Monatlich Mwst-Steuer zurück

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5 Antworten

Mit der Kleinunternehmerregelung musst du auf deine Preise keine Mehrwertsteuer aufschlagen und abführen. Dadurch kannst du insbesondere für Privatkunden gute Preise machen, kannst aber dafür von deinen Einkäufen keine Vorsteuer "zurückholen". Macht viel Sinn bei Dienstleistungen für Privatverbraucher. Ohne Kleinunternehmerregel musst du von jeder Einnahme 19% ans Finanzamt abführen, darfst davon aber die MwSt. deienr Einkäufe abziehen.

das ist so nicht richtig. Die Streuer die Du meinst ist die Vorsteuer., Und zwar genau die Steuer die auf Deinem Materialeinsatz und auf Deinen Kosten drauf ist. Diese Steuer kannst Du an Deiner Mehrwertsteuer die Du für Deine Leistungen Deinem Kunden berechnen mußt (und die Du an das FA abführen mußt) abziehen. Deshalb mußt Du auch eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben. Ist in der Kürze leider nicht besser zu erklären.

Also, die Thematik wurde ja schon beantwortet, aber ein wichtiger Hinweis noch: wenn Du EINMAL auf die Kleinunternehmerregelung verzichtest, bist Du 5 Jahre an die USt-Pflicht gebunden, Du kannst also nicht einfach "hin- und her hüpfen", wie Dir beliebt

Wenn Du Kleinunternehmer bleibst, so stellen von Dir gezahlte USt-Beträge betriebliche Kosten dar, die den Gewinn und somit die Steuerlast mindern - also "zurück" bekommst Du es sowieso, entweder monatlich oder als Kleinunternehmer eben erst im nächsten Jahr, in dem Du weniger Einkommensteuer zahlst

Kann sich nicht jeder Unternehmer über die Vorsteueranmeldung die MWSt zurückholen???

Nö. Kleinunternehmer eben nicht. Dafür müssen die ja auch keine Umsatzsteuer abführen.

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Was genau ist jetzt eigentlich deine Frage? In deinem ganzen Sachverhalt kommt ja kein einziges Fragezeichen vor.

Ja, dafür muss ich mich wohl entschuldigen.

Frage: Bisher dachte ich, wer die Mwst "wieder haben will", der muss erst einmal ordentlich verdienen, um überhaupt etwas abführen zu können. Bis ich nun dieses Gerücht gehört habe, dass es auch als Anfänger/Gründer bei dem sich die Liquidität so einpegelt, auch möglich ist von den Regelungen für Selbsständige zu profitieren und sich eben monatlich von seinen beruflichen Ausgaben (Equipment, Benzin, Werbung ) die Mwst zurück zu holen.

Prinzipiell muss ich mich nat. um einen Steuerberater kümmern, wenn ich gar keinen Dunst habe, aber es brennt mir unter den Nägeln mit dieser wunderlichen Behauptung. Danke Jasmin

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