Möchte meinem Mann die hälftige Eigentumswohnung abkaufen,kann er,kein Verkauf an Dritte verlangen.

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Immobilienübetragungen bedürfen der notariellen Beurkundung. Und eine derartige Bestimmung wird garantiert nicht vereinbart.

Allerdings kann dein Mann Rückauflassung vereinbaren, mit der sein Eigentumsanteil wieder ihm zufiele, wenn du sie fremdverkaufst.

Das ist sogar die Regel, wenn gemeinsame Erben vorhanden sind oder er mit niedrigem Kaufpreis unter der Mapßgabe einverstanden war, dir ein Dach über dem Kopf zur Verfügung zu stellen den satte Verkaufsrendite zu verschenken.

G imager761

Wenn man etwas verkauft, das einem gehört kann man ziemlich viel verlangen... Jedoch nur solange ein Käufer mitmacht. Was würde denn passieren, wenn du dich nicht darauf einlässt? Da du ja anscheinend in der Wohnung lebst (korrigier mich wenn ich falsch liege) liegt es doch in seinem Interesse dir die Wohnung zu verkaufen. Da er ja so nicht wirklich was damit anfangen kann...

Danke, für deine nette Unterstützung. Ich glaube,wenn ich mich nicht darauf einlasse würde er mir seine Wohnungshälfte nicht verkaufen.

0

Ein solches Verlangen stellt eine Wertminderung dar. Ein allgemeines Verbot an "Dritte" wäre ohnehin sittenwidrig und damit nichtig. Das Ansinnen, die hälftige Wohnung verbleibt als Erbe an ein gemeinsames Kind, wäre zulässig. Das wäre aber auch noch eine Wertminderung.

Eine derartige absolute Verfügungsbeschränkung ist sittenwidrig. Er könnte sich höchstens einen Rückübertragungsanspruch oder ein Vorkaufsrecht einräumen lassen.

Er kann es natürlich verlangen. Er kann auch verlangen, dass du dich bei der Unterschrift nackt auszieht. Man kann eine ganze Menge verlangen. Aber du musst dich nicht dran halten.

Was möchtest Du wissen?