Möbel selber bauen, bestes Holz?

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3 Antworten

nimm' doch Massivholz. Es gibt Holzplatten und Latten in diversen Abmessungen, in Kiefer oder Fichte. Wohl fast jeder Baumarkt bietet ein ordentliches Sortiment, oft sogar in preislich recht attraktiven Regionen.

Vorteile (neben dem Preis); das Zeug ist relativ leicht (Spanplatte ist viel schwerer), stabil, leicht zu verarbeiten und auch an den Kanten ansehnlich (da hat Sperrholz seine Schwächen, und Spanplatte sowieso). 

An Sperrholz ist nur die äußere Schicht ansehnlich, die Schichten innen sind von anderer (oft minderer) Qualität, öfters sogar ganz anderes Holz - das schränkt die Möglichkeiten beim Basteln ein. Massivholz (auch als Leimholz) ist dagegen überall aus genau dem gleichen Holz.

Über Leimholz habe ich auch ein wenig gelesen. Lässt sich das auch so gut verarbeiten?

Massivholzplatten die ich gefunden habe waren recht teuer...

Leimholz wäre eine Alternative. Würdest Du das eher als Sperrrholz empfehlen?

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@Wupbanz

das kommt auf deine Wünsche und Vorstellungen an: von der Verarbeitung her ist Leimholz so ziemlich das beste Material überhaupt - aber es gibt Leimholz eben nicht in jeden beliebigen Holzarten: Fichte (ist am günstigsten), dann Kiefer (etwas teurer, die Aststücke sind zwar hübsch, können aber bei der Verarbeitung etwas Geduld kosten (das Astholz ist härter als der umgebende Rest), dann Buche (teuer, recht schwer, nicht leicht zu verarbeiten - das Holz ist sehr hart). Andere Holzarten sind schwer zu finden - das ist die Schwierigkeit. Sperrholz dagegen gibt's in zig Oberflächen - das bietet mehr Auswahl.

Wenn dir also Fichte oder Kiefer gefällt, nimm' diese. Wenn es Buche sein muss - ok, viel Spaß und Geduld (das Zeug ist wirklich widerspenstig). Wenns eh' farbig gestrichen werden soll: Fichte oder Kiefer. Wenns ein exotisches Holz sein soll: Spanplatte.

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@Peter42

Danke, das war echt eine sehr große Hilfe. Es wird vermutlich Leimholz Fichte oder Kiefer.

Nurnoch eine Frage: Man ließt, dass sich Leimholz verzieht mit der Zeit. Ist das immer so, kann man etwas dagegen machen, oder sollte man dann lieber bei Möbelbau auf andere Varianten ausweichen?

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@Wupbanz

das kommt auf die Konstruktion an: wenn du auf ein gerade mal 19 mm dickes Leimholzbrett von 4 m Länge, nur an den Enden befestigt, ganze Bücherberge lagern willst, muss da eine stabile Stütze drunter, sonst biegt sich das durch (das macht Spanplatte allerdings ebenfalls, aber wesentlich schneller, Spanplatte dieser Dicke dagegen verformt sich weniger - aber krumm wird die auch).

Aber solche Konstruktionen sind wohl die Ausnahme. Von meinen aus Leimholz gebastelten "Eigenkreationen" in Form von Regalen, Kommoden, Schränken usw. hat sich jedenfalls auch nach teils über 3 Jahrzehnten noch nichts verzogen. Man macht sich einfach vorher ein paar Gedanken darüber, wo eventuell lastbedingte Durchbiegungen auftreten könnten und sorgt dort für entsprechende Verstärkungsleisten.

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@Peter42

Danke, das war wirklich sehr prägnant zusammengefasst, was ich brauchte :) ! So werde ich es dann am Ende machen. Ist ermutigend, wenn es nach Jahrzehenten noch kaum Probleme gab. Vielleicht schaff ich ja auch einen gewissen Zeitraum :)

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Sperrholz ist gut, in der Regel nimmt man baltisches Birkensperrholz. Buchensperrholz ist mitunter im Sonderangebot, ich hab aber schon von Problemen mit Verzug gehört.

Nicht zu geizig sein, es steckt auch in kleineren Projekten schnell echt Arbeit drin und dann ist es schade, wenn einem dann hinterher auffällt, dass der Werkstoff hätte besser sein können.

Sperrholz ist das Teuerste, nimm Massivbretter, Kiefer, ist teurer als Fichte 

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