Möchte etwas über den Islam wissen?

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8 Antworten

egal was du hier liest -  eins sollte dir klar sein , NUR FRIEDLICH

der Grund ist einfach: 
wenn ich dir eine Pistole an den Kopf halte und sage "Bete zu Allah oder ich töte dich" , wirst du es wohl tun. aber bist du dann muslime? 

Allah sagt La ikrah fi din. Also kein zwang im glauben. wenn doch alle so gezwungen wurden, warum blieben die menschen muslime? 

ja unser prophet führte ein paar kriege und die beweggründe für die Kriege werden hierzulande anders propagiert als in arabischen ländern. Beispiel Tabuk. gemäß den Überlieferungen wurde ein Botschafter zuers geköpft und das als kriegsanfang bezeichnet....also sagen wir es mal so: eine geschichte hat IMMER 2 Seiten. 

Fakt ist also: mann kann kein muslim sein ohne zu glauben, glauben kann man nur aus dem eigenen freien willen. -> also alle die sagen "ich bin muslim" sind muslime weil sie es sein wollen. (ausnahmen mal abgesehen bei zb verfolgung, aber diese sind dann auch keine muslime)

FAkt ist auch, es gab kriege durch den Propheten - aber da mal bei jedem einzelnd den hintergrund mal aus beiden perspektiven betrachtet.

Fakt ist auch: Der Islam entwickelte sich extrem gut und stark zur zeit der "10 Jährigen Waffenruhe" nachdem der Prophet aus mekka nach medina floh. 

was du nun mit den Infos anfängst ist deine Sache, aber du kannst gerne kommentieren wenn du fragen hast. 

Die Ausbreitung des Islams auf der Arabischen Halbinsel erfolgte durch über 20 Angriffskriege, die von Mohammed geleitet wurden. Bei seinem Tod war Arabien für den Islam gewonnen. 

Seine Nachfolger, die Kalifen, setzten diese Eroberungspolitik mit großer Energie fort. Zwischen 632 und 711 besiegten die islamischen Heere die Truppen des christlichen byzantinischen Reichs und des Perserreichs und besetzten Ägypten, Syrien, Mesopotamien, Nordafrika und Spanien. Versuche, nach Frankreich vorzustoßen, scheiterten, weil fränkische Truppen, verstärkt von den germanischen Langobarden und Friesen,  unter König Karl Martell (der Hammer), bei Tours und Poitiers 732 siegten. 

In den eroberten Gebieten wurde eine Klassengesellschaft eingerichtet, in der die dünne Schichte der Moslems (anfangs nur 5 %) die Herren waren, während die Christen, die noch mehrere Jahrhunderte die große Mehrheit darstellten, als Unterworfene und Menschen zweiter Klasse leben mussten, obwohl sie in der Staatsverwaltung, der Wissenschaft und in der Wirtschaft sehr wichtig waren. 

Die Christen durften keine Waffe führen, durften bestimmte Berufe nicht ausüben und mussten eine demütigende Unterwerfungssteuer, die Dschizya, zahlen. Diese Ungleichbehandlung führte nach und nach zu Übertritten zum Islam, so dass nach einigen Jahrhunderten der Islam dominierte. 

In Syrien, dem Irak und Ägypten stellten die Christen bis vor wenigen Jahrzehnten einen recht großen Bevölkerungsanteil, der allerdings durch Pogrome und Verfolgungen nun zusammenschmilzt. 

vieles ist richtig und vieles ist falsch. 

1. beachte mal dass die Christen nie zwangskonvertiert wurden. stattdessen djizaya. 

2. djizaya gibts auch heute noch und ist NICHT demütigend. der Muslime zahlt die Zakat als spende und die liegt höher und die djizzaya ist eine schutzsteuer und kommt mit VERPFLICHTUNGEN FÜR DIE MUSLIME. Das bedeutet bei Kriegen werden die christen NICHT rekrutiert und müssen nicht kämpfen zb . sie dürfen ihre religion freiausüben und sie haben die vollen rechte wie auch die muslimische bevölkerung. 

Demütigung ist etwas anderes.

also schlussfolgerung ist falsch - "das führte zu übertritten". Die muslime müssen den islam verbreiten, hier scheiterten sie größtenteils in europa.

in nordafrika zb nahm man den islam dankend an. die verbreitung der lehre des islams hat aber in europa nicht geklappt, daher wurden sie auch zurückgeschlagen bis nach nordafrika. also nicht die djizzaya führte die leute zum beitritt zum islam. 

denn dann mussten sie zakat bezahlen und die ist höher . das passt also nicht.

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@YassineB87

Leider weitgehend falsch.

Die Stellung der Christen (Dhimmis) in islamischen Ländern war extrem demütigend. Es gab keine freie Ausübung der Religion und die Moslems zwangen ihnen ein Ausnahmerecht auf.

Dazu gehörte nach dem Erlass des Kalifen Mutawakkil im Jahr 850 z. B. 

- Christen mussten gelbe Umhänge und gelbe Kopfbedeckungen tragen,

- die Gräber ihrer Toten mussten eingeebnet werden,

- an ihre Häuser wurden schwarze Teufelsköpfe gemalt,

- Kreuze dürfen sie nicht offen zeigen, Gottesdienste nur unauffällig abhalten,

- neu errichtete Kirchen wurden zerstört,

- Dhimmis durften im Staatsdienst nicht beschäftigt werden,

- Dhimmi-KInder hatten kein Recht auf Schulbildung.

Zu anderen Zeiten durften Juden und Christen nicht auf Pferden reiten, nur auf Eseln. Läden von Dhimmis mussten tiefer als die Straße liegen.

Um diesen Schikanen zu entgehen, entschlossen sich nach und nach viele Christen schweren Herzens, zum Islam überzutreten. Das war ja auch der Sinn der Schikanen. 

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im übrigen was sind schon 20 angriffskriege? jeder amerikanische präsident bekommt in einer legislaturperiode deutlisch mehr hin und würde wolh bei 23 jahren die gesammte galaxy zerbombt haben... mal so als vergleich. 

und das weil der mars wol bio chemie waffen besitzt! kannste ruhig glauben, blaire hats gesagt und der geheimdienst!!!

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@YassineB87

Der Unterschied ist, dass wir kriegslüsterne US-Präsidenten kritisieren und nicht als Religionsstifter und "perfekte Menschen" verehren. 

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Warum sollte man dir extra den Islam erklären? - Es gibt viele
"verständliche" Threads im Internet zu diesem Thema und außerdem -  warum willst du dich mit dieser wenig beliebten, mittelalterlichen und brutalen Religion überhaupt auseinandersetzen? Lohnt sich das noch in Zeiten wo Muslime aus fast allen unterentwickelten islamischen Ländern fliehen und zu uns kommen wollen?

1. Ausgerechnet **du** musst meine Frage ja nicht beantworten. Such dir doch einfach andere Fragen zum beantworten, wenn dich meine Frage stört.

2. Es ist doch meine Sache, mit welchem Thema ich mich auseinandersetzen möchte. Ich interessiere mich eben dafür und bin dir keine Rechenschaft schuldig.

Dir ist hoffentlich klar, dass durch deine Aussagen, die Feindseligkeit gegenüber Muslimen deutlich wird.

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@Muustache

Du hast natürlich vollkommen recht mit deinen Punkten 1 und 2. -

Dennoch musst du dir gefallen lassen, dass ich zu öffentlichen Fragen auch "meinen Senf" dazu gebe. Das ist so üblich bei GF. Du musst ja nicht darauf eingehen, wenn dir manches daran nicht gefällt.

Und ob meine Aussagen "feindselig" auf Muslime wirken ist mir völlig egal - Sie sind auf jeden Fall wahr, richtig und historisch wie politisch belegbar. 

Und ganz nebenbei ist der Islam auch nicht gerade das was man "friedfertig" und "menschenfreundlich" gegenüber Andersgläubigen nennen könnte.

Alles klar?

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Das ist zu viel, um das hier mal "schnell" erklären zu können. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Conqu%C3%AAte_de_l%27Islam_%C3%A0_la_chute_des_Omeyyades_de.svg
Bis zum Jahr 750

Du musst dir jedes Land so einzeln anschauen.

Länder wie Indonesien (dort leben heute über 200 Millionen Muslime - mehr als in Arabien, Irak, Iran, Syrien, usw. zusammen) sind durch arabische Kaufleute zum Islam gekommen.

Die Länder in Europa, die heute mehrheitlich zum Islam gehören, die sind durch die Osmanen zum Islam gekommen. In Bosnien und Albanien wollte man sich von Rom lösen und unabhängig sein, was Ihnen das osmanische Reich geboten hat.

Welches Land interessiert dich?

Äh , du hast da "sie sind von den Osmanen erobert und zwangsislamisiert worden" falsch geschrieben.

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@Agentpony

Ein Mensch, der sich damit nicht beschäftigt, der könnte so etwas glauben. Die Fakten alleine beweisen dir das Gegenteil. Mehrere Länder haben die Osmanen kontrolliert, wie die Griechen, die Makedonier, Serben, Bulgaren, usw. usf. nur zwei davon sind heute mehrheitlich islamisch aber auch diese haben sich nach dem Bruch gewährt. Da hast du mehrere Beispiele...

Husein-kapetan Gradaščević (31 August 1802 – 17 August 1834) was a Bosniak general who fought against the Ottoman Empire and new reforms implemented by the Sultan Mahmud II which abolished the ayan (landlord) system.

Sie wollten nicht den Islam verlassen, sondern das Reich, weil die neuen Reformen nicht mit dem übereinstimmt, was 300 Jahre davor "üblich" war.

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Eine Version, die ich auf youtube gefunden habe:

Wobei das ist die eine Seite des Islam. 

Es gab aber auch Zeiten früher und heute wo islamische Staaten andere Religionen im Lande tolerierten und für ein friedliches Zusammenleben sorgten. Dies im Gegensatz zum Christentum. Zum Beispiel im Verhalten zu den Juden über Jahrhunderte. 

In kurzen Worten:

Mit Feuer und Schwert...

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