möchte aus der PKV austreten, meine Sachbearbeiterin nimmt aber zum berechnen nicht mein Bruttobezug (Grundvergütung) sondern die RV/AV Brutto, korrekt?

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2 Antworten

Ähm.....die Frage ergibt so keinen Sinn. Wenn du aus der PKV raus möchtest, aber die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitest, dann ist das so erst mal nicht möglich.

Zum Thema "meine Sachbearbeiterin":

Für die Berechnung des regelmäßigen Arbeitseinkommens, welches die Grundlage der Bemessung anhand der JAEG bildet, ist allein der Arbeitgeber verantwortlich. Zum Arbeitsentgelt zählen in dem Fall alle Einkünfte aus der nichtselbstständigen Arbeit, die regelmäßig gezahlt werden. Regelmäßig ist etwas grundsätzlich, wenn es einmal pro Jahr gezahlt wird.

Die Bewertung dessen obliegt allein dem Arbeitgeber (Lohnstelle). Daraus resultiert dann Versicherungspflicht oder Versicherungsfreiheit. So einfach ist das. Es ist also eben nicht allein die "Grundvergütung" maßgeblich.

Wenn du deine Frage/ den Sachverhalt noch etwas konkreter darlegst und das Ganze dann in sinnvollen und vollständigen Sätzen formulierst, dann kann man dir evtl. sogar helfen ;)

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Kommentar von wolfgang1956
18.07.2017, 20:02

Wer polemisiert hier?

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Einfach mal so aus einer PKV austreten, geht nicht!

Hier ist zunächst mal ein Artikel, der beschreibt, unter welchen Bedingungen eine private Krankenversicherung abschließen „darfst“: https://www.pkv.de/themen/krankenversicherung/so-funktioniert-die-pkv/wer-kann-sich-privat-versichern/

Das heißt aber noch nicht, dass du „sofort“ aus deinem Vertrag mit deiner PKV austreten darfst. Da solltest du dich zusätzlich bei deiner nächstgelegenen Verbraucherzentrale zusätzlich schlau machen. Auf jeden Fall ist dein Entschluss sehr weise. Im Alter wirst du dann schon merken, wie gut das System mit den gesetzlichen Versicherungen wirklich ist.

Hier ein paar weitere Artikel zu dem Thema:

http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/private-krankenversicherung--ist-das-system-am-ende-7270448.html

http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/private-krankenversicherung-fuer-beamte--beihilfe-kostet-milliarden-7275338.html (Selbst Beamte fühlen sich nicht in jedem Fall gut mit den Privaten versichert! Trotz Beihilfe!)

Zur grundlegenden Berechnung deiner Versicherungspflichtgrenze (stolze 57600 €!) dienen deine Bruttobezüge einschließlich der „normalen“ Zuschläge! AG-Anteile zur RV,AV und KV gehören nicht zum Jahresbrutto! Es sind AG-Anteile und kein Gehalt!

Ob das Urlaubsgeld, 13. und ggf. 14. Monatsgehalt konkret dazugehören, entzieht sich meinen Kenntnissen. Aber wenn private wie gesetzliche Kassen nur 12 Mal ihre Beiträge einnehmen, sollten sich die obengenannten Boni aus deinem Grundgehalt herausrechnen!

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Kommentar von nersd
18.07.2017, 17:12

"Ob das Urlaubsgeld, 13. und ggf. 14. Monatsgehalt konkret dazugehören,
entzieht sich meinen Kenntnissen. Aber wenn private wie gesetzliche
Kassen nur 12 Mal ihre Beiträge einnehmen, sollten sich die
obengenannten Boni aus deinem Grundgehalt herausrechnen!"

Ähm.....hüst.......also da frage ich mich dann schon, warum du überhaupt antwortest, wenn du so überhaupt gar keine Ahnung vom Thema hast ;)

Natürlich gehören Weihnachts-, Urlaubsgeld unnd 13.-300. Gehälter zum Arbeitsentgelt! Die muss man übrigens auch Verbeitragen, auch wenn die Krankenkasse "nur 12 Mal" Beiträge einzieht :D Selbst Nachzahlungen im Folgejahr (Tip: Märzklausel).

Lediglich variable Gehaltsbestandteile, auf die nicht zwingend Anspruch besteht (Bonifikationen, Gewinnbeteiligungen, Erfolgsprämien) können außen vorgelassen werden (müssen aber nicht!). Die Entscheidung darüber obliegt allein dem Arbeitgeber.

Also bitte, absolut polemische und falsche Antworten schaden einfach nur und helfen niemandem! Es gibt sicherlich Dinge, von denen du Ahnung hast und wo du sinnvoll antworten kannst. Versicherungsrecht der Sozialversicherung gehört definitiv nicht dazu ;)

Und der Verweis auf die Verbraucherzentralen ist sogar sehr gefährlich!

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