Möglichkeiten nach bestandenem Altenpflegexamen

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Es gäbe eine Möglichkeit, ist aber langwierig. Häng noch Kinderpflege dran und melde dich dann zum Beispiel beim örtlichen maschinenring als Hauswirtschafter. Wenn eine Bauersfrau krank wird, springt die Kraft ein und ersetzt die hausfrau.Und da fällt wirklich alles an: Kinderpflege, Altenpflege, haushalt, je nach Aufgabenbereich der Bäuerin kann sogar Melken auf dem Plan stehen (bekommt man gezeigt). Wird auf freiberuflicher Basis ausgeübt und man verdient nciht schlecht dabei. Gelernte Altenpfleger werden auch von den mobilen Diensten sehr gesucht.

Du kannst auch eine rein theoretische Schulung machen. Z.b. den Bachelor für Altenpflege. Dauert 6 Semester. Danach den Master für Altenpflege dauert nochmal 3 Semester. Kannst aber auch die Weiterbildungen auf Praxis-Basis machen. Je nach dem was dir lieber ist. Mit dem Bachelor und Master kannst du in ganz Europa arbeiten. Lohnt sich dann in Österreich wo du als PDL wesentlich mehr verdienen würdest. ^^ Wenn du die Weiterbildungen auf Praxis-Basis machst hast du da wesentlich schlechtere Chancen und dann im Ausland höchstens als Fachkraft.

Falls Du eine andere Alternative noch in Betracht ziehen möchtest, bei der Du in der Branche bleiben könntest, gäb es noch die Möglichkeit, Deine beraterische Kompetenz auszubauen:

http://www.coaching-ausbildung-pflege.de

Die haben sich auf Berufstätige in der Pflege spezialisiert - und nach eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man nie früh genug im Berufsleben damit anfangen kann, sich in Sachen Kommunikation, Konfliktverhalten, Teamarbeit und Veränderungsprozessen fit zu machen - und zu halten.

Übrigens, wenn Deine Noten so gut sind (jetzt weiß ich leider nicht, wie alt Du bist) und Du max. 25 Jahre alt bist, gibt es da das sogenannte Weiterbildungsstipendium. Das ist von der Stiftung Begabtenförderung und berufliche Bildung (SBB), die sind auch gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Damit kannst Du Deine Weiterbildungen mit bis zu 6.000,- EUR über bis zu 3 Jahre fördern lassen. Der Eigenanteil liegt nur bei 10 Prozent. Das gilt für Berufseinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung, die mindestens mit 1,9 abgeschlossen wurde und für Menschen bis 25 Jahre.

Google mal nach dem SBB Weiterbildungsstipendium -  da gibt es rechts auf der Webseite ein PDF speziell für Gesundheitsfachberufe (Stipendieninformation Gesundheitsfachberufe)

Alles Gute Dir und frohes Lernen :)

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