Mond - warum dreht sich der Mond nicht?

5 Antworten

Warum soll er sich drehen ?

Reicht es nicht, dass er die Zeit mit angibt (1.Mose 1,16-17) ?

Kein Planet außer der Erde dreht sich, weil kein Leben auf diesen ist...

Es kommt auf den Standpunkt an. Von der Erde aus gesehen, dreht sich der Mond nicht, auch nicht um die eigene Achse. Vom Weltraum aus gesehen, dreht sich der Mond einmal mit einem Umlauf um die Erde. Er hat keine Eigendrehung, und wie schon erwähnt, nennt man das eine gebundene Rotation!

Nein, nein. Es kommt bei Rotationsbewegungen eben nicht auf den Standpunkt an. Im Gegensatz zu geradlinigen Bewegungen, bei denen man nur die Relativbewegung feststellen kann, sind rotierende Koerper ausgezeichnet dadurch, dass sie fuer JEDEN Beobachter rotieren. Das gibt in der Physik Anlass zu einigen verwickelten Phaenomenen. Lies mal etwas ueber "Intertialsystem" und "rotierendes Bezugssystem", um einen Eindruck zu bekommen, was ich meine.

Zum Mond: Wie oben schon von UralTheo geschrieben dreht sich der Erdmond also sehr wohl und zwar auch von der Erde aus betrachtet.

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Generell erhält man hier auf seine Frage - egal welche - von den ersten 3 - 4 "Beantwortern" immer Dünnschiss zur Antwort - musst Dich dran gewöhnen...

Fast alle Monde des Sonnensystems befinden sich in einer gebundenen Rotation um ihren Zentralplaneten, das heißt, sie drehen sich während eines Umlaufs um den Planeten auch einmal um die eigene Achse. Deshalb wenden diese Monde ihrem Planeten im Prinzip immer dieselbe Seite zu. Da die Monde allerdings nicht auf exakten Kreisbahnen mit konstanter Winkelgeschwindigkeit ihre Planeten umkreisen, während die Eigenrotation eine konstante Winkelgeschwindigkeit aufweist, und da sich ein Beobachter auf dem Planeten nicht exakt auf der Verbindungslinie der Massenzentren befinden muss, sieht der Beobachter im Laufe eines „Monats“ nicht immer exakt dieselbe Seite des Mondes. Durch die verschiedenen Effekte, die zu dieser Taumelbewegung führen, sind von der Erdoberfläche aus im Laufe der Zeit insgesamt 59 Prozent der Mondoberfläche zu sehen.

Der Mond umkreist die Erde im Verlauf von 27 Tagen, 7 Stunden und 43,7 Minuten in Bezug auf die Fixsterne von Westen nach Osten, in dem gleichen Drehsinn, mit dem die Erde um ihre eigene Achse rotiert. Aus der Sicht eines irdischen Beobachters umkreist er die Erde aufgrund der Relativbewegung ihrer viel schnelleren Rotation scheinbar an einem Tag – wie auch die Fixsterne und die Planeten ähnlich der Sonne. In Bezug zur Erdoberfläche läuft er daher in die entgegengesetzte Richtung wie in Bezug zu den Fixsternen und sein Aufgang erfolgt ebenso wie der dieser anderen Himmelskörper im Osten und sein Untergang im Westen. Da die Bahnbewegung des Mondes den selben, rechtläufigen Drehsinn wie die Erdrotation hat, dauert sein scheinbarer Erdumlauf 50 Minuten länger als 24 Stunden. Diese Differenz addiert sich im Laufe eines Monats zu einem Tag, da der Mond in dieser Zeit einen wahren Erdumlauf vollzieht.

Quelle - Wikipedia.

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