Mohammed und Allah als Strichmänchen darstellen?

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18 Antworten

An sich darfst du es (als Atheist) aber ich persönlich würde es dir abraten, weil ich denke nicht das du deine Klassenkameraden verletzen willst. Muslime sind bei solchen Sachen sehr sensibel.

Für Gott kannst du den Eigennamen "Allah" nehmen, viele Schriftzüge findest du im Internet und für Mohammad gibt es auch einige Schriftzüge, die an sich gut aussehen.

lg :)

Abahatchi 26.03.2016, 22:49

An sich darfst du es (als Atheist)

Du darfst

So ist es rechtlich und jede Zutat wie "An sich" ist schon eine Form der Beschränkung von Rechten.

Muslime sind bei solchen Sachen sehr sensibel.

Ist in diesem Zusammenhang völlig ohne Relevanz. Selbst wenn jemand nach seinem Glauben seinen Gott von all jenen gelästert sieht, die sich morgens die Zähne putzen, sein Problem, ich putze mir trotzdem die Zähne.

Für Gott kannst du den Eigennamen "Allah" nehmen

"Allah" bedeutet vom Ursprung her nichts anderes als "ein Gott". In deutschen Schulen gilt Deutsch als zu nutzende Sprache. Also ist statt dem arabischen "Allah" ganz normal das deutsche "Gott" zu benutzen. Weil aber die Religion der Juden, Muslime und Christen sogenannte abrahamitische Religionen sind, wäre der eigentlich Name des Gottes JHWH. 

Für Mohammed gibt es natürlich auch einen Schriftzug im Internet, aber wie schon in Bezug auf "Allah" gilt die lateinische Schreibweise, also: Mohammed. 

Grusz Abahatchi

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tubtub98 26.03.2016, 23:36

oke danke?

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Eine atheistische Einstellung spielt in der Erledigung der Aufgabe keine Rolle.

Es existieren ausreichend antike Darstellungen Mohammeds beim Empfang der Offenbarungen.

Die Darstellungen werden sogar im fundamentalistischsten islamischen Staat in Ehren gehalten.

Was soll dagegen sprechen, solch eine Abbildung zu verwenden?

Und wenn sich wer-auch-immer verletzt fühlen sollte, kannst Du auf die islamische Legitimität des verwendeten Bildes hinweisen, die Ignoranz von wem-auch-immer offen legen und vielleicht einen kleinen Beitrag zur Korrektur eines weiteren "Missverständnisses" leisten.

https://www.google.de/search?q=bilder%2Bmohammed%2Boffenbarungen&client=opera&biw=1242&bih=598&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjAn-L9r9zLAhXDSRoKHWOJBPEQ_AUIBigB

Natürlich darfst du das. Möglicherweise stören sich Gläubige daran, aber das ist deren Problem.

Es ist sehr wahrscheinlich dass es einige nicht in Ordnung finden, aber das ist nicht dein Problem. Als Atheist bist du nicht an die Einschränkungen gebunden, welche Religionen ihren Anhängern aufzwingen.

Wenn jemand damit nicht umgehen kann, sollten diese Leute ein wenig mehr Energie in ihre geistige Reifung investieren.

hi lennythebest - ich denk mal, als Nichtgläubige musst du deine Präsi so machen, dass sie "sachlich" 100% unangreifbar ist. Du musst also deinen paar Gläubigen Zuhörern garantiert nicht zu Munde reden oder auf ihre übertriebenen Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen. Es muss stimmen, was du zeigst und du musst auch nicht zu ironisch oder satirisch sein. Sei sachlich. Kannst ja statt Strichmännchen farbige Rechtecke oder Zylinder zeichnen.

Übrigens: du kannst es so nem rechtgläubigen Haberecht sowieso nie recht machen. also versuchs erst gar nicht.

Und die Moslems müssen schon auch lernen, es auszuhalten und zu ertragen, dass wir hier in Deutschland, auf hohem geistigen Niveau, durchaus auch ne andere Sicht auf den Islam haben und haben dürfen.

Entchen2 25.03.2016, 14:24

Und
die Moslems müssen schon auch lernen, es auszuhalten und zu ertragen,
dass wir hier in Deutschland, auf hohem geistigen Niveau, durchaus auch
ne andere Sicht auf den Islam haben und haben dürfen.

Donnerwetter! Gut gebrüllt, Löwe. Will natürlich damit sagen:" Hervorragend formuliert!" :-))

 

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Entchen2 25.03.2016, 14:31
@Entchen2

die 1 und die 0 untereinander waren nicht gewollt. Verbessern war nicht möglich, da das ganze Bild momentan kippte.

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Ist völlig in Ordnung. Du bist Atheist und musst dich deshalb nicht an religiöse Vorsätze halten. Christen sind ja auch nicht sauer falls heue Atheisten Fleisch essen...

Im Grunde geht es hier um Toleranz. Werden Deine Mitschüler so tolerant sein, Deine Art des Vortrags als das zu aktzeptieren, was es ist: Deine Art von Vortrag.

Oder werden sie intolerant sein und Dich anfeinden?

Hälst Du es für gut, der Intoleranz vorauseilenden Gehorsam zu entbieten?

Für Mohammed kannst du ein strichmännchen Zeichen und sein Gesicht wie unten im bild machen, so wird es auch in islamischen kinderbücher gemacht. -alles andere währe eine Beleidigung, einige hätten sich angegriffen gefühlt-

Das kannst du für Allah zeigen, den er ist kein Mensch. - (Schule, Religion, Islam)
halloschnuggi 25.03.2016, 14:22

Und für allah reicht dieses strahlen auf dem bild...

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Abahatchi 26.03.2016, 22:56

Ich verstehe Deine Logik nicht! 

Wenn nun jemand eine Religion hat, in der ich jenes nicht abbilden darf, ein weitere hat ein Religion, in der man etwas anderes nicht abbilden darf usw. ist es uns dann irgendwann nicht mehr gestattet überhaupt etwas zu zeichnen? 

Islam ist die private Angelegenheit von Muslimen. Was nach deren Religion beleidigend sei ist völlig egal. Nach meiner Religion dürftest Du nämlich nicht so ein Bild zeigen, wie Du es hier gemacht hast, weil dies meinem Gott lästert. Und? Löscht Du nun aus Rücksicht auf meine Religion dieses Bild? Wohl kaum oder? 

Fazit, man kann Mohammed so oft malen wie man will und so malen wie man will. Wer ein Problem damit hat, dasz Menschen, die keine Muslime sind, Bilder malen, egal von wem, die haben halt Pech gehabt, so ich mit Deinem Bild Pech habe. 

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realsausi2 27.03.2016, 00:02
@Abahatchi

Man stelle sich mal vor, eine Religion verstiege sich dazu, die Farbe rot als sakrosant zu erklären. Die Verwendung von Rot außer zum Zwecke der Huldigung ihres Gottes wäre Gotteslästerung.

Freie Fahrt für freie Bürger, rote Ampel gibt´s nicht mehr. Keine roten Zahlen in der Bilanz, kein roter Kopf beim Rendezvous, kein roter Korrekturstift beim Diktat. Keine roten Augen nach durchzechter Nacht.

Hmm, vielleicht sollte man diese Religon tatsächlich gründen.

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halloschnuggi 28.03.2016, 12:49

Wenn ich mir bei jedem Satz überlegen muss wie der Satz früher genutzt worden ist, sind wir zu begrenzt findest du nicht? Hier ist die Absicht ganz bestimmt nicht töten, man...

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Abahatchi 28.03.2016, 18:27
@halloschnuggi

Es geht wohl kaum um "jeden" Satz. Es ist vielmehr bedenklich, wenn Kernsätze wie "Arbeit macht frei" und "Jedem das Seine" schon bei einigen in historische Vergessenheit geraten sind.

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Es IST vollkommen in Ordnung. Gleichzeitig musst Du wissen, dass das nicht jeder so sehen wird und es ggfls. nicht relevant ist, ob es eigentlich in Ordnung ist, wenn Du in der großen Pause mit den Konsequenzen Deines Handelns konfrontiert wirst.

Bitte erinnere Dich an die Muhammad-Karikaturen in Charlie hebdo oder an Salman Rushdie.

DottorePsycho 25.03.2016, 14:13

Vielleicht malst Du Allah so, dass Du eine Wolke skizzierst, HINTER welcher Allah sein soll. Also eine Sprechblase, die ihren Anfang hinter der Wolke hat.

Muhammad könntest Du ausschließlich von hinten zeigen.

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Abahatchi 26.03.2016, 23:13

Konsequenzen Deines Handelns

Wird ja immer schöner, wenn man hier in Deutschland sein Handeln überlegen soll, nur weil jemand anders nicht möchte, dasz man von einem Mohammed ein Bild malt. So weit kommt das noch! Hier in Deutschland hat jeder das Recht, völlig unbeschadet und ohne Ächtung so viele Bilder oder Karikaturen von einem Mohammed oder Gott, egal welchem Gott zu malen, wie er lustig ist. Wem das nicht paszt, der kann ja sich gerne die Augen ausstechen, dann kann er so oder so keine Bilder von Mohammed sehen. 

Was ein Moslem bezüglich seiner Religion toll findet oder schlecht, das hat uns nicht zu interessieren und vor allem haben sie es uns nicht vor zu schreiben. 

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DottorePsycho 26.03.2016, 23:26
@Abahatchi

Man sollte sein Handeln grundsätzlich IMMER überdenken.

So ganz versteh ich Deine Aufregung von daher nicht. Natürlich ist das schlimm, wenn man vorsichtig sein muss, was man so zeichnet, aber es ist einfach mal weise, solange es Menschen gibt, die ihre Religion zu ernst nehmen.

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Abahatchi 26.03.2016, 23:35
@DottorePsycho

es ist einfach mal weise, solange es Menschen gibt, die ihre Religion zu ernst nehmen.

Es gibt zum Beispiel Muslime, die nehmen ihre Religion so ernst, dasz sie jeden umbringen, der nicht Moslem einer bestimmten Richtung ist. 

Und? 

Wie überdenkst Du nun Dein Handeln? Nimmst Du nun aus reiner Vorsorge diese Religion an, weil es ja welche gibt, die diesbezüglich ihre Religion "zu ernst" nehmen? In dem Moment, in dem wir das erste mal auch nur ein kleines Stück unserer selbstverständlichen Freiheit aus falsch verstandener Vorsicht oder Rücksicht aufgeben, werden sie, die religiösen Fanatiker, noch mehr Rücksicht fordern.

Nein, ganz im Gegenteil, wir haben ohne jegliche Einschränkung unserer Rechte, grundlegend zu unseren Rechten zu stehen. 

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DottorePsycho 27.03.2016, 12:27
@Abahatchi

Du kannst ja doch gerne zu Deinen Rechten stehen. Bitte schreibe mir aber nicht vor, wie ich mit meinen Rechten umzugehen hätte.

Es ist auch recht einfach und billig, hier anonym einem anderen anzuraten, so zu handeln, da er ja seine eigene Haut und nicht die Deine zu Markte trägt.

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Abahatchi 27.03.2016, 21:49
@DottorePsycho

Bitte schreibe mir aber nicht vor, wie ich mit meinen Rechten umzugehen hätte.

Ich dachte, es ginge hier um den Fragesteller und nicht um Dich. Hast Du etwa zwei Account?

Es ist auch recht einfach und billig, hier anonym einem anderen anzuraten, so zu handeln, da er ja seine eigene Haut und nicht die Deine zu Markte trägt.

Ganz im Gegenteil, wenn er sich dem Islam unterwirft, obwohl er nicht Moslem ist, dann merken Muslime das ganz schnell und werden die Selbstzensur des "Ungläubigen" immer weiter anziehen und irgendwann werden sie es geschafft haben, dasz Mädchen aus Angst vor Repressalien in der Schule Kopftuch tragen, obwohl sie weder Muslima sind noch eines tragen wollen. Wehret den Anfängen. Um so eher um so leichter hat man es in Zukunft.

Wenn Du das für Dich persönlich anders handhabst, bitte, es ist Dir überlassen, Dich in Selbstzensur für eine nicht Dich betreffende Religion zu beschränken. 

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DottorePsycho 28.03.2016, 17:26
@Abahatchi

"Ich dachte, es ginge hier um den Fragesteller und nicht um Dich. Hast Du etwa zwei Account?"

Ich dachte, es ginge hier um eine allgemeingültige Aussage, die keineswegs als Ratschlag auf den Fragesteller begrenzt ist und somit an ALLE und auch an mich adressiert ist.

Zur Sache selbst: Es ist zwar Dein Recht - in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt, in der die Schariah nicht geltendes Recht ist - Muhammad und Allah zu zeichnen, wie auch immer Du willst. Bis hierhin ist das unstrittig.

Es ist aber absolut unangemessen, Andersgläubigen vorsätzlich vor die Stirn zu klopfen, indem man deren Gott auf eine Art und Weise darstellt, von der man weiss, dass sie es als Beleidigung empfinden. Auf diese Art der Darstellung zu verzichten, schränkt uns nicht wirklich in unserer Lebenweise oder in unserem Selbstausdruck ein. Darüber hinaus ist es absolut DUMM, dies zu tun, wenn man weiss, dass das ggfls. irgendwelche verletzten Gemüter zu Übergrifflichkeiten der unangenehmen Art verleitet.

Hierauf zu verzichten hat NULL damit zu tun, sich dem Islam zu "unterwerfen". Es ist einzig eine Frage von Respekt und Anstand. Daraus abzuleiten, dass wir als nächstes Angst haben müssten, wenn unsere Frauen ohne Kopftuch rumlaufen, ist unsachlich und eskaliert das Thema in eine unrealistische Ecke, in der DU Dich gerne tummeln kannst. Dann aber bitte mach das in DEINER Antwort und nicht als Kommentar in MEINER.

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Abahatchi 28.03.2016, 20:14
@DottorePsycho

Zur Sache selbst: Es ist zwar Dein Recht - in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt, in der die Schariah nicht geltendes Recht ist - Muhammad und Allah zu zeichnen, wie auch immer Du willst. Bis hierhin ist das unstrittig.

Und damit ist schon alles geklärt. Es bedarf keiner nachfolgenden Relativierung, die das Recht durch Selbstbeschränkung oder Selbstzensur beschneidet.

Ein Recht ist ein Recht und nur dann ein uneingeschränktes Recht, wenn man es ohne Selbstbeschränkung und Selbstzensur erhält.

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DottorePsycho 28.03.2016, 20:24
@Abahatchi

"Es bedarf keiner nachfolgenden Relativierung, (...)"

Sagt wer? Bist Du der Bestimmer?

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Abahatchi 28.03.2016, 20:41
@DottorePsycho

Sagt wer? 

Die deutsche Gesetzgebung.

Bist Du der Bestimmer?

Ich nicht, aber die deutsche Rechtslage ist wie sie ist.

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DottorePsycho 28.03.2016, 23:18
@Abahatchi

Eben wirst Du aber lustig. Die Deutsche Gesetzgebung sagt ganz gewiss nicht, dass "es keiner nachfolgenden Relativierung bedarf".

Und es ist mitnichten eine Relativierung, wenn ich zu bedenken gebe, dass es unklug ist, unnötig zu provozieren. Aber ich wiederhole mich.

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Abahatchi 29.03.2016, 08:27
@DottorePsycho

Eben wirst Du aber lustig.

Ist ja schon mal ein Anfang.

Die Deutsche Gesetzgebung sagt ganz gewiss nicht, dass "es keiner nachfolgenden Relativierung bedarf".

Nicht direkt aber es ist aus der Gesetzgebung durchaus abzuleiten, was eine "Provokation" im rechtlich relevanten Sinne darstellt.

Und es ist mitnichten eine Relativierung, wenn ich zu bedenken gebe, dass es unklug ist, unnötig zu provozieren.

Richtig, nur ist eben die Frage, was ist im rechtlichen Sinne unter "provozieren" oder "Provokation" zu verstehen. Hier ist klar ein mindestmasz an Vorsatz nötig, vor allem, wenn man etwas tut, was per Gesetzt nicht strafwürdig ist.

Aber ich wiederhole mich.

Du wiederholst Dich? Das war eine klare Provokation für mich. ;-)

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Also ich denke das die Muslime in deinem Kurs etwas dagegen haben könnten, ich als Muslimin würde das auch nicht für richtig halten, da es in unserer Religion verboten ist Allah und Mohammed darzustellen, ich würde es lieber sein lassen und es irgendwie anders erklären stattdessen:-)

Es ist DEINE Präsentation. Du akzeptierst die Religion deiner Mitschüler, also haben sie auch deinen Atheismus zu akzeptieren. Wir haben in Deutschland Religions- und Meinungsfreiheit.

Ich finde deine Idee gut.

Selbstverständlich geht das vollkommen in Ordnung.
Du darfst es mit den Mitteln veranschaulichen die dir zur Verfügung stehen. Warum auch nicht?
Im Prinzip kannst du gar nichts über Religion sagen ohne irgendjemanden mussgünstig zu stimmen. Und das ist bei jeder Religion so.
Da es leider nicht so ist, das jeder an seine Märchen glaubt und die anderen damit in ruhe lässt, ist das auch nicht zu ändern. Letzteres trifft aber auch auf Atheisten zu, die ein Problem damit haben das andere an irgendwas glauben, obwohl es ihnen vollkommen gleichgültig sein sollte.

Solange du dich damit über niemanden lustig machst, was meiner Meinung auch klar geht (freie Meinungsäußerung und so ^^), sind alle Beschwerden nur Wichtigtuerei.
Bei Religion hört unverständlicher Weise der Humor von vielen auf. Ich denke man muss das alles ja nicht immer so verbissen sehen. Aber das war ja gar nicht deine Frage.

Es wäre eine große Beleidigung, da es im koran untersagt ist, allah (swt) oder den Propheten (sws) zu malen. das wäre eine beleidigung , wenn du die wichtigsten Personen im Islam schlecht darstellst weil dann wären ja sogar Menschen besser als Strichmännchen und es ist in vielen anderen religionen auch untersagt, Gott zu malen und jeder weiß ja was bei charlie hebdo passiert ist

möchtest du dich auch von der politischen Korrektheit einschüchtern lassen?

LG.

Ich als muslim, denke dass das viele stören wird in deinem ' Kurs ' Versuch doch irgendwelche Figuren aus dem Internet auszudrucken, jedenfalls besser als Strichmännchen😊

Tellerwaermer 25.03.2016, 13:46

Das ist besser weil?

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Allah als Strichmännchen ist aber schon bisschen Krass.Der Rest kannst du als Atheist natürlich machen.

Falls das jemand nicht in Ornung findet, ist es nicht DEIN Problem. 

Im Übrigen finden sich auch im Netz strichmännchenähnliche Darstellungen, in denen Sunniten die korrekte Gebetshaltung aufzeigen.

Gruß, earnest

earnest 27.03.2016, 07:07

-upps: Ordnung

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Verzichte darauf. Es ist eine überflüssige Provokation, auch wenn sie nicht als solche gemeint ist.

Abahatchi 26.03.2016, 23:03

Es ist eine überflüssige Provokation,

Es ist keine Provokation, wenn man Bilder mal, egal von wem. 

Eine Provokation ist es, den Maler dieser Bilder eine Provokation zu unterstellen.

Ich bin Anhänger der Spaszreligion, in der es geboten ist, von jedem Propheten mindestens eine Karikatur pro Tag zu zeichnen. Als Ehrerbietung gewisser maszen, weil nur wer über sich selbst lachen kann, echte Grösze aufweist. Alle Muslime, die nicht jeden Tag von Mohammed eine Karikatur zeichnen, provozieren mich also jeden Tag. Nehmen die etwa Rücksicht auf meine Religion, meine religiösen Gefühle? Nein. Also, so lange sie nicht auf andere Religionen Rücksicht nehmen, so lange brauchen es auch andere nicht.

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brownsugarsugar 26.03.2016, 23:31

Da kann niemand eine Provokation daraus ableiten!

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Jonnymur 26.03.2016, 23:37

@Abahatchi Jede Handlung kann in einem bestimmten Kontext eine Provokation sein. Ansonsten gäbe es etwas wie Provokationen in keinem Bereich des Lebens - und so eine Behauptung wäre nur realitätsfremd.

Zudem gibt es einen Unterschied: Dass ein Muslim wahrscheinlich dadurch provoziert wird, wissen wir. Dass hier der Maler provoziert wird, kann hingegen nicht zutreffen, da er selbst darüber nicht sicher ist und um Rat bittet. Doch auch, wenn wir wüssten, dass es den Maler provozieren würde, so wäre dies nicht aus einem persönlichem Glauben, sondern aus blanker Polemik heraus der Fall - ein ganz neuer Umstand.

Des Weiteren glaubst du selbst nicht an deine "Spaßreligion", weshalb du hier nicht beleidigt werden kannst. Selbst wenn du es aber glauben würdest, wäre es deine private Angelegenheit. Würdest du aus religiösen Gründen jeden Tag von Propheten Bilder zeichnen, dann wärst du dazu gebeten, dies für dich zu tun und nicht vor mehreren Muslimen von denen du weißt, dass sie es als Provokation auffassen würden. Würde es hingegen zu deiner Religion gehören solche Bilder öffentlich vor Muslimen zu zeichnen, so würde der Staat möglicherweise eingreifen, ohne dass dies gegen die Religionsfreiheit verstoßen würde. Schließlich darf auch ein Christ nicht ein hinduistisches Götterbild zerstören, nur weil es das Alte Testament gebietet. Freiheit ist nicht Anarchie.

Religionen widersprechen sich außerdem tagtäglich. Einen Dialog macht das trotzdem nicht unmöglich.

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Abahatchi 27.03.2016, 22:02
@Jonnymur

Jede Handlung kann in einem bestimmten Kontext eine Provokation sein.

Falscher Ansatz. Es könnte sein, dasz sich jemand von bestimmten Handlungen provoziert fühlt, das ja. Es wäre dann aber sein Problem.

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Jonnymur 27.03.2016, 22:24

@Abahatchi Wünscht man sich eine freie und v.a. friedliche Gesellschaft in der sich jeder selbst verwirklichen kann, sollte es nicht nur das Problem des Betroffenen sein.

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Abahatchi 28.03.2016, 10:07
@Jonnymur

Könntest Du das etwas ausführlicher darlegen? Der Kommentar ist doppeldeutig. Jedenfalls für mich.

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Jonnymur 28.03.2016, 14:04

@Abahatchi Ich wüsste nicht, was dem hinzuzufügen ist und was daran doppeldeutig sein soll. Respekt vor anderen Menschen sollte wohl nicht weiter begründet werden. An einer moralischen Grundsatzdiskussion bin ich nicht wirklich interessiert.

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Abahatchi 28.03.2016, 18:37
@Jonnymur

Wünscht man sich eine freie und v.a. friedliche Gesellschaft in der sich jeder selbst verwirklichen kann (darft?), sollte es nicht nur das Problem (Was soll das Problem sein? Dasz man sich eine friedliche Gesellschaft wünscht?) des Betroffenen sein (Wer ist hier der "Betroffene", jener der sich eine friedliche Gesellschaft wünscht, oder jene die von jenen betroffen sind, die sich eine friedliche Gesellschaft wüschen?).

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Jonnymur 28.03.2016, 19:08

@Abahatchi Ich habe mich bei der Zuordnung dieser Begriffe nur auf das gestützt, was du selbst geschrieben hast. Ich zitiere dich: "Es könnte sein, dasz sich jemand von bestimmten Handlungen provoziert fühlt, das ja. Es wäre dann aber sein Problem.".
Der Betroffene ist also der mit dem Problem, welches wiederum darin besteht, dass er sich provoziert fühlt (eher: provoziert wird oder ist).

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Abahatchi 28.03.2016, 20:24
@Jonnymur

Aha, gut, dann bin ich mir sicher, es verstanden zu haben!

Wünscht man sich eine freie und v.a. friedliche Gesellschaft in der sich jeder selbst verwirklichen kann, sollte es nicht nur das Problem des Betroffenen sein.

Es ist nach wir vor auch dann das Problem des Betroffenen, denn wenn ich Däumchen drehe, dann ist das meine ganz persönliche Angelegenheit. Ich habe uneingeschränkt das Recht, Däumchen zu drehen, selbst wenn im meinen Ort tausende von Gläubige ziehen, bei denen Däumchen drehen die höchst Form der Beleidigung deren Gottes bedeutet. 

Es ist das Problem des Betroffenen, wenn er sich von selbst dafür entschied, dasz es nach seiner privaten Religion ein Problem ist. Er wird von mir nicht zu dieser Religion gezwungen, damit meine Bilder die ich von Mohammed im homosexuellen Handlungen mit Jesus fertige, ein Problem sind. 

Religion ist privates Vergnügen und es bleibt auch ein privates Vergnügen, etwas im Ramen der Religion als Problem an zu sehen. Vielmehr stellt sich die Frage, wo hier im Sinne der "friedlichen" Welt, der Moslem seine Religion für sich behält und nicht Leute damit behelligt, die damit nichts zu tun haben. 

Grusz Abahatchi

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Jonnymur 28.03.2016, 20:40

@Abahatchi Wenn sich jemand provoziert fühlt, wird er auch provoziert. Das sind zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind. Man kann auch versehentlich provoziert werden - dennoch ist es eine Provokation. Ein Muslim fühlt sich hierdurch provoziert. Wenn es für jemanden aus religiösen Gründen nicht zu tolerieren ist, dass du Däumchen drehst, dann darfst du auch nicht vor der Person Däumchen drehen.

Man nennt solches Verhalten die Rücksichtnahme vor den Mitmenschen. Welche Intention ist schwerwiegender? 1. Etwas Heiliges anzubeten und dessen Regeln zu befolgen, um z.B. ins Paradies zu kommen oder 2. aus dem Selbstzweck heraus Däumchen zu drehen?

Ansonsten lässt sich nochmal betonen: Widersprüche zwischen den Religionen sind normal. Das ist aber in der Praxis kein Problem.

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Abahatchi 28.03.2016, 20:48
@Jonnymur

Wenn sich jemand provoziert fühlt, wird er auch provoziert. Das sind zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind. Man kann auch versehentlich provoziert werden - dennoch ist es eine Provokation.

Viele der Muslime tuen nur so, als fühlten sie sich provoziert. Genau genommen sind sie sogar Dankbar um einen vermeintlich Anlasz zu haben, wieder brandschatzend durch die Städte zu ziehen. 

Ich merke aber, dasz Du provozieren etwas anders deutest als ich. Wenn ich atme, dann ist dies keine Provokation, selbst dann nicht, wenn sich jemand provoziert fühlt, weil ich atme.

(jmd. provoziert jmdn.) 

eine (meist negative) Reaktion bewusst herausfordern.

Für mich ist ein gewisses Masz an Vorsatz nötig.

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Jonnymur 28.03.2016, 20:58

@Abahatchi Ja, es gibt natürlich Menschen, die nur nach einem Anlass trachten, sich als provoziert zu geben.

Es gibt keine Religion, die Atmen als schlecht auffasst - oder die Gläubigen sind schon alle tot, womit so eine Situation nie eintreffen kann. Jemand, der das Atmen von nicht-Gläubigen (oder auch nicht-religiös begründet, von überhaupt anderen) als Provokation nimmt, der ist entweder ein Extremist und wird auch entsprechend behandelt oder er ist schlicht psychisch krank - was nochmal eine neue Situation ist.
Das Recht auf Leben steht nämlich natürlich über der Religionsfreiheit.

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