Monsanto wurde heute in Den Haag wegen Verletzung der Menschenrechte angeklagt. Haben sie deshalb ihren Laden an Bayer verkauft?

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1 Antwort

Schön das jetzt schon eine Stellungnahme erwartet wird, mach ich aber gern.

Ich habe mir dazu diesen Artikel durchgelesen: http://www.finanzblatt.net/den-haag-tribunal-macht-monsanto-den-prozess-2114 die Webpräsens dieses "Tribunals" bestätigt auch die Angaben im Artikel

Wenn die dort aufgeführten Vorwürfe, die ganze Grundlage für die Klage ist, so darf diese eigentlich nur scheitern, da verstehe ich auch nicht, wie diese Klage überhaupt zugelassen wurde. Ich halte das für einen Witz, als nächstes wollen sie dann Pharmakonzerne verklagen, weil Antibiotikaresistenzen zunehmen oder Autohersteller für verstopfte Straßen und Verkehrstote?

Alle der dort genannten Punkte sind entweder weit davon entfernt auch nur annähernd bewiesen zu sein oder man kann Monsanto dafür in keinem Falle allein verantwortlich machen. Man verklagt doch auch nicht Produzenten von Industrierobotern für den Wegfall von Fließbandarbeitsplätzen.

Das ist jetzt die Spitze eines Kampfes gegen die industrielle Landwirtschaft, Monsanto muss dabei nur als Stellvertreter herhalten, man könnte genausogut die Deutsche Bank für die Finanzkrise verantwortlich machen. Eine Verurteilung würde das Gericht in meinen Augen zu einer Lachnummer machen.

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Kommentar von zetra
15.10.2016, 19:59

Deine Antwort habe ich so erwartet. Hier bleibt aber ein Geschmaegle uebrig, denn dieser "Protest" ist ja ein Zeichen dafuer, es ist etwas faul im Staate Daenemark. 

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Kommentar von PhipsP26
05.01.2017, 17:58

Leider ist das eine Masche, womit die Verantwortlichen den Hals aus der Schlinge ziehen.
Nehmen wir die Schäden und Folgeschäden durch Superunkräuter verursacht und mit eigens finanzierten Studien bezüglich Glyphosat. Bei einem Freispruch wären sie nicht mehr zu belangen.

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