Monopol - Nachfragekurve bilden

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1 Antwort

Ich will etwas zur Nachfragekurve sagen. Die Nachfragekurve hat, soweit ich es vestehe, mit dem Monopol nichts zu tun, sondern ausschließlich mit der Zahlungsbereitschaft der verschiedenen Käufergruppen.

Sagen wir mal, es geht um die Preise für ein Glas Bier in Euro. Die Zahlungsbreitschaft eines Studenten liegt bei 5, die eines Professors bei 10. Das heißt:

  • Wenn das Glas Bier 5 Euro kostet, ist die Nachfrage ist 1000 Glas Bier im Monat. (900 Studenten und 100 Professoren kaufen.)
  • Wenn das Glas Bier 10 Euro kostet, ist die Nachfrage 100 Glas Bier im Monat. (Nur die 100 Professoren kaufen.)

Diese zwei Punkte sind schon alles, was wir über die Nachfrage wissen. Man kann nun noch mit dem Lineal eine Gerade dazu ziehen oder auch eine gekrümmte Linie, die wie eine lose Wäscheleine hängt. Beides wäre hypothetisch. Je nach Lehrbuch sieht man es mal so und mal so. (Ich habe mich schon immer gefragt, aus welchem Hut diese schönen Kurven in den VWL-Lehrbüchern eigentlich gezogen werden.)

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