monatliche KFK durch Inkassounternehmen

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Hallo,

diese Kontoführungsgebühren sind rechtlich umstritten.

Schreiben Sie an dieses Inkassounternehmen, dass Sie die Entstehung und die Rechtmässigkeit der Kontoführungsgebühren dem Grunde und der Höhe nach bestreiten, dass Sie die Verpflichtung Kontoführungsgebühren zu bezaahlen, nicht übernommen haben und verlangen Sie eine um die Kontoführungsgebühren korrigierte Forderungsaufstellung binnen 14 Tagen, ausgehend vom Datum Ihres Schrreibens. Für den Fall, dass die Gegenseite diese Kontoführungsgebühren nicht zurücknimmt, kündigen Sie an, ohne weitere Vorankündigung Vollstreckungsgegenklage einzureichen.

Offenbar haben Sie noch nicht begriffen, dass Leute, die sich so - mit Verlaub - blöd anstellen, wie Sie, sind für diese Inkassokonsortien wie Melkkühe!!! Die kommen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf ... Verstehen Sie mich recht? Wenn Sie wirklich dringend das bedürfnis haben, Ihr Geld loszuwerden, dann können Sie das auch mir abladen, das geht für Sie leichter und ich gebe Ihnen noch paar Antworten ...

Viele Grüsse

Hallo Vollstreckerin, erst mal vielen Dank.

Ich weiß schon, dass ich mich ungeschickt angestelle. Es kotzt mich selbst auch an, wie die einen abzocken. Leider habe ich nicht den rechtlichen Hintergrund und jetzt will ich eigentlich diese Schulden so schnell als mgl. erledigen.

Ich war übrigens auch bei der Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale. Da hatte ich auch die Unterlagen mit und habe nach der Rechtmäßigkeit Kontoführungsgebühren nachgefragt. Dabei erhielt ich leider keine eindeutige Antwort.

Hatte an das Inkasso Unternehmen geschrieben (noch ehe ich Ihre Antwort hatte), aber ohne dass ich darauf verwiesen habe, eine Vollstreckungsgegenklage einzureichen.

Darauf erhielt ich heute folgende Antwort: "...Hinsichtlich der Kontoführungsgebühren weisen wir darauf hin, dass diese zu Recht geltend gemacht werden. Kontoführungsgebühren von Inkassounternehmen gehören auch unter Berücksichtigung der schadensminderungspflicht grundsätzlich zum erstattungsfähigen Verzugsschaden.

Wir verweisen diesbezüglich auf den Beschluss des LG Nürnberg-Fürth vom 11.05.1987 mit dem Az.: 13 T 2745 /87, den Beschluss des OLG Frankfurt am Main vom 14.11.1989 unter dem Az.: 11 U 14/89 und das kürzlich ergangene Urteil des AG Rüdesheim vom 25.10.2010 mit dem AZ.: 2C 112/10 sowie auf den Fachaufsatz in der JR 1987, S. 141 f..

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass hier die als Nebenkosten geltend gemachten Kontoführungsgebühren auch in Bezug auf die geltend gemachte Hauptforderung keinesfalls in einem unangemessen Verhältnis stehen.

Im übrigen erkennt auch die ständige Rechtssprechung Inkassokosten mindestens in Höhe derjenigen Gebühren an, die auch einem Rechtsanwalt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zustehen würden (exemplarisch LG Rostock, Urteil v. 01.06.2006, Az.: 4 O 392/05)."

----Jetzt überlege ich, dass noch einmal das Schreiben wegschicke mit den von Ihnen vorgeschlagenen Worten ---Wie ist das mit der Vollstreckungsgegenklage? Brauche ich da einen Anwalt? An welches Gericht muß ich mich da wenden?

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@pigion

wo reicht man diese Vollstreckungsgegenklage ein?

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@pigion

Hallo, ich bitte um Entschuldigung, dass ich Ihren früheren Kommentar nicht beantwortet habe. Die Vollstreckungsgegenklage ist bei dem Gericht einzureichen, das den der Zwangsvollstreckung zugrundeliegenden Titel erstellt hat. Ist der Titel ein Vollstreckungsbescheid, so ist das Gericht für die Vollstreckungsgegenklage zunächst zuständig, das als für das streitige Verfahren vom Antragsteller als zuständig angegeben wurde; diesem Gericht bleibt es vorbehalten, die Zuständigkeit zu prüfen. Ist der Titel eine Notarurkunde so ist die Vollstreckungsgegenklage an das für den Wohnort / Geschäftssitz der Gläubigerin örtlich zuständige Gericht zu richten. Ob Sie eionen Anwalt brauchen richtet sich danach, welches Gericht örtlich und sachlich zuständig ist. Beim Amtsgeriucht brauchen Sie keinen Anwalt, beim Landgericht durchaus! Die Vollstreckungsgegenklage ist eine prozessual und materiellrechtlich nicht so sehr einfache Sache, auch examanierte Juristen müssen da immer mal wieder nachlesen ... Es gibt verschiedene Schweinereien, auf die man vorbereitet sein sollte ... Wenn die Gegenseite durchschnittlich oder besser verteidigt wird, ist man dem als Unerfahrener nicht gewachsen ... Die Vopllstreckungsgegenklage ist im Übrigen an das Prozessgericht zu richten, nicht an das Vollstreckungsgericht, so dass die ganz normale 3-fache Gerichtsgebühr anfällt entsprechend dem Streitwert. Beim Vollstreckungsgericht würden keine Gerichtskosten entstehen. Viele Grüße

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@Vollstreckerin

erst mal vielen Dank für Ihre Antwort. auf ihre Antwort hatte ich folgenden Brief an die bfs risk geschrieben:

"Widerspruch gegen Ihre aufgeführten KFK - Gebühren aktuelle Forderungsaufstellung

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 1.: senden Sie mir eine aktuelle Forderungsaufstellung zu, denn ich möchte dieses Jahr eine abschließende Zahlung leisten.

Zum 2.: Trotz Ihrer Schreibens vom 08.08.12 und Ihrer Begründung der Kontoführungsgebühren gehe wiederholt dagegen in Widerspruch.

Ich bestreite die Entstehung und die Rechtmässigkeit der Kontoführungsgebühren dem Grunde und der Höhe nach. Ich habe nicht die Verpflichtung der Zahlung der Kontoführungsgebühren übernommen. Ich verlange eine um die Kontoführungsgebühren korrigierte Forderungsaufstellung binnen 14 Tagen.

Für den Fall, dass sie diese Kontoführungsgebühren nicht zurücknehmen,werde ich eine Vollstreckungsgegenklage einreichen, auch wenn ich eventuell die Zahlungen dann bereits geleistet habe..."

Daraufhin habe ich nun eine um Kontoführungsgebühren korrigierte Forderungsaufstellung erhalten.

Allerdings wollen Sie als Abschlussbetrag nun die Summe aus der Forderungsaufstellung + der ursprüngl. geforderten Kontoführungsgeb. (Sie schreiben:"der Zahlung des noch offenen Betrages in Höhe von 345,65 sehen wir nun bis zum 10.10.12 entgegen

**Ich überlege nun ob ich folgendes Schreiben aufsetzen kann:

Widerspruch gegen die Höhe der Restrückzahlungsbetrages

Sehr geehrte Damen und Herren, am heutigen Tag erhielt ich nun nach mehrmaligen Widersprüchen endlich die um die Kontoführungskosten korrigierte Forderungsaufstellung.

Danach lautet der Forderungsstand zum 25.09.12 301,87€ Pro Tag kommen dann noch 0,05€ an Zinsen hinzu.

Danach beträgt der Rückzahlungsbetrag zum 10.10.12 301,87€ +0,75€ (15*0,05€)Zinsen = 302,62€

Deshalb gehe ich gegen Ihren offenen Betrag in Höhe von 345,65€ in Widerspruch. Denn die Differenz in Höhe 43,03€ läßt sich für mich nicht erklären. Gegen diese gehe ich der Höhe und dem Grunde nach in Widerspruch.

Ich zahle zum 10.10.12 den Betrag in Höhe von 302,29€ ein. Denn nur für diesen bin ich entsprechend der Forderungsaufstellung verpflichtet.

Damit habe ich dann meine Schulden bezahlt. Mit Zahlung des letzten Betrages in Höhe von 302,45 ist die Forderung abschließend getilgt und ich fordere Sie auf mir den Vollstreckungstitel im Original zuzusenden. Außerdem fordere ich Sie auf Eintragungen bei der Schufa bzw. anderen Auskunftsdateien umgehend löschen zu lassen und die vollständige Zahlung mit zu teilen.

Mit freundlichen Grüßen**

Kann ich dies so tun oder soll ich den Widerspruch lieber Anders formulieren??

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@pigion

Hallo, na ja, Sie können schreiben ..., ob es zum Ziel führt, sei mal dahingestellt. Sie hatten Ihre Position dargelegt und das muß man nicht dauernd bekräftigen und wiedeholen. Außerdem kratzt das die Gegenseite herzlich wenig, wenn Sie schreiben ... Ich empfehle, dass Sie die gegen Sie berechtigte Forderung rechnerisch selbst ermitteln und dann zahlen. Dies würde beinhalten, dass Ihre Ermittlung einen ganz gewissen Zinsfehler zu Ihrem Ungunsten beinhaltet, der ist aber eher sehr gering. Das liegt darin begründet, dass es Ihnen sicher nicht möglich ist, eine Forderungsbverechnung korrekt gem. §§ I BGB durchzuführen, das ist oft ziemlich kompliziert und sehr aufwendig, wenn man keine Software dafür hat. Etwa 6 oder 8 Tage nach der Zahlung würde ich besser der Gegenseite anzeigen, dass ich die Sache für erledigt ansehe und die Herausgabe des Vollstreckungstitels binnen 10 Tagen verlange, widrigenfalls ohne weitere Vorankündigung die Vollstreckungsgegenklage eingereicht wird. Tatsächlich tun würde ich das aber erst nach frühestens 1 - 2 Monaten, wegen des Kostenrisikos. Die Kosten tragen Sie nämlich selbst, wenn der Titel bei Ihnen eingeht, bevor die Klage zugestellt, also rechtshängig, ist. Nach frühestens 1 - 2 Monaten ist die Sache aber bei der Gegenseite "vergessen" ... Die wechjseln dann nämlich ihre Taktik und lassen die Sache eine ganze Weile ruhen, weil sie glauben, dass dann "Gras drüber wächst" unbd nach 6 oder 12 Monaten könnten sie den Restbetrag auch noch abfassen, indem sie die Vollstreckung ankündigen in der Annahme, dass Sie dann nicht mehr wüßten, worum es dabei geht und um des lieben Friedens den eher geringen Betrag schnell zahlen. Das ist altbewährte Taktik!!! Soweit sollte man es nicht kommen lassen und nach spätestens 3 Monaten rein vorsorglich schonmal die Gegenklage, hilfsweise Herausgabeklage, einreichen. Viele Grüße und Alles Gute und viel Erfolg!!!.

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