Möglichkeiten für Alarmknopf für ältere, behinderte Menschen im eigenen Haus?

9 Antworten

sowas nennt sich HAUSNOTRUF und wird von vielen organisationen angeboten: ASB, JOHANNITER, DRK und MALTESER. voraussetzung ist ein funktionierender telefon-festnetzanschluss und ein monatlicher kostenbeitrag von etwa 100.- bis 120.-euro. dafür bekommt man die anlage installiert und einen kleinen notrufsender, den man an einem band um den hals tragen oder sich um das handgelenk legen kann. bei notrufauslösung wird ein gerät im wohnraum aktiv, was eine voreingestellte notrufnummer wählt und dann per freisprecheinrichtung eine verbindung zu jemandem herstelt, der nachfragt, was denn passiert ist. wenn der dann keine antwort erhält, schickt er jemanden mit einem wohnungsschlüssel los, der nachsieht, ob alles in ordnung ist. sollten deine nachbarn finanziell nicht in der lage sein, eine solche einrichtung zu bezahlen, gibt es die möglichkeit, das ganze über das sozialamt laufen zu lassen. evtl. muß dazu ein ärztliches gutachten gemacht werden, was der hausarzt liefern könnte und was nicht so arg teuer ist. ich finde es übrigens TOLL, dass du dir gedanken über deine nachbarn machst!

KEIN PROBLEM: ALLE größeren hilfsdienste wie DRK, ASB, JOHANNITER und MALTESER bieten die stellung eines sog. HAUSNOTRUFS an. so ein gerät sowie die installation setzt einen telefon-festnetzanschluss voraus, und kostet monatlich so um die 100.-€ dafür bekommt der kunde mindestens einen kleinen notrufsender, der entweder an einem armband oder einer art halskette getragen werden kann. wenn dann eine notfallsituation gegeben ist (sturz o.ä.) muß der betroffene nur den roten knopf drücken, um hilfe zu bekommen. natürlich muß der hilfsdienst, dann auch im besitz eines schlüssels für die betreffende wohnung sein. je nach finanzieller situation der\des betreffenden tragen gelegentlich auch die zuständigen sozialämter die kosten für ein solches notrufsystem.

Für den von jedem Menschen ernstzunehmenden Personenkreis der Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Sprachlosigkeit, Sprachschwierigkeit (z.B. Aphasiker/Migranten) sowie den seelisch bzw. körperlich Beeinträchtigten und für Senioren, hat das Unternehmen App-Sec-Network eine Lösung mit der Notruf - App "HandHelp" gefunden, wie ohne Klassifizierung und Diskriminierung einzelner Personen, ein sekundenschneller stiller Alarm mit genauer Ortung und freiwillig hinterlegter Daten auf Knopfdruck weltweit möglich ist. Kostenlos testbar unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.asnug.handhelp&hl=de

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Ein Bekannter hatte Mitte Februar einen Schlaganfall. Nach zwei Monaten Reha sitzt er immer noch im Rollstuhl, kann nur unsicher gehen, hat noch Sprachstörungen und ist gelegentlich Urininkontinent, das heißt er muss noch Windeln tragen. Da er nur noch seine Mutter hat, die ihn pflegen könnte, die aber Ende 70 ist und selbst schwerbehindert, soll er erstmal für 3 Monate ins Pflegeheim kommen. Gibt es da keine andere Möglichkeit? Und was kommt nach den 3 Monaten?

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Jetzt bin ich extrem in Sorge. Kann das ein Schlaganfall sein? Sie war heute Morgen noch völlig normal. Ich hab auch meine Frau auf der Arbeit schon alarmiert.

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Mache eine Umfrage. Wie findet ihr werden 1. behinderte Kinder, 2. behinderte Erwachsene und 3. behinderte Ältere Menschen in unserer Umwelt angesehen. Dabei ist es egal ob geistig oder körperlich, und egal wie hoch der Schweregrad ist. Zum Beispiel: wie reagieren Menschen auf der Strasse wenn sie einen Behinderten im Rollstuhl sehen, der vielleicht auch noch Spastic hat. Werden geistig Behinderte von uns Ausgenutzt? Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt...

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Hallo ihr Lieben, Da mein Freund im Rollstuhl sitzt, sind unsere Möglichkeiten etwas eingeschränkt. Was wären denn Vorschläge eurerseits? Es sollte jedenfalls Behindertengerecht sein :)

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Es geht um meine Mutter die vor 3Mon. einen schweren Schlaganfall hatte. Sie ist seitdem halbseitig gelähmt, ist total auf Hilfe angewiesen. Bett rein, raus, in den Rollstuhl rein raus, da wo man sie hintut da bleibt sie auch... Sie kann nicht mal lesen, beim fernsehschauen kommt sie nicht mit, sie kann nicht alleine essen. Was besser wird ist: Ihre Sprache, sie ist weniger verwirrt, man kann sich oft super mit ihr unterhalten. Also sinnvoll, was Hand und Fuss hat. Was noch weg ist, ist das Kurzzeitgedächtnis. Meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es (ausser spazierenfahren im Rollstuhl, sich unterhalten, Bilder gemeinsam anschauen, einfach da sein...) Ich hab schon an ein Hörbuch gedacht. Sie kann ja hören und verstehen. Aber was gibt es sonst noch? Wer hat Ideen? Danke schon mal im vorraus...

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