Moped Zündungen pro Sekunde

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3 Antworten

Viertakter:

Ein Viertaktmotor ist ein Verbrennungsmotor, der für den Kreisprozess vier Takte benötigt. Ein Takt ist beim Hubkolbenmotor die Bewegung des Kolbens vom Stillstand in eine Richtung bis zum erneuten Stillstand. Die Kurbelwelle vollführt daher während eines Taktes eine halbe Umdrehung. Vom thermodynamischen Verfahren her unterscheidet man Ottomotoren und Dieselmotoren. Beide Motoren können auch im Zweitaktverfahren arbeiten. Christian Reithmann hatte am 26. Oktober 1860 mehrere Patente auf einen Viertaktmotor erhalten. Unabhängig davon beschrieb im Jahr 1861 der Techniker Alphonse Beau de Rochas das Viertaktverfahren.

Zweitakter:

Ein Zweitaktmotor ist ein Verbrennungsmotor, üblicherweise in der Bauart als Hubkolbenmotor, der für den thermodynamischen Kreisprozess im Gegensatz zum Viertaktmotor nur eine Kurbelwellenumdrehung benötigt. Ein Takt ist die Bewegung des Kolbens von einem sogenannten Totpunkt zum anderen; die Kurbelwelle vollführt daher während eines Taktes eine halbe Umdrehung.

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff „Zweitakter“ einen ventillosen Ottomotor, dessen Schmierung durch ein Zweitaktgemisch erfolgt, das im Arbeitstakt durch eine Zündkerze, teils auch Glühkerze, gezündet wird. Neben dieser Bauart gibt es auch Zweitakt-Dieselmotoren, so den sogenannten Detroit Diesel, Motoren von Krupp, den Antrieb des M113 Panzers oder Schiffsdiesel.

Beispiele für Fahrzeuge mit Zweitaktmotor sind Motorräder, die Mehrzahl der Karts, der Pkw Trabant, Lkw von Krupp sowie Automobile und Kleintransporter der Marke DKW, die meisten Mopeds und immer noch viele Motorroller.

Häufig sind Zweitaktmotoren in der Dieselausführung bei Schiffen, Lokomotiven und Notstromgeneratoren – in der Benzinausführung (Ottoprozess) bei Kleinfahrzeugen mit 50 cm³, Rasenmähern, Benzin-Kettensägen, Kartsport, Rollern (Scootern), Schiffs-, Flugzeugmodellen und Modellautos. Die Zweitakter-Großdieselmotoren von Schiffen gehören wegen ihres hohen Wirkungsgrades zu den wirtschaftlichsten Wärmekraftmaschinen schlechthin.

da dein moped ein einzylinder-zweitakter ist, wird bei jeder zweiten umdrehung gezündet, ganz einfach auszurechnen wenn du einen drehzahlmesser hast, sieht ähnlich wie eine stroboskoplampe ais

bei der drehzahl heißt es doch z.b. : 10.000 U/min = 10.000 Umdrehungen pro Minute, das heißt also 10.000/60= 166,66667 umdrehungen pro Sekunde.

falsch, beim viertakter wird bei jeder vierten umderehung gezündet, beim zweitakter jede zweite umdrehung

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