Mops, die Hunderasse.

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9 Antworten

Es gibt den Mops schon lange - aber früher war das ein "normaler" Hund - hatte eine Nase, konnte atmen, hatte auch längere Beine etc. Und dann fing der Mensch an zu manipulieren. Dadurch kamen arme Kreaturen zu Stande, die keine Nase mehr haben, kaum schaufen können, Herzprobleme haben etc.

Die Zucht des Mopses ist leider nicht verboten. Qualzuchten sind zwar verboten, aber keiner achtet da wirklich drauf, Aussterben wird er dennoch, wenn sich nicht bald was grundlegendes ändert, denn so sterben viele Möpse schon bei der Geburt und auch viele in jungen Jahren.

Einige Züchter versuchen Mops mit Nasen zu züchten um wieder irgendwann einen gesunden Mops zu erhalten. Ob dies klappt und wie viele da mitmachen, ist fraglich. Solange vom Gesetzgeber das akzeptiert wird und in den Hundeshows immer noch kranke Hunde Pokale bekommen - wird sich nicht allzu viel ändern.

Der Mops ist nun mal leider eine Qualzucht sowie englische und franz. Bulldoggen auch. Die Englische ist am schlimmsten dran.

Hier und da findet man einen verantwortungsvollen Mopszüchter, der Möpse mit Nasen hat u. auf alles andere wie Herz etc. achtet. Problem ist - wie findet man diesen und wie ist man sicher, dass dieser auch wirklich verantwortungsbewußt ist. Andererseits sollte man keinerlei Qualzucht unterstützen.

Mir persönlich wäre das zu heikel. Abgesehen davon, dass ich keine dieser Zuchten unterstützen will - hätte ich echt Angst einen kranken Mops etc. zu bekommen. Daher rate ich von dieser Rasse sowie von allen Rassen, die zu den Qualzuchten gehören, ab. Denn nur, wenn das Interesse und somit die Käufer weniger werden, wird sich grundlegend was ändern.

Gruß

P. S. Alle Rassen, die ähnlich wie der Mops sind (äußerlich) gehören zu den Qualzuchten. Achte lieber auf das Wesen anstatt auf das Aussehen. Wenn man einen Hund hat, liebt man ihn und dann findet man ihn immer schön - egal wie er aussieht.

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Würdest du den Hals deiner Tochter durch das Umlegen von Ringen ab dem Babyalter in der Länge so deformieren dass der Kopf nicht mehr selbstaendig gehalten werden kann?

So passiert über lange Zeitläufe bei einem Stamm in Afrika. Das ist nun nur ein Beispiel von vielen. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit zählt bei Modetorheiten des Menschen scheinbar nicht...!!

Wir haben Kinder für deren tägliche Ernährung die 2 Euro fehlen und die also hungrig in die Schule gehen .... Aber wir erlauben es Hunde zu züchten deren Gesundheitsaufwendungen jede soziale Zuwendung für Not leidende Menschen und Tiere übersteigen.....!

Wenn Züchter angesichts solcher Ethik und auch angesichts der traurigen Lebensumstände solcher "Qualzucht" genannter Hunderassen nicht dringlich und schnell ändern - So ist es nur gerecht wenn solche "Zucht" und deren Ergebnisse vom Gesetzgeber verboten wird.

Nur meine Meinung & ich drücke der Klage des Münchner Anwaltes alle Daumen !!!

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Kommentar von aptem
31.08.2012, 15:07

Würdest du den Hals deiner Tochter durch das Umlegen von Ringen ab dem Babyalter in der Länge so deformieren dass der Kopf nicht mehr selbstaendig gehalten werden kann?

so einen blöden "Vergleich" habe ich noch nice gelesen hier.

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Verboten ist die Zucht nicht und ich habe auch noch nichts davon gehört, dass das in absehbarer Zeit der Fall ist.

Die Mopszucht läuft buchstäblich gegen die Wand. Gute Rassehundezucht funktioniert auf Dauer nur, wenn die Ergebnisse auch gesund und munter sind. Beim Mops ist leider häufig das Gegenteil der Fall.

Grund dafür ist der FCI-Standard, der das gängige Erscheinungsbild vorschreibt - nach diesem Standard wird gezüchtet - und der ist alles andere als ideal. Daraus resultieren die ganzen Probleme, mit denen er zu kämpfen hat.

Diese Probleme sind schon lange bekannt. Die Mopsvereine und die FCI haben es dennoch versäumt, Standard und Zuchtziele grundlegend zu ändern und ich bezweifle auch, dass sie das noch tun. Und früher oder später werden sie die Rechnung dafür bekommen, wenn die Möpse so kaputt sind, dass man die Zucht vergessen kann.

Ich würde dir daher nicht zu einem Mops raten, ebenso wenig wie zu ähnlichen Rassen (z.B. der Französischen Bulldogge), denn diese haben genau das gleiche Problem.

Es ist zwar nicht so, dass die meisten Möpse über Nacht von der Stange fallen, aber die Erkrankungen und die notwendigen Operationen, die viele von ihnen nötig haben, entsprechen absolut nicht dem Ziel, das eigentlich hinter der Rassehundezucht steht. Ich würde so etwas daher nicht unterstützen.

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Hallo Dyruff,

es stimmt nicht, dass der Mops nicht gezüchtet werden darf. Auch in naher Zukunft nicht. Es gibt auch weiterhin verantwortungsvolle Mopszüchter, die versuche, nicht so anfällige Möpse zu züchten.

Alle Hunderassen stammen letztendlich vom Wolf ab und jede Hunderasse, ob Pudel, Schäferhund, Labrador, Pitbull ec. haben ihre Krankheiten und Fehler. Warum sollte es auch anders sein? Es sind keine Maschinen sondern Lebewesen.

Auch Menschen werden krank, bekommen mehrmals im Jahr schnupfen, werden krank und müssen, wenn sie älter werden, öfter zum Arzt.

Nicht anders ist es bei den Möpsen auch. Das ewige Geschwafel von Qualzucht, zeugt nur davon, dass sich solche Menschen nicht näher damit beschäftigen, sondern nur nachplappern was ihnen vorgesetzt wird.

Wende Dich an einen Mopszüchter, der nicht im VDH (von da kommen die anfälligsten Hunde) sondern in einem offenen Zuchtverein ist. Befrage ihn zu Deinen Wünschen und bald hast Du einen neuen Lebensgefährten.

Viel Glück bei Deinem neuen Mops

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Kommentar von shark1940
24.08.2012, 10:18

Leider gibt es genügend anerkannte VDH Züchter, die kranke Hunde "produzieren" - egal ob wir jetzt von Rassen wie Mops sprechen oder auch vom Schäferhund.

Ich kenne sowohl Möpse als auch englische Bulldoggen, die vom VDH Züchter kommen und rießige gesundheitliche Probleme haben (atmen, Herz etc.).

Der VDH schließt auch die Augen davor, dass viele Rassen selbständig sind nicht vermehren können somit teilweise fremd befruchtet werden und die Welpen per Kaiserschnitt auf die Welt kommen.

Natürlich haben alle Hunde ihre Krankheiten vor allem im Alter sowie der Mensch auch. Es ist jedoch ein rießiger Unterschied, ob ein Hund Altersschwach wird oder sich mit Viren ansteckt oder ob der Mensch die Rasse so gezüchtet hat, dass dieser Hund nicht gut atmen kann oder wie beim Schäfer Probleme mit der Hüfte hat oder bei der Dogge, die mit Problemen durch ihre Größe hat. Sowas kannst Du nicht mit normalen Krankheiten vergleichen u. schon gar nicht mit einem Schnupfen beim Menschen.

Im Gegensatz zum Schnupfen, quellen sich die Hunde - müssen operiert werden und sterben teilweise sehr früh.

Manche Möpse werden gerade mal 4 Jahre alt!

Natürlich gibt es noch verantwortungsvolle Mops Züchter, die auch Möpse haben, die atmen können. Dennoch darf man die Augen nicht davor verschliessen, dass es leider auch viele gibt, die sich quellen.

Gruß

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Kommentar von taigafee
24.08.2012, 10:24

du liest anscheinend nicht die "dogs", steppenwolf. der mops soll wohl verboten werden, und der einzige grund, der dagegen spricht, ist, dass wir dann vom osten her mit noch kränkeren hunden überschwemmt werden.

du verdrängst ja sogar, dass der mops seit langem auf der qualzuchtliste steht. und komischerweise äußerst du dich hier nie, wenn ein mopshalter händeringend um hilfe ruft, weil seinem hund selbst mit OP nicht mehr zu helfen ist...

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Dieses Land glaubt jeden Schwachsinn. Ein richtig gezüchteter Mops ist gesund und hat keine Probleme. Man kann in jeder Rasse bei unverantwortlicher Zucht lebensunfähige Tiere rausbekommen. Soll Deutschland machen was es will, es wird immer Länder geben mit vernünftigeren Sichtweisen.

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Kommentar von taigafee
01.09.2012, 07:03

wie kann denn ein tier, dem die nase weggezüchtet ist, "richtig gezüchtet" sein? das ist doch ein widerspruch in sich selbst. und den mops ohne probleme müsstest du mir erst zeigen.

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eben, die sterben auch so bald aus.... wie taigafee schon erwähnte. Lies Dir diese Krankheitsgeschichten durch, findest Du es gut, dass sich Tiere so quälen müssen, weil der Mensch es für schön hält???

http://www.gutefrage.net/frage/kennt-ihr-eine-gute-tierklinik-die-von-innen-laisert-

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Die Rasse gibt es nur durch den Menschen. Nur weil einigen Menschen völlig kaputte Züchtungen gefallen, müssen sich millionen von Möpsen mit Atemnot durchs Leben quälen.

http://www.tierrechte.de/themen/haustiere/hunde/qualzucht-krank-statt-qmopsfidelq

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Kommentar von Dyruff
23.08.2012, 23:39

Ich habe mir alles durch gelesen und möchte danke dafür sagen. Ist das mit Französischen Bulldoggen genau so oder ist das etwas anderes?

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Kommentar von steppenwolff
24.08.2012, 08:06

Hallo Foerster1973,

so eine unqualifizierte Antwort wie Deine habe ich lange nicht gelesen. Wo hast Du denn diese Zahl her, dass Millionen Möpse sich mit Atemnot durchs Leben quälen?

Du solltes mal den Link, den Du eingefügt hast, selber richtig lesen. Wenn Du das getan hättest, würdest Du nicht so etwas schreiben.

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Kommentar von cassandra41477
24.08.2012, 12:15

da kann ich nur zustimmen ein Hund sollte einen geraden Rücken, Fell haben und einen Kopf der nicht so aussieht als wäre er gegen eine Wand gelaufen!

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die möpse sterben auch aus, wenn sie weitergezüchtet werden. sie werden nämlich nicht nur immer kränker, sondern lassen sich auch immer schlechter vermehren. die rüden sind deckmüde und die geburten immer komplizierter, die sterberate vor und kurz nach der geburt liegt trotz umfangreicher tierärztlicher betreuung bei einigen linien schon bei fast 50%.

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