Monatliche Kosten für Erdgas Heizung im Einfamilienhaus im Winter?

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7 Antworten

Die Heizung schaltet nachts automatisch komplett aus und geht erst am
Morgen wieder an - in dieser Zeit sind aber viele von uns noch wach und
frieren dann!

Dann ist die sog. Nachtabsenkung eingestellt. Die Heizung geht dann auf "Sparflamme", produziert also weniger Wärme als tagsüber.

Das kann man umprogrammieren. Zur der Heizung müßte es ja eine Bedienungsanleitung geben. Da einfach mal rein schauen.

Kommt Ihr damit nicht klar Heizungsfachmann rufen oder, wenn Ihr zur Miete wohnt, Vermieter informieren.

Im Winter sind die tatsächlichen Heizkosten doppelt bis 3 x so hoch wie in den übrigen Monaten des Jahres.

Wie hoch sind denn die monatlichen Abschläge für Heizenergie?

Noch eine Anmerkung:

Bei Fußbodenheizung ist es an fast jeder Stelle im Raum gleich warm, das ist es bei "normalen" Heizkörpern halt nicht.

Möglicherweise müßt Ihr Euch einfach nur daran gewöhnen.

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Normalerweise gibt es es zu einer Heizung irgendwo einen Temperaturfühler .. (im Wohnzimmer meistens) von dort aus regelt man die Wunschteperatur, die dort herrschen soll - übleicherweise stelle man dort auch die Heizzeiten ein .. ganz runtwerschalten ist völlig unwirtschaftlich, weil dann jeden morgen von eiskalt auf erträglich hiochgeheizt werden muss ...

wen du zur Miete wohnt ruf den Vermeiter an und lass Dir die Heizungsanlage richtig erklären ... wen es Eigentum ist, musst Du jemanden kommen lassen, der einmal die Einstellungen nach Deinen Wünschen macht, das schaust Du dir genau an und weißt so für den nächsten Winter wie es geht ...

Miete oder Kauf? Sofern Miete den Vermieter informieren. Ansonsten wenn ihr gar keine Ahnung habt einen Heizungsbauer kommen lassen. Eine Heizung muss eingestellt werden - Zeiten, Heizkurve, Vorlauf usw. Bei den derzeitigen Temperaturen macht abschalten keinen Sinn. Wenn, dann nur eine Absenkung um ein paar Grad. Ein Bild von der Heizung sowie der Steuerung würde schon helfen Tipps zu geben.

Es ist eine Elco Duatron Kompakt

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Und die Einstellungen?

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@GravityZero

Aktuell steht sie einfach auf Automatik Modus. Ich schalte ab und an aber auch auf Dauerhaft Komfort heizen wenn man es nicht aushält vor Kälte, vor allem Abends/Nachts.

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Dann Handbuch lesen und manuell einstellen.

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Also erst mal: Heizkörperthermostaten auf "5" bringt nichts.....bei 3-4 erreicht man ca. 21-22°C....wird die Wohnung auf 5 (= dauerhaft geöffnet) nicht warm, kommt vom Heizkessel zu wenig Temperatur oder er ist (im Extremfall) unterdimensioniert. Hier ließe sich an der Heizungsregelung vermutlich die Raumsolltemperatur erhöhen oder Heizkurve und Fußpunkt der Heizkurve sollten (in kleinen Schritten) erhöht werden, um auf das Gebäude zu passen. Die "Nachtabsenkung" läßt sich herausnehmen, oder man passt die Zeiten entsprechend der Gewohnheiten besser an....zudem sollte die Heizung nicht Abschalten, sondern absenken (max. um ca.4-5°C) um ein Auskühlen des Hauses zu vermeiden. Zu den Kosten wird Dir niemand etwas genaues sagen können. Bestenfalls die Vorbesitzer könnten ihre Erfahrungen preisgeben.....

Also der Komfortsollwert habe ich auf 24 Grad stehen!
Dann kann ich halt noch Zeiten einprogrammieren:
Phase 1: An
Phase 1: Aus

Aber das sie im Prinzip dauerhaft heizt nur Nachts etwas reduzierter geht irgendwie nicht....ich kann nur Uhrzeiten einstellen An/Aus mehr leider nicht!

Aktuell läuft die Heizung mit Komfortsollwert 24 Grad und Phase 1 an: 0 Uhr / Phase 1 Aus: 23:50 also quasi 24 Stunden.....

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@Fischwaage

Welcher Hersteller, welches  Modell? Unterlagen vorhanden, evtl. ein Foto des Bedienfeldes möglich?

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Ich habe überhaupt keine Ahnung was für Kosten diese Heizung verursacht...kann man das irgendwie berechnen?

Achtung, ganz verwegene Idee:

Alles so aufdrehen, dass es warm ist, den Zählerstand ablesen und das nach einem Tag wieder tun. Verbrauch mit Preis pro Einheit multiplizieren - et voilà...


Was hat der vorherige Bewohner dieser Wohnung bezahlt....??? Eigentümer oder Mieter? Ferndiagnose von hier hilft Dir nichts. Beauftrage, falls Eigentümer, eine Fachfirma in der Nähe zur Überprüfung. Ohne Besichtigung aller Gegebenheiten kann Dir niemand einen Rat oder Tipp geben!

Hallo Fischwaage,

Rechne mal mit 200 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

Also 200x250. Das sind etwa 50.000 kWh. 

Was das kostet musst du mit deinem Gastarif ausrechnen.

Aber: Wenn ich lese Heizung auf 5, dann kann es auch sein, dass Ihr im Jahr das Doppelte verbraucht.

ciao

Peter

Die Einstellung an den Thermostaten sagt hier nicht viel aus - die Drosselung oder Anhebung muss an der Heizung eingestellt werden. Es wäre sogar optimal wenn man nur bei voll aufgedrehten Thermostaten die maximale Temperatur die man möchte erreicht.

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@GravityZero

...da hast du sicher recht. Ich kenne das aber bei mir aus dem Mehrparteien Haus so: In Winter alles auf 5, die Wohngen haben teilweise 30° und wenn im Sommer darauf die Abrechnung kommt stöhnt man, dass es so teuer ist...

Aber wehe die Heizungen kochen im Winter nicht...

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Da ist es wieder etwas anderes, hier geht es ja um ein EFH, bei MFH lässt es sich nicht vermeiden.

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@GravityZero

Hm, wenn in einem Haus die Heizkurve auf 20° Raumtemperatur eingestellt ist, dann wird es auch nicht wärmer, wenn man die Thermostate auf 5 dreht. So vermute ich, dass in dem Haus die entsprechenden Temperaturen herrschen und die Rechnung kommt...

20° sind nicht viel, wenn man vom draussen ins Haus kommt.

Hier  bei mir im Haus haben manche Wohnungen die Heizkosten eines kleinen EFH...

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Bei uns ist es ähnlich. Wir haben überall im Haus FBH. Die Heizung ist so weit gedrosselt und abgeglichen dass sie maximal 20 Grad Raumtemperatur erlaubt (außer im Bad). Alles darüber wird mit einem Ofen geregelt.

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