Möchte Vegetarier werden, wie sage ich es meiner Familie?

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20 Antworten

Also bei mir war das so, dass ich auch schon lange mit dem Gedanken gespielt habe, ganz auf Fleisch zu verzichten, bevor ich dass dann meinen Eltern erzählt habe. Bei mir war es mit den Gründen im Großen und Ganzen dasselbe. Desweiteren finde ich den Geschmack einfach widerlich und auch nicht nur die Massentierhaltung sowie die Haltungskosten im Allgemeinen usw. Mit ethnischen und ethischen Gründen will ich gar nicht erst anfangen. Das würde für mich zu ausladend und viel zu viel zu schreiben werden. Für dich zu komplex und zu viel zum Lesen. ;)

Wenn du ab und an (angenommen) ein Huhn isst - und du dir sicher bist und weißt, wo das Tier und wie gelebt hat, ist das an' für sich okay. Musst du aber mit dir selbst ausmachen. :) Allerdings - und diese Definition muss sich jeder selbst stellen - könntest du dich dann nicht mehr richtig "Vegetarier" nennen. Weißt du, wie ich das meine?

Nun ja... Wie könntest du es deiner Familie und deinen Freunden sagen.. ;) Ich habe nicht viel drüber nachgedacht, wie und wann und wo, sondern bin einfach mal zu meinen Eltern gegangen und meinte so "Ach ihr Lieben, ich habe mir vorgenommen Vegetarierin zu sein. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis, denn ihr wisst ja, wie ich zu diesem Thema stehe und was ich darüber denke." Hat gut geklappt. (: Seitdem ernähren sich auch meine Eltern "gesünder".

In meinem Familienkreis gibt es auch nur "Fleischesser", aber auf großen Feiern, ist die Auswahl an Essen oft größe, somit ist es für mich kein Problem, und es fällt so kaum auf, dass man kein Fleisch auf dem Teller hat. ^^ Desweiteren gibt es ja Tofu, Soja und Seitan. (: Als Ersatzstoffe, meine ich. Du kannst dir ja auch teilweise zu Feiern Tofu etc selbst mitbringen - vor allem bei Grillpartys kann das hilfreich sein.. (: Deine Famile, Bekannten und Freunde werden es schon verstehen.

Warum sollte jemand dich schief angucken? Nur weil du eine andere Essgewohnheit hast? Nun ja. Ist bestimmt für deine Freunde und für deine Familie gewöhnungsbedürftig, aber sie müssen sich wohl oder übel damit anfreunden. ;)

Ich wurde anfangs von ein paar Freunden und Bekannten auch schief angeguckt. Von den meisten allerdings nicht. Erst recht nich von einer Freundin, die seit einem gutem halben Jahr Veganerin ist. ^^

Ist alles eine Frage der Zeit, bis die Leute sich damit abgefunden haben, aber das klappt immer. Bei den einen schneller, bei den anderen nicht so schnell. :)

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. [Und sorry, wenn nicht alles so korrekt ist - habe auch nicht die allergrößte Ahnung und bin auch noch ziemlich jung.;)]

Rechtschreibfehler darfst du behalten. :D

Swanne 29.03.2012, 12:30

Huii. :) Danke für den Stern. ^^

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Genau, es ist dein Leben. Du solltest dich nicht dazu zwingen, etwas zu tun/ essen, wozu du in Wahrheit garkeine Lust hast. Ich bin sicher, man wird dich verstehen und wenn es dir dann auch wirklich mit dem neuen Essverhalten besser gehen sollte, dann hat sich das alles schon sehr gelohnt und du brauchst dich nicht mehr vor Essen zu ekeln, was du garnicht magst. Du isst einfach etwas Anderes!

Ich bin 15, selbst Vegetarier und Fast-Veganer und kann dir sagen das die Anfagsreaktionen sehr verschieden ausfallen können. Ich weiß nicht wie sich deine Familie und Freunde verhalten werden, doch eins sei dir gesagt: Stehe für das ein, das DU für richtig hälst. Alles andere zerstört den menschlichen Geist auf Dauer, glaub mir. Außerdem denk immer daran, dass du absolut niemanden eine Rechenschaft schuldig bist! Du bist ein eigener Mensch und musst deinen Konsum mit dir selbst vereinbaren können - und Fleisch gehört nicht dazu. Aber vielleicht hilft es ja, wenn du deiner Familie deine Beweggründe erklärst - vielleicht ziehen sie ja irgendwann Mal mit? Doch viel kannst du da nicht erwarten, denn leider ist der Fleischkonsum fest in unserer ach so tollen Gesellschaft verwurzelt. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Freunde die deine Entscheidung nicht tollerieren es nicht verdient haben mit dir befreundet zu sein - welche Konsequenzen du daraus ziehst musst du selbst entscheiden.

Außerdem ist "outen" das falsche Wort: Es klingt ja, also müsstest du dich schämen. Wäre das so, müssten das ein paar Milionen deutsche Vegetarier auch tun und die Nachfrage bliebe übrigens nicht gleich, also Vegetarismus bringt etwas - dieses "Argument" wird gerne verwendet.

Informiere dich über die vegetarische Lebensweise auf http://www.vebu.de/, dann kann nichts schief gehen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück für die Zukunft und herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung - Willkommen in der "Vegetarierfraktion"!

Viele Grüße

FireGeneration

Ich kann dich verstehen, aber du machst dir unnötig Sorgen.

Mir ging es genauso. Ich bin die einzige Vegetarierin in meiner Familie und sie halten mich wohl auch für etwas "merkwürdig".

Zu Feiern achtet meine Familie meist darauf, dass etwas für mich dabei ist. Das ist kein Extra-Essen. Das ist manchmal einfach mehr Gemüsesorten, manchmal überbackener Rosenkohl, den die Fleischessern gern auch als Beilage essen. Und im Ernstfall, ja, dann ess ich halt nur Salat und Obst. Ich habe eine Taufe mit Baguettebrot überstanden, weil es Gulaschsuppe gab. Aber man geht ja nicht wegen der Suppe dahin!

Sag deiner Familie einfach, dass du jetzt Vegetarier bist und kein Fleisch essen wirst. Mein Rat wäre, mach keine Ausnahmen, das führt zu unendlichen Diskussionen ("Aber letzte Woche bei Tante Karin, da hast du...").

Und letztlich wird man meist nicht schief angeguckt, es gibt heutzutage viele Vegetarier. Manche werden davon ausgehen, dass es eine Phase ist. Manche werden dich insgeheim (oder offen) bewundern oder loben für die Konsequenz (ich finde es nicht lobenswert, weil es nicht schwer ist).

Wenn du noch bei deinen Eltern lebst, solltest du mit denen darüber reden, wie das laufen soll. Du solltest wenigstens Teile deines Essens auch mal selbst zubereiten oder für die Familie kochen, es gibt soooo viele Möglichkeiten, die auch Fleischesser gern essen. Dafür schiebt deine Mutter dir dann vielleicht statt Schnitzel mal ein paar gefüllte Kartoffeltaschen in den Ofen. Ach ja, für die sommerlichen Grillfeste (auch spontan) kann ich dir nur empfehlen, immer ein paar Veggie-Würstchen und Grillkäse im Gefrierschrank zu haben.

Vegetarier sein ist leicht. Go veggie!

Wenn du ab und an Fleisch isst, dann bist du kein Vegetarier. Aber trotzdem ist das schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Bei mir war es damals so, dass ich einfach gesagt habe, dass für mich ab heute kein Fleisch mehr gekocht werden braucht, da ich keins mehr esse. Meine Eltern und Geschwister haben zwar doof geguckt und am Anfang gedacht, dass das nur eine Phase sei, aber mittlerweile finden die das richtig gut und essen auch alle deutlich weniger Fleisch. Auf Familien- & Geburtstagsfeiern ist es bei mir auch so, dass es meist nur Fleischgerichte gibt, aber da sage ich dann vorher nochmal Bescheid und bisher habe ich immer etwas leckeres bekommen. Ansonsten kannst du dich auch selber mal in die Küche stellen und ein paar Bratlinge machen, wer weiß, wie gut die ankommen. ;)

Sag es ihnen einfach so wie es ist und erklär ihnen auch deine Gründe dafür, dann verstehen sie es besser. Bestimmt wollen sie dich auch umstimmen oder so...aber bleib da einfach hart und sag ihnen das dies deine Entscheidung ist!! Und meiner Meinung nach ist es auch dann nicht gut ein Tier zu essen wenn es ein gutes Leben hatte, sterben muss es ja trotzdem und genau das ist auch der entscheidende Punkt. Aber das musst du für dich selbst entscheiden und überlegen ob du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst.

Und deinen Freunden sag es am besten auch einfach, bestimmt kommen da mal ein paar blöde Kommentare aber bleib einfach bei deiner Einstellung. Deine Freunde werden das akzeptieren wenn du Vegetarier bist und falls sie es nicht tun, dann sind es auch keine wahren Freunde!! Und bei Geburtstagen oder ähnlichem nimmst du dir einfach das zu essen was ohne Fleich usw. ist, findet sich doch im Normalfall immer etwas.

Ich wünsch dir viel Glück auf dem Weg und geh den Schritt, du wirst es nicht bereuen!!

Ich bin eher stolz wenn ich mich als Vegetarierin oute. Nicht jeder schafft es ohne Fleisch auszukommen (siehe sämtliche Fragen wie: "Wie kann ich auf Fleisch verzichten")

Meistens sind Leute einsichtig beim Vegetarier sein. Doch bei manchen muss man echt schlagfertig sein. Ich halte einfach jedem, der etwas dagegen sagt eine Vegetarierpredigt. Man braucht gute Argumente.

Einmal war ich in einer Freizeit, meine Tischnachbarin hat überhaupt nicht verstanden, wie ich es ohne Fleisch aushalte und hat mich die ganze Zeit genervt.

Ich habe ihr ziemlich viele eklige Fakten erzählt und lange auf sie eingeredet warum ich Vegetarier sein gut finde. Sie hat das Fleisch liegen gelassen. Zugegeben, das war ein wenig gemein von mir, doch irgendwas muss man ja machen.

Ich würde dir dringend raten Vegetarier zu werden!!!

Einfach geradeheraus sagen! Sie müssen ja nicht uuuunbedingt Rücksicht darauf nehmen, kannst ja schließlich auch selber dementsprechened kochen - oder meinste nicht?

Erläutere warum du dich so entscheidest und informiere dich ggf. auch im Netz um die üblichen Argumente abzuwehren. Bleibe dabei höflich und betone, dass du hier niemanden überreden willst sondern nur möchtest das deine Entscheidung akzeptiert wird. Halte dann eiserne Disziplin ;) Deine Familie und wahre Freunde werden das schon verstehen.

Also, ich finde es nicht schlimm und würde es einfach sagen. Ich mein, was ist besser: Entweder du ekelst dich bis zum geht nicht mehr oder du sagst es einfach, da ist ja echt nichts dabei. Und wenn du es ihnen so erklärst, wie du es gerade getan hast, dann ist das sehr überzeugend :)

Hallo, mir gehts so ähnlich wie dir. Früher war ich gern mal nach dem Kino bei Megges oder hab gern im Sommer gegrillt. Aber vor ein paar Wochen haben wir in Bio einen Film geschaut (,,Was essen wir wirklich" hieß der glaube ich). Darin hat man eben gesehen, wie die die Massentierzucht abläuft und dass den Küken haufenweise hintereinander einfach die Genicke gebrochen werden. (Ich bin übrigens 14). Ein paar meiner Freundinnen und ich haben daraufhin gesagt, dass wir niemehr zu Megges gehn. Aber gerade sind Sommerferien und nacheinander haben alle meine Freundinnen Megges wieder einen Besuch abgestattet...außer mir. Und jetzt ekelt es mich einfach nur wenn ich Fleisch kaue und denke, dass das ein totes Tier ist. Meine Mutter wird sagen, dass ich mich nicht so anstellen soll, ein Mädchen in meinem Alter braucht schließlich Fleisch! Mein Bruder wird mich auslachen, aber den meisten meiner Freundinnen hab ich schon gesagt, dass ich Vegetarierin werden will. Aber noch dazu kommt, dass ich leider ziemlich dünn bin und eigentlich zunehmen möchte und jetzt stelle ich mir die Frage: Kann ich ohne Fleisch überhaupt zunehmen? Ich denke ich werds meiner Mutter nicht einfach so sagen, sondern einfach mal mit in den Supermarkt gehen und mir ein paar Gemüsebratlinge in den Einkaufskorb schmeißen...dann koch ich auch mal was ohne Fleisch und irgendwann werd ich sagen, dass ich ja eigentlich eh kein Fleisch mehr brauch/will und dass ich Vegetarierin werden will.

zu deiner kenntniss: vegetal = pflanzlich, vegetarier = pflanzenesser, alles andere ist sich in der eigenen tasche lügen...wer weiter tierische produkte zu sich nimmt ist kein vegetarier, egal vom welchen tier was kommt...milch ist z. b. nach seiner bestandteile flüssiges fleisch...es bleibt dir überlassen, was du machen möchtest...

Ardnas17 29.03.2012, 10:36

Aber es ist erstmal ein guter Anfang, wenn man zunächst nur auf Fleisch verzichtet.

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Ich verstehe das Problem nicht. Wenn Du kein Fleisch möchtest und es Dir nicht schmeckt, dann iss es halt nicht. Wenn Deine Familie am allerliebsten schon zum Frühstück eine Eistorte mampfen würde, würdest Du es doch auch nicht machen, wenn Dir das frühmorgens schon zuwider wäre, oder? Du möchtest kein Fleisch essen und basta. Deine Familie macht doch bestimmt auch mal Kartoffeln, Salat oder irgendwas dazu, oder? Dann iss das halt nur oder schlag´ ein paar Gerichte vor oder besser noch: Stell Dich doch selber mal neben Mama und koch mit ihr.

Wenn ein Schwuler oder eine Lesbe sich in einer streng katholischen Familie outen möchte, dann könnte ich die Frage verstehen, aber so? Ist doch echt kein Problem. LG

Ardnas17 27.03.2012, 22:18

Ich wohne ja nicht mehr bei Mutti, sondern mit meinem Freund zusammen. Da kann ich also kochen wie ich will. Es geht mir ja nur darum, dass ich häufig bei meiner Familie oder der meines Freundes zum Essen eingeladen bin. Das wär doch unhöflich, wenn ich mich dann bei denen erstmal an den Herd stelle und mein "eigenes Essen" koche oder meine Schüssel Salat selber mitbringe. Oder?

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Flupp66 28.03.2012, 00:42
@Ardnas17

Nö wäre es nicht ...wenn sie dir nichts vegetarisches dann anbieten. ;-)

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Swanne 28.03.2012, 01:03
@Flupp66

Da hat Flupp66 allerdings recht. :) Ich bringe auch oft mein "eigenes" Essen mit. (: Und da ist nichts, gar nichts, Schlimmes bei.

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mobekka 28.03.2012, 08:22
@Swanne

genau und außerdem konnte das ja keiner wissen, oder? Und außerdem finde ich es sogar schön, wenn man sich zum Essen trifft und jemand sagt schon vorher: Wie wär´s, wenn ich auch was mache, ich hab´ da en leckeren Salat oder sonstwas, den bring´ ich einfach mit, da hast Du weniger Arbeit :) Wie gesagt, ich sehe da das Problem nicht.

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Ardnas17 28.03.2012, 11:11
@Swanne

Danke für eure Antworten, ich werde es einfach mal so machen...

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Swanne 28.03.2012, 12:26
@mobekka

Ich auch nicht wirklich, aber was du dort beschrieben hast, das kenne ich auch und es ist wirklich schön. ^^ Wie schon gesagt wurde, du sollst um Himmels Willen niemanden bekehren, wenn es derjenige/diejenige nicht will.

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ich finde deine haltung korrekt -versteh aber dein problem nicht.

"ich esse ab heute kein flisch , und das hat folgende gruende..." oder "ich mag es einfach nicht" du kannst selber dir ein gutes vegetarisches kochbuch kaufen und selber kochen. es ist notwendig, dass du dich mit gesunder nahrung beschaeftigst -puddingvegetarier ,werden oft krank -wenn sie nicht fuer ausreichende eiweissversorgung sorgen.

ich komme lieder ohne fleisch nicht aus - kaufe aber nur selten oekofleisch, esse viel fisch und gerne wild..

verwerflich sind die, die die massenaufzucht und das schlachtelend unterstuezen!

MysterioserMann 27.03.2012, 22:17

Das Eiweiß ist kein Problem, auf Eisen sollte sie ein wenig achten (was mit ein wenig Kenntnis nicht besonders schwer ist).

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rike1954 28.03.2012, 11:20
@MysterioserMann

ja, ist richtig -eisen und nicht eiweiss ist das problem

bie mir kam hinzu, dass ich allergische gegen vieles bin -viele getreide und huelsenfruechte nicht vertrage... also ich bekam zum beipiel einen grossen mangel an vitamin B... da war ich dadurch bedingt "genervt"

generell finde ich es wichtig -dass man weiss -was man isst....langfristig ist es naemlich so : man ist(wird) ...dass was man isst..."

wenn man nur ungesunde sache isst -wie chipps und pizza...wird man speckig und ein wenig wabbelig? :(

wenn man frische, junges gemuese isst, haelt das jung

wenn man fleisch isst -hormongefuellte und voller antibiotika... bekommt man hormonelle probleme und im ernstfall ist dann penicilin nicht mehr hilfreich

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Sage es ihnen so, wie Du uns es erzählt hast. Biete an, Deine Gerichte selber zu kochen oder suche Dir Alternativrezepte raus, die der ganzen Familie schmecken könnten. Gemüselasagne und Co. Wenn Deine Mutter nicht bereit ist, für Dich extra zu kochen, dann musst Du Dich leider mit den Beilagen zufrieden geben.

Wie bringe ich es denen am besten bei, dass sie dann Rücksicht auf meine Essgewohnheiten nehmen sollen?

Warum sollten sie das tun, ich empfinde eine solche Forderung als ganz schön unverschämt, kümmere Dich doch selbst drum.

Iss was Du willst, aber erwarte nicht, dass sich nun alle anderen nur um Dich drehen.

Ardnas17 28.03.2012, 11:08

Ich erwarte doch gar nicht, dass sich alles um mich drehen soll! Das hab ich nirgends geschrieben. Es geht mir darum, dass meine Familie/ Bekannten meine neuen Essgewohnheiten akzeptieren und nicht nur Mahlzeiten mit Fleisch bereitstellen, wenn ich bei ihnen eingeladen bin. Was ist daran unverschämt?

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Ardnas17 28.03.2012, 11:16
@Ardnas17

Ich bin der Ansicht, dass, wenn ich bei denen zum Essen eingeladen bin, sie auch ein spezielles Essen für mich anbieten können. Das hat doch auch was mit Toleranz zu tun. Ich möchte mich ja auch nicht selber ausgrenzen bzw. unhöflich wirken, wenn ich dauernd mein eigenes Mahl mitbringe oder an dem normalen Essen herummäkle, indem ich das Fleisch heraussammle oder verschmähe. Es gibt eben Leute, die sich durch sowas beleidigt fühlen.

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Mathematrix 28.03.2012, 11:23
@Ardnas17

Ich empfinde das so und eine Mehrheit auch, ich erwate auch nicht, wenn ich bei Leuten die warum auch immer Essenstabus haben, sich auf mich einstellen, als einer der evtl. ihre Tabus nicht teilt.

Wenn ich z.B. bei Moslems zu Gast bin, verlange ich auch nicht einfach mal so ein Schweineschnitzel, das ist mindestens extrem unhöflich.

Ich esse dann das vom vorhanden Angebot, was mir zusagt und lehne das höflich ab, was mir nicht zusagt, das sollte meist auch bei allerlei Formalien der Gastfreundschaft i.O. gehen.

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Mathematrix 28.03.2012, 11:28
@Ardnas17

Das hat doch auch was mit Toleranz zu tun.

Nein, dann interpretierst Du den Begriff Toleranz vollkommen falsch.

Toleranz heißt dulden und nicht mehr, der Begriff wird leider besonders in jüngerer Zeit allzuoft vollkommen überstrapaziert.

Und zu dulden ist Deine Aufgabe als Gast und nicht die des Gastgebers, er duldet allenfalls Deine Anwesenheit.

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Paschulke82 28.03.2012, 18:47
@Mathematrix

Du musst aber nicht unbedingt an dem Tag Schweinefleisch zubereiten, wenn ein Moslem bei dir zu Gast ist? Du kannst genau so gut Rindfelisch zubereiten. Bedenke dass auch Mischköstler vieles vegetarisches essen und mögen. Verpflichtet ist man natürlich nicht, aber ich sehe das als Gastfreundschaft an.

Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit als Gastgeber zu versuchen möglcihst die Bedürfnisse aller unter einen Hut zu bekommen.

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Ardnas17 28.03.2012, 20:53
@Paschulke82

Richtig, Paschulke82, DARAUF wollte ich hinaus! Denn so ähnlich ist meine Meinung nämlich auch, was Gastfreundschaft anbelangt. Wenn man schon jemanden zum Essen einlädt, dann sollte man auch an die Essgewohnheiten des Gastes denken. Ich biete ja auch meinen Gästen das an, was sie gern essen mögen.

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Mihil91 28.03.2012, 21:10
@Ardnas17

Hi,

ignoriere "Mathematrix" einfach - der meint, zu jeder Frage, die Vegetarismus/Veganismus betrifft, seine bescheuerten Kommentare abgeben zu müssen. Kein Wunder, dass seine Antworten meist 0 Daumen bekommen und am unteren Ende der Seite vor sich dahinvegetieren. Bemitleidenswert... :-)

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sag es einfach es ist dein leben sie können die nicht daran hindern

Sags ihnen einfach, und solange du dann nicht alle damit nervst und versuchst, sie zu bekehren (was ja leider viele tun) kann ich mir nicht vorstellen, dass sie so ein großes Problem haben.

Ardnas17 27.03.2012, 22:11

Nee, bekehren will ich niemanden. Ich möchte dann eben nur respektiert werden.

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maaaster96 27.03.2012, 22:18
@Ardnas17

damit sollten sie doch kein problem haben^^ sind ja schließlich deine famillie

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wie stellst du dir vegetarisch zu essen, nur ohne fleisch, aber mit anderen tierischen produkten?...

Ardnas17 28.03.2012, 20:50

Ich möchte vegetarisch leben, nicht vegan. Das ist ein Unterschied. Eier & Milchprodukte nehme ich selten zu mir, die nehme ich höchstens mal zum Kuchenbacken.

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ganz einfach !!!!!!!!!!

Hey Leute ich habe für mich entschieden , dass ich in der Zukunft kein Fleisch mehr essen will ........ :-)

Es ist Dein Leben und Deine Entscheidung , wenn es jemanden nicht passt , ist es sein Problem ..... :-)

sie haben Deine Entscheidung zu respektieren :-)

Viel Glück :-)

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