Möglichkeiten das Immunsysthem zu beruhigen?

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Wow...du hast ja schon einiges erlitten. Das Problem zu Autoimmunerkrankungen und damit Autoaggression zu neigen haben 30% der Bevölkerung. Eine Schwachstelle ist der MHC(HLA)...den kannst du nicht reparieren...das wird in deinem Leben immer wieder -insbesondere in Streßsituationen, die körperlich, psychisch oder hormonell sein können-zu Fehlern kommen, wodurch B-Lymphozyten die ZUFÄLLIGERWEISE einen Antikörper haben, der gegen körpereigenen Strukturen gerichtet ist (kommt häufig vor -dafür hat der Körper einen Eliminierungsautomatismus.der aber bei dir fehlerhaft ist) überleben....und dann eben die zufällig betreffende Struktur in deinem Körper dann lange oder zeitlebens bedrohen. AI´s kommen deshalb häufig vergesellschaftet vor.

Vermeiden oder lindern kann man AI´s durch Vitamin D und Entspannung, Ausgleich, Meditation, Thai Chi, autogenes Training, Yoga, Spazierengehen täglich an der frischen Luft-noch besser in der Sonne.

DEINE aktuellen Probleme können ALLE von der Schilddrüse kommen. Du solltest dir weitere ärztliche Zweit- und Drittmeinungen einholen. Eine usamerikanische Studie hat gezeigt dass die meisten Schilddrüsen falsch therapiert werden. In Deutschland werden 3x soviele SD-OPerationen durchgeführt wie anderswo. Deine Zweifel sind also berechtigt. Akute Belastungsstörung ist oft die ärztliche Verlegenheitsdiagnose, wenn sie körperlich nichts plausibles finden. Eine Schilddrüseerkrankung macht fast immer psychische Probleme. Umgekerht hat fast jeder Depressive Auffälligkeiten in den Schilddrüsenhormonen...trotzdem boomt bei uns die Diagnose: Burn out, akute Belastungsstörung.

WENN du schon Schilddrüsenpatient bist sind Psychopharmaka und Psychotherpie wahrscheinlich eher wirkungsarm bis kontraindiziert..DENN dein Problem ist nachgewiesenermaß0en die Schilddrüse...und wie du richtig sagst die AUTOIMMUNERKRANKUNG der Schiulddrüse.

Man hört sehr oft von einem Morbus Basedow der dann in Hashimoto übergeht...andersrum wie es dir diagnsotiziert worden ist...höre ich das zum ersten Mal. Schilddrüsendiagnosen dürfen angezweifelt werden. Sie stimmen selten.

WEnn die Antikörper hast udn ein Hashimoto nachgewiesen worden ist dann wird das stimmen (denn da ist eher die Gefahr es zu übersehen). Wurden dir Schilddrüsenhormone zur Therapie angeboten? Und wie war da die Dosierung? Ich vermute du bist entweder gar noicht mit Thyroxin therapiert worden oder zu niedrig dosiert...deshalb wurde die Autoaggression getriggert, verstärkt...es kam zu einem Schub...der jetzt vielleicht als Morbus Basedow fehlinterpretiert worden ist....und auch ähnliche Symptome macht.

Wenn das ganz krasse Überfunktionssympotome sind an denen du leidest, deine Schilddrüse wirklich vergrößert ist..und du ins Krankenhaus mußt weil du die Symptome nicht erträgst...dann sind die Empfehlungen Operation oder Radiojod korrekt.

Da du aber von akuter Belastungsstölrung sprichst...vermute ich du hast zuwneig Schilddrüsenhormone...zuwenig fT3 vor allem...der sollte im oberen Drittel der Norm sein, wei auch der fT4-Wert. TSH sollte zwischen 0,3-1,0 liegen beim Hahsimoto.

Eine gute Substitution mit naturidentischen Schilddrüsenhormonen könnte meiner Meinung nach alleine eine Beruhigung der Autoaggression bringen, eine Beruhigung deiner Psychie und die Kiefer und Ohrspeichendrüsenprobleme nach wenigen Wochen "heilen".

Dosierungsregeln einiuger guter Kliniken sind: Grobeinstellung auf 1,6µg/KG Körpergewicht udn dann feineinstellung anhand des TSH zwischen 0,3-1,0. Dosisbreich wäre 100-200µg. Dosen unter 75-100µg sollten nicht dauerhaft eingenommen werden..außer man ist ein Leichtgewicht unter 50kg. Sonst kann die Autoaggression wieder in Gang kommen..und du bekommst wieder Burn out, Depressionen, Kiefer, Facialis, Trigeminus- und Nackenprobleme.

Sofortmaßnahme wäre Johannsikaut-Rotöl außen auf die Gesichtshälfte einzumassieren. VIEL Wasser trinken, Espresso mit Cayennepfeffer/Chili

Langfristig: Vitamin D Substitution, Progerstongel. Pille absetzen, nichthormonell verhüten. Täglich einen Spaziergang o.a. Entspannungsmaßnahmen. Thyroxinsubstitution -CAVE richtig dosiert!

Wow danke für die ausführliche Antwort .

Also angefangen hat es wie gesagt mit Hashimoto, es wurde ein Blutbild gemacht wo FT3 , FT4 zu niedrig waren und TSH zu hoch . Antikörper waren vorhanden . Es wurde Ultraschall gemacht und die Struktur war sehr wolkig und es waren kleine Knoten da . Dann wurde noch ein Szintigramm gemacht wo raus kam dass die Knoten inaktiv sind .

Ich wurde auf L-Thyroxin eingestellt wofür ich alle 3-4 Wochen zum blutabnehmen war um die Dosierung an zu passen. Ich fühle mich im oberen Drittel mit den Werten deutlich wohler als bei niedrigen Werten . Der TSH ist bei meiner Wohlfühldosis supprimiert , also um 0,1 /0,2 .

Ich kam damit ganz gut zurecht und dann haben wir die Abstände länger gemacht als die Blutwerte mehrere male gleichbleibend ok waren . Ich konnte dann langsam immer weiter reduzieren und letztendlich war ich 3 Monate komplett ohne Medikamente bei guten Werten . Naja und dann ist es umgeschlagen . Ich wurde erst mit nem Lungenspray behandelt weil ich nicht mehr belastbar war und ständig Luftnot hatte . Nachdem dann Panikattacken dazu kamen und ich gemerkt hab dass ich nen Ruhepuls von ca 160 hatte , wurde nochmal Blut abgenommen und es wurde festgestellt dass ich total in ner Überfunktion war. Ich bekam dann nen Mittel was das runter drücken sollte und dann ging das halt wieder los mit alle 3-4 Wochen Blut abnehmen . Das stabilisierte sich dann und nach ner Weile konnte ich die Tabletten immer weiter reduzieren bis ich wieder auf 0 kam .

Im Moment wird nur sporadisch kontrolliert .

Also dass die PTBS ausschliesslich mit der Schilddrüse zusammen hängt glaube ich nicht ,dafür gibt es einfach zu viele auslösende Ereignisse .

Aber dass es einen Teil dazu beiträgt , grade was müdigkeit und Antriebslosigkeit betrifft kann ich mir schon vorstellen .

Ich denke ich werd mich da nochmal ran wagen und schauen ob es mit etwas höheren Werten nicht doch besser wird .

Antidepressiva usw nehme ich gar nicht . Zum einen hatte ich nur bei einem einzigen Medikament wirklich eine positive Wirkung und die war nicht von dauer und zum anderen denke ich , dass man sich fühlen muss um zu verarbeiten und das klappt ja nicht wenn man sich mit Medikamenten künstlich beeinflusst .

Die Pille nehme ich eh nicht und spazieren geh ich auch , weil ich hab einen Hund und der muss ja so oder so raus .

Danke dir für die vielen Tips , das werd ich auf jeden Fall angehen !

LG

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Natürlich kannst du in diesem Fall auch eine homöopathische Behandlung machen. Da es sich bei dir offensichtlich um eine funktionelle Störung des Organismus handelt. Die homöopathische Behandlung hilft dem Organismus wiedr zu normalen Funktionsabläufen zurückzufinden.

Seit einigen Jahren gibt es einige Kassen die die homöopathische Behandlung bei speziell ausgebildeten homöopathischen Ärzten bezahlen, Ich kenne die Techniker Krankenkasse und die GEK-Barmer. Wenn du die Kasse wechseln musst dann hast du leider eine kündigungsfrist von 2 Monaten. Wenn du einen entsprechenden Arzt auswählst dann musst du darauf achten das er "klassisch homöopthisch" praktiziert. Das heist er verordnet jeweils nur ein einzelnes Mittel und er macht eine gründliche Erstanamnese von ca 2 Stunden.

Nein, es gibt kein "Mittel" dafür, welches das Immunsystem sagt, er soll endlich aufhören den eigenen Körper anzugreifen.

Das Immunsystem ist ein sehr kompliziertes Kapitel, jedenfalls hat sich z.b deine Ohrspeicheldrüse so "verändert", dass das Immunsystem glaubt, es sind Antigene, die eben zerstört werden müssen, obwohl die Ohrspeicheldrüse z.b kein Fremdkörper ist.

Gibt es irgend welche Möglichkeiten Homeophatisch , per Schüsslersalzen oder Bachblüten oder was auch immer , das Immunsysthem wieder in vernünftige Bahnen zu lenken?

Nein, Homöopathie hat keine Wirkung - man nimmt die Tabletten oder Tropfen und glaubt dadurch gesund zu werden, dieser Effekt wird Placebo-Effekt gennant, der z.b bei einer Erkältung auch Wirkung hat (Man glaubt, es geht uns dadurch besser). Dieser Effekt wird aber beim Immunsystem nichts bringen.

Dazu sagen sollte ich evt auch dass ich ne Posttraumatische Belastungsstörung habe (mitlerweile gehts mir aber zu 95% gut) und das mit dem Immunsysthem angefangen hat , ca 1/2 Jahr nachdem ich aufgehört hab mich selbst zu verletzen in Form von SVV . 

Villeicht gibt es da einen Zusammenhang?

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Deine Entscheidung, ob du dich opperieren lässt, oder mit den Symptomen ständig weiterleben willst - ich wünsche dir viel Erfolg, deine Ärzte werden das richtige machen :)

lg

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