Mögliche Gesetzesänderung

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5 Antworten

Wer öffentliche Unterstützung beantragt, ist zur Mithilfe verpflichtet. Was soll denn daran diskriminierend sein? Das wäre nur der Fall, wenn nur eine bestimmte Gruppe Menschen, die Kontoauszüge vorlegen müsste.

das ist kein Geriücht, sondern Rechtslage, durch Gericht bestätigt.

ABER

DIe AGRE kann von DIr Nachweise über Dein EInkommen verlangen. Die müssen vollständig sein ! Wie Du die erbringst, ist Dir überlassen, aber es müssen echte und überprüfbare Unterlagen sein.

D.h. die drei letzten Kontoauszüge vorlegen ist also in jedem Fall einfacher.

Es sei denn, Du hast kein Bankkonto.

Verweigerst Du aber Einsicht in Dein Bankkonto, was Du darfst (wird ja auch nur nach den letzten drei Monaten gefragt), hast Du das Problem, wie Du beweisen willst, dass Du sonst nichts erhalten hast.

Möglich wäre eine beglaubigte Bestätigung der Bank, aber die kostet Geld.

Kontoauszüge vorzeigen ist keine Diskriminierung, das sind nur Belege, muss ich bei meiner Buchführung auch vorlegen, da bezahl ich Steuern und bekomm kein Geld

Hallo Witzbold !! Wir sind hier nicht beim Finanzamt, sondern bei der Sozialbehörde, das sind meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Trotzdem danke für deine Antwort

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@isomatte

Beim Finanzamt sitzt geschultes in der Regel fachkundiges verbeamtetes Personal vor Deinen Unterlagen, die die Unterlangen nur dafür verwenden um Deine Steuerlast zu berechnen und zu prüfen.

Beim Jobcenter, sitzen in der Regel Quereinsteiger im Angestelltenverhältnis, nicht verbeamtet, komplett orientierungslos und von Geheimhaltung nichts haltend vor den Unterlagen und versuchen Dir bei jeder Buchung ans Beinchen zu pinkeln.

So wie ich die Jobcenter in Sachen Ordnung und Datenschutz kennengelernt habe, würde es mich nicht mal mehr wundern, wenn sie die Kopien mit Sozialdaten nach Ende der Aufbewahrungsfrist an Kindergärten zur umseitigen Bemalung abgeben würden....

Jobcenter sind reine Datensammelstellen, die interessiert alles, die horten alles und was damit irgendwann mal geschieht weiß noch kein Mensch.

Wenn die Biopsien durchführen dürften, würden sie wahrscheinlich auch noch von jedem der zur Tür reinkommt Gewebeproben entnehmen, weil man könnte ja durchaus irgendwann mal in der Zukunft aus diesen Proben Informationen gewinnen, die zum Nachteil der Bedürftigen ausgelegt werden könnten.

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@Urknall

Junge, bring die blos nich auf neue Ideen, sonst passiert das schneller als uns allen das lieb sein dürfte. (:-)

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Da soll derjenige, der davon plappert, diesen "Diskriminierungsparagrafen" mal direkt mit Namen und Fundstelle benennen.

Dann wirst Du schon sehen, dass es wieder heisse Luft ist; gut getroffener Ausdruck übrigens.

Das wird nach wie vor verlangt !

Warum auch nicht ?

Wer nichts zu verbergen hat,muss sich darum keine Gedanken machen.

Naja, ob man was zu verbergen hat, oder ob man sich vor jedem nackig machen will, sind immer noch 2 Paar Schuhe.

Und mich hat es all die Jahre richtig genervt, dass ich um denen nicht all zu viel Einblick in mein Leben zu gewähren extreme Klimmzüge machen musste.

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@Urknall

Das sehe ich etwas anders !

Immerhin sind es Steuergelder,die dafür aufgebracht werden und wenn jemand Hilfe anmeldet,muss es dem Staat doch möglich gemacht werden,dies auch prüfen zu können.

Sonst könnte ja Hunz und Kunz Bedürftigkeit anmelden und hat genügend eigenes Vermögen auf dem Konto.

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