Modedesign Studium an welcher modeschule?

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3 Antworten

Hast du denn aber mal ein Praktikum in einem ähnlichen Beruf absolviert? Also Schneiderin o.ä.? Wenn dir das nämlich auch keinen Spass macht, dann bringt es absolut nichts Modedesign zu studieren.. Wegen den Kosten ist das auch so eine Sache - diejenigen, welche noch einen einigermassen guten Ruf haben, sind Privatschulen und selbst bei den öffentlichen Schulen musst du viel Geld für die ganzen Projektarbeiten, Kollektionen etc. investieren. Ausserdem hast du mit nur einem abgeschlossenen Studium absolut keine Chancen an gute Jobs zu kommen, du musst also viel Berufserfahrung sammeln (in allen möglichen Bereichen, auch wenn dir das nicht wirklich Spass macht) und du solltest jetzt schon einplanen, dass du auch noch Zusatz- und Weiterbildungen absolvieren musst, damit du dich von der Konkurrenz abheben kannst. Ausserdem musst du mindestens eine Fremdsprache (am besten Englisch) in Schrift und Sprache fliessend beherrschen, ansonsten kannst du gleich alle internationalen Labels komplett vergessen und dann bleibt dir vielleicht noch die "Oma-Schneiderei" um die Ecke. Wenn du dich mit einem eigenen Label selbständig machen möchtest, brauchst du dann natürlich auch noch ein gewisses Grundwissen im kaufmännischen Bereich, da reicht ein Studium nicht aus - egal wie gut die Schule ist.

Hallo Neeeli,

also grundsätzlich passt Mathe und Modedesign, denn auch Designer müssen kalkulieren. Die Filialleiter der großen Handelsketten wie Zara oder H&M sind auch mittlerweile immer mehr Modedesigner die auch Mathe beherrschen müssen.

Wenn du später erfolgreich sein willst, kommst du leider nicht um den Besuch einer privaten Schule herum.

Nur zwei von 84 Schulen in Deutschland heben eine internationalen Ruf und diese sind privat.

Man kann sich das aber leisten, den ich weiss das dort von Hartz4 Empfänger bis zum Millionär alle hingehen.

Die Frage ist? will man wirklich Modedesign machen?

Wenn ja , findet sich ein Weg. Schüler-Studentenbafög und nebenbei arbeiten, dann kann man auch alles finanzieren.

Der einfache Weg sind die öffentlichen Schulen, hier ist nur UDK Berlin, Weissensee Berlin, Deutsche Meisterschule München, gut. Aber auch hier fallen viele Kosten an, die in den privaten bereist abgedeckt sind, wie z.B. Adophe Creative Version CS6, und noch viele andere Kosten.Die anderen über 70 Schulen sind trotz vieler Aussagen und Internetwerbung provinziel, denn wenn eine Modeschule neben ihren eigenen Unterricht noch einen Bachloer-Gang gleichzeitig oder danach anbietet, weiss man wie diese Schulen selbst über ihre Ausbildung denken und internationale ebenfalls.

Also überlege was du willst. Bei den beiden oben genannten Schulen haben die Abgänger, innerhalb von 6 bis 9 Monaten danach eine feste Anstellung im Ausland.

Modedesign ist harte Arbeit aber sie lohnt sich.

Modedesignerin? Das ist mal wieder ein typischer Berufswunsch eines Mädchens (neben Sängerin, Model und Schauspielerin).

"Ich mag Mathe und bin sehr kreativ!"

Das ist sehr außergewöhnlich. Meistens ist es so, dass die Kreativen eher sprachlich begabt sind. Mit Mathe und Naturwissenschaften können sie nichts anfangen.

"Ich überlege modedesign zu studieren aber ich möchte auch später sehr erfolgreich werden und dies erlangt man nur durch eine gute Schule/Uni"

Das ist falsch. Die erfolgreichsten Menschen dieses Planeten sind nicht auf Unis/Privatschulen angewiesen. Sie schaffen es sogar ganz ohne Ausbildung (eben weil sie so begabt sind). Bill Gates, der reichste Mann der Welt, hat keinen Uni-Abschluss. Weder Gucci noch Versace waren auf einer Modeschule/beide haben kein Modedesign studiert. Sogar Robert Geiss, der "nur" einen Hauptschulabschluss hat, ist dank seinem Modelabel "Uncle Sam" mehrfacher Millionär. Es geht alles, wenn man nur hart genug dafür arbeitet.

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