Modeerscheinung Haushaltshilfe & Co. - ist der heutige Mensch mit allem überfordert? woher kommts?

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8 Antworten

Die große Mehrheit der Menschen in der zivilisierten Gesellschaft sind - bewußt oder (noch!) unbewußt - überfordert.

Vor allem, weil sie nicht wirklich erwachsen sind und nicht das geistige Handwerkzeug gelernt haben, mit Herausforderungen, die sich Erwachsenen stellen, umzugehen.

Sie sind - bewußt oder unbewußt - von (latenter oder offener) Angst beherrscht / dominiert.

Einzelheiten findest du in meinen TIPPS - vor allem bei "Kollektive Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft".

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

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Hallo, was Sie schildern ist unterschiedlicher Natur und hat nichts mit Burnout zu tun. Was die Pärchen ohne KInder angeht; viele vollberufstätige "leisten" sich den Luxus einer Putzfrau, weil sie abends und am Wochenende ihre Freizeit anders nutzen wollen. Was die Hochzeiter angeht; ich finde es okay, wenn man weder die Idee noch die Zeit hat selbst zu planen, dass man die Planung an andere abgibt. Das hat den Vorteil, dass man relaxed an seinem Fest teilnehmen kann. Jammerer gibt u. gab es immer und nicht jeder hat ein Burnout. Wenn man selbst Power hat fällt es schwer diesen Menschen zuzuhören. Jammerer kann man stoppen u. sei es nur damit, dass man fragt, ob sie professionelle Hilfe brauchen.

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Nein ,sie sind mit Sicherheit nicht überfordert. Es hat was mit Werte zu tun. Man läßt sich bedienen ! Man hat nichts persönliches auszurichten oder zu sagen.Man will dem aktuellen Trend nachlaufen. Geld hat man ja genug,weil beide gut verdienen. Was man nicht hat ist Zeit und Kreativität.Das kann man nicht kaufen. Haushalt und putzen ist unter ihrer Würde.Das läßt man die Unterschicht machen.Man zählt sich selber zur Oberschicht.

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Laß doch die Leute jemanden beschäftigen... Sie sollen es dann nur gefälligst auch anmelden (Minijobzentrale, Steuerkarte - was auch immer).

Ich persönlich wäre zu geizig bzw. wüßte mit meinem Geld was anderes anzufangen. Aber ich akzeptiere es, wenn andere Leute jemanden dafür engagieren.

Außerdem kann man selber oft gar nicht beurteilen, ob ein anderer wirklich die Hilfe benötigt und es selber nicht richtig schafft.

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Kommentar von reiterhexe
11.10.2010, 14:55

positives Argument :-) kurbelt Minijobs an

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Das kommt doch auf jeden einzelnen an, lass die anderen doch. Es arbeitet auch nicht jede/r gleich viel und wenn man schon 60 Stunden im Job macht ist es nett in eine geputzte Wohnung zu kommen. Früher gab es mehr klassische "Ehefrauen", die haben dann alles gemacht. Sogar Priester hatten früher Haushälterinnen.... Heute arbeiten eben mehr Frauen selber für Geld. Und andere können dann als Haushaltshilfe geld verdienen.

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Kommentar von Oberzicke
11.10.2010, 15:04

In diesem Fall geht es speziell um ein Mädchen von 29 Jahren, die fünf Minuten zu Fuß von der Arbeit weg wohnt, von 8 bis 15 Uhr arbeitet und sonst nicht wirklich irgendwelche Verpflichtungen hat. ;-) Wer natürlich mit Anfahrt und Rückfahrt inkl. 10 bis 12 Stunden unterwegs ist - da ist es was anderes.

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Kommentar von Gockeline
11.10.2010, 15:33

Du sagst es deutlich.Früher machten die Frauen alles selber.Heute arbeiten sie lieber mehr Stunden damit sie sich eine Putzfrau leisten können.Würden sie weniger arbeiten,hätten sie auch mehr Zeit für zu Hause.Aber das wollen sie nicht mehr,weil putzen unter ihrer Würde ist.

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Wenn man beruflich sehr eingespannt ist, und auch Überstunden macht, bleibt einfach keine Zeit mehr für den Haushalt, oder man muss gänzlich auf die wenige Freizeit verzichten.

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Wer macht schon gerne Hausarbeit?

Wenn die Leute sich eine Hilfe leisten können, ist es doch ok.

Andererseits sind die meisten Menschen heute wirklich erheblich weniger belastungsfähig .

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Kommentar von Gockeline
11.10.2010, 15:30

Gut erkannt. Niemand will den Haushalt und putzen.Selbst Kinder werden heute lästig.Frauen sind kluge Geschöpfe und wissen wie man sich dieser Arbeit entledigt.Sie gehen arbeiten und schieben es auf die Männer.Die verweigern sich und schon hat man eine Putzfrau.Alle sind heute weniger belastbar,weil in den Köpfen sich was verändert hat.Jeder versucht das, was er nicht mag wegzuschieben.Da es alle machen, wird wichtiges immer weitergeschoben.Im Sport funktioniert das nicht. Da muß man beißen können.Je mehr Frauen sich auf ihren Beruf ausrichten,um so einseitiger werden sie.

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Was ist denn an einer Haushaltshilfe so verwerflich, wenn man sich eine leisten kann?

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Kommentar von Gockeline
11.10.2010, 15:24

Darauf kommt es nicht an.Diese Frauen fühlen sich nun zur gebildeten Oberschicht und wollen bedient werden.Alles abschieben was man nicht mag.Und Haushalt mag keine Frau gerne machen.Darum fällt es Frauen so leicht sich für den Beruf zu entscheiden.Nun können sie den Männern diese Arbeit mit aufbrummen. " Ziel erreicht!"

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