Mit Erfolg wie man weis. Aber leider völlig falsch.

Die Moral ist: Nur nicht den Fehler aufdecken. Lieber alles falsch machen, aber die Tradition bleibt bewahrt.

Nur weiter so.

MovieRoad 06.07.2017, 17:40

Ja, ich weis das die "Weihnachtsgeschichte" nicht im Schnee stattgefunden hat, aber ich nannte es jetzt einfach mal trotzdem so.

Allerdings, naja, du kannst dir wohl denken das ich eine andere "Moral" wollte. Ich habe erhofft etwas zu hören, was man an dem Text mitnehmen kann, und da muss man nicht den wissenschaftlichen Hintergrund betrachten.

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naaman 06.07.2017, 17:53
@MovieRoad

Tschuldige das Mißverständnis, aber es nicht so sehr der wissenschaftlichen Hintergrund, es ist viel mehr der biblische.


Dennoch.

Als Moral würde ich folgende Idee dahinter vermuten:

Die Geburt Jesu "Weihnachten?" ist nicht so bedeutend, das sie diesen Wert hat, den sie hat.

Von den 4 Schreibern der Evangelien haben nur 2 über die Geburt Jesus berichtet. Und nur einer davon, Matthäus, ausführlicher.

Ergo war die Geburt Jesus nicht so bedeutend, wie sie heute dargestellt wird. Man sollte da nicht mehr hineininterpretieren als nötig ist.

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Jesus wurde nicht im Dezember geboren. Und wichtig ist der Tag seines Todes

MovieRoad 06.07.2017, 17:43

Das ist nur halt nicht die Moral. 

Meine Frage ist was du aus dem Bibeltext mitnehmen kannst. Und da finde ich muss man keine wissenschaflichen Errgebnisse (und auch nicht unbedingt Theologische) betrachten.

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naaman 06.07.2017, 18:00
@MovieRoad

Was für eine Moral sollte man in einer Unwahrheit/Lüge wohl finden können.

Ich würde sagen: Keine

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