Möchte meinen leiblichen Sohn aberkennen lassen!

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ein in Vaterschaft anerkanntes oder als Vater in der Geburtsurkunde eingetragenes Kind kann man nicht aberkennen, sofern keine Zweifel an der Vaterschaft bestehen (Kuckuckskind) :-(

Sofern er sich ernsthafterere Verfehlungen als "entsprechendes Benehmen" hat zu Schulden kommen lassen, falls "Kummer und Leid" Haftstrafen über einem Jahr oder Beschimpfungen und Drohungen gegen dich oder deine Lebensgefährtin umfassen, käme eine Erbunwürdigkeit n. § 2339 BGB in Betracht. http://www.juraforum.de/gesetze/bgb/2339-gruende-fuer-erbunwuerdigkeit Die kann man allerdings prima anfechten :-(

Zielführender wäre es da zweifellos, ihn nicht als Erbe zu berücksichtigen und ihn auf hälftigen Pflichtteil setzen. Wie hoch der dann noch wäre, kommt darauf an, was du hinterlässt oder eben vorher verschenkt hast oder mit notariell beglaubigtem Darlehensvertrag mit Wunscherben als Schulden offen hast :-)

G imager761

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Aberkennen lassen kannst du ihn nicht, egal was passiert, außer es wäre eben nicht dein Sohn, aber das ist er ja. So und zum Erbe: Du kannst ihn natürlich vom Erbe ausschließen, aber seinen Pflichtteil bekommt er trotz alledem! Deshalb nennt sich das auch "PFLICHT"-Teil. Und der Pflichtteil ist immer die hälfte von dem gesetzlich bestimmten Teil.

Ja, das ist möglich, z.B. wenn du einen Mordanschlag auf dich nachweisen könntest. Es muss schon irgendetwas SEHR ernstes sein. So wie du das oben geschrieben hast, lacht dich das Gericht nur aus wegen deines Wunsches.

Erbschaftsfrage zu meinem Halbbruder, ich bin unsicher?

Also Hallo erstmal an alle hier ;-)

Es verhält sich wie folgt:

Meine Vater hatte vor der Ehe mit meiner leiblichen Mutter noch eine Beziehung aus der ein Sohn hervorging.

Mein Vater hat natürlich den Unterhalt immer bezahlt, aber durfte nie Kontakt zu seinem Sohn haben und dieser hat den auch nach seinem 18. Lebensjahr nie gesucht.

Meine Eltern haben eine gemeinsam erworbene Eigentumswohnung, die zu 100% bezahlt ist und meine Mutter ist dann jetzt im August verstorben. Mein Vater und auch ich machen uns jetzt Gedanken, wenn er dann mal abtritt, welche Forderungen meines noch existierenden Halbbruders da auf mich zukommen könnten.

Mein Vater hat natürlich nicht das große Interesse meinem Halbbruder zu viel zukommen zu lassen und will mich natürlich auch absichern, damit sein Ableben mich nicht in den Ruin treiben könnte. Ich komme ganz gut über die Runden, hätte aber nicht das Geld diesen eventuell auszuzahlen. Da die Hälfte ja meiner Mutter gehörte und ich das einzige Kind aus dieser Ehe bin, ging ich bis heute davon aus, dass mir eh der Großteil davon gehört.

Nun ist aber meine Mutter verstorben und mein Vater erbt natürlich dadurch Ihren Teil.

Weiß irgendjemand was ich Fall des Todes meines Vaters meinem nicht-ehelichen Bruder ausbezahlen muss? Wie gesagt, diese Anschaffungen kamen alle erst in der Ehe zustande...

Ich habe von Erbrecht überhaupt keine Ahnung, was würdet ihr mir eventuell raten noch zu tun, bevor mein Vater stirbt.

Ich liebe und kümmere mich um meinen Vater, aber er hat das auch schon angesprochen und da bin ich jetzt etwas ratlos.

Tom

Muss ich da eventuell Erbschaftsregelungen treffen?

Ach so noch eines mein Vater war nie mit der Mutter meines Halbbruders verheiratet.

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