Möchte einen Hund Eltern überreden?

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7 Antworten

Hallo,

diese Frage taucht hier im GF tagtäglich auf.

Eltern werden nicht überredet - und lassen sich hoffentlich auch nicht überreden.

Und zwischen "Hunde mögen" und "selbst einen Hund halten wollen" liegen Welten.

Deine Eltern werden wissen, welche Verpflichtungen sie mit der Anschaffung eines Hundes eingehen, Verpflichtungen, die du noch gar nicht überschauen kannst.

Du bist 12 - der Hund lebt 12 - 15 Jahre. In dieser Zeit wird sich DEIN Leben rapide verändern. Noch bist du in der Schule, bald machst du eine Ausbildung und bist dann ca. 10 Std. von Zuhause weg.

Wer kümmert sich dann um den Hund?

Du wirst mit Freunden rausgehen wollen, selbst einen Freund finden, der viel mit dir unternehmen will - wer kümmert sich um den Hund?

Nach der Ausbildung kommt die Berufstätigkeit - wer kümmert sich um den Hund?

Du wirst in eine eigene Wohnung ziehen, kannst den Hund aber nicht mitnehmen, weil er viel zu lange alleine wäre - wo bleibt der Hund?

Mit einem Hund ist man immer gebunden, muss viele Rücksichten nehmen - wenn deine Eltern das nicht wollen, dann ist das völlig in Ordnung und du musst das akzeptieren.

Wenn du wirklich tierlieb bist, dann sollte dir das Wohl des Tieres an erster Stelle stehen und gut geht es einem Hund nur, wenn die ganze Familie einen Hund möchte und feste hinter der Anschaffung steht - mit allen auch negativen Konsequenzen, die die Hundehaltung mit sich bringt.

Verschiebe deinen Hundewunsch auf später, wenn dein Leben passend für einen Hund ist.

Alles Gute

Daniela

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Kommentar von NinoDario
07.07.2016, 17:23

Also mein Opa wohnt 2 Häuser weiter weg und hat 2 Belgische Schäferhunde. Er meint er wolle auf ihn Aufpassen.

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Kommentar von Kimberly115
07.07.2016, 18:18

Ja ein Hund lebt 12-15 Jahre, aber man kann ja auch einen schon älteren nehmen!!!!

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Du könntest mal versuchen dich direkt über Hunde zu informieren. Über alles möfliche. Z. B. Futter, Spielzeug, Rasse (oder lieber Tierheimhund), Sportarten und Beschäftigungsmöglichkeiten für den Hund,...

Mache auch eine Liste was sich Positiv und was sich negativ mit einem Hund auswirkt. Nur um zu zeigen, dass dir auch wirklich bewusst ist, auf was du dich einlassen möchtest. Das sollte etwas mehr Vertrauen in dem Bereich schaffen.

Gehe täglich öfters Joggen/Spazieren. Evtl. möchten deine Eltern mitgehen. Das ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern zeigt, was du für ein Durchhaltevermögen hast.

Bedenke einfach ALLES, was passieren kann und was wichtig ist und schreibe es auf.

Ich hoffe ich konnte Helfen :)

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Kommentar von NinoDario
07.07.2016, 17:39

Danke Ja liste habe ich schon Gemacht. Hatte mich schon beim Tierzüchter Informiert. Und Sport steht sowieso im Wochenplan. :D

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Hunde sind anstrengend, verdammt teuer, extrem zeitintensiv und machen jede Menge Dreck. Wenn deine Eltern darauf keine Lust haben, musst du das akzeptieren. Schließlich bleiben die Kosten und (fast) die ganze Arbeit an ihnen hängen. 

Warte bis du volljährig bist und dein eigenes Geld verdienst. Wenn du dann noch genug Zeit und Geld hast, kannst du dir einen holen. Wenn du dann überhaupt noch einen willst... 

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Kommentar von NinoDario
07.07.2016, 19:37

Dreck machen sie nicht so. Ja als Welpe aber sonst nach einem Spaziergang ist das Waschen vl Günstig bei Regen und wälzungen auf Dreck. Der Züchter kann teuer sein und Tierarzt Kosten. Das stimmt. Futter ja wenn man Spart und
billig Futter in Anspruch  nimmt wirds für den Hund im Späteren Leben böse enden. (gelenke).

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Kommentar von NinoDario
07.07.2016, 19:39

Bin mit Hunden Aufgewachsen. Meine Mom und dad hatten einen Aber der Ist gestorben als ich 5 wahr. Mein Opa hat noch 2 aber ich weis ja nd wieso meine Mutter und mein Papa es ablehnen noch einen zu holen.

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Kommentar von Virgilia
07.07.2016, 20:45

Mein Freund und ich haben zwei Hunde und bin mit Hunden aufgewachsen. Ich weiß in etwa wovon ich rede. 

Die ganzen Haare die sie, gerade im Fellwechsel, verlieren, sind auch Dreck. Je nach Haarstruktur stecken sie regelrecht in den Möbeln und der Kleidung. Und auch wenn man den Hund abrubbelt/abbraust (und abtrocknet), muss man den Dreck aus dem Fell/von den Pfoten wegmachen, weil er sonst in der Wohnung verteilt wird. Richtig gebadet werden sollte der Hund nur im Notfall! Auch das Auto sieht nach einem Waldspaziergang gerne aus wie sau. Wenn der Hund eine Box hat, muss man die auch regelmäßig sauber machen bzw. die Decken/Handtücher waschen. Für mich ist es aber kein Dreck, wenn der Hund/Welpe in die Wohnung macht, da ist der Besitzer selber schuld. 

Wir haben für eine Hündin ca. 40€ im Monat für Futter bezahlt (Barf), für zwei Hunde zahlen wir ca. 50-60€. Bei hochwertigem Nassfutter wäre es vermutlich mehr. Dazu kommen noch die Hundesteuer, die Versicherung, die monatlichen Rücklagen für den Tierarzt (falls mal was größeres ansteht) und der ganze Kleinkram. Da mal eine Tüte Leckerlis, da ein neues Spielzeug, da neue Kotbeutel, das läppert sich. Und auch das Benzin, um den Hund von A nach B zu bekommen, zahlt nicht der Hund. Da ist man im Monat locker bei 120€, wenn nicht mehr. Ein Trainer, den man evtl. braucht, arbeitet auch nicht umsonst...  

Auch unser ganzer Tagesablauf und unsere Urlaubsplanung richtet sich nach den Hunden. Spontan ein Wochenende wegfahren oder abends mit Freunden was unternehmen ist nicht. Entweder müssen die Hunde mit oder wir brauchen einen Sitter, dem wir 1. zu 100% vertrauen können, der 2. in dem Zeitraum nichts vor hat und 3. mit unseren Hunden klarkommt. 

Die ganzen "Probleme" hatten wir aber auch schon, als wir nur einen Hund hatten. Und ganz ehrlich? Ich kann jeden verstehen, der seine Zeit und sein Geld lieber für andere Dinge verwendet. Hunde haben keine wirklichen Vorteile, die Katzen nicht haben, nur dass Katzen nicht so Kosten- und Zeitintensiv sind. 

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Mit welcher Begründung lehnen sie den Wunsch nach einem Hund ab?

Meistens denken sich Eltern ja was dabei und oftmals haben sie sogar recht.

LG

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Halo NinoDario,

welches Argument führen Deine Eltern denn dagegen an? Vielleicht finden wir darüber einen Ansatzpunkt :-)

LG

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Kommentar von NinoDario
07.07.2016, 17:22

Sie meinen Ein Hund wäre zu anstrengend. :)

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Gar nicht. Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht.

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