mode? 4. Jahrhundert

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Die Kleidung der Männer

Die Kleidung der Feudalherren bestand aus einem knielangen Hemdkittel mit langen Ärmeln und einer langen, engen Hose. Statt der kurzen Hosen, die von den Franken seit dem 5. Jahrhundert getragen wurden, setzten sich nach dem Übergang zum Christentum wieder lange Hosen durch. Darüber wurde ein ärmelloser Rock und ein auf der Schulter geschlossener Mantel getragen. Karl der Große soll sich zunächst der Einführung dieser Schultermäntel widersetzt haben, weil er keinen Sinn darin sah, diese zu tragen.

Von Kopfbedeckungen ist leider nicht viel überliefert, wobei man fast zu dem Schluss kommen könnte, dass bei den Franken das Tragen einer Kopfbedeckung nicht üblich gewesen zu sein scheint. Aber jedenfalls setzte sich der römische Kurzhaarschnitt allmählich durch. Der weiterhin moderne Schnurrbart war für die Franken schon charakteristisch.

Die Fußbekleidung bestand aus Strümpfen oder mit Binden umwickelten Beinlingen, strumpfartigen Stiefeln oder knöchelhohen Bundschuhen. Auf Miniaturen ist auch häufig der römische Schlupfschuh, Soccus genannt, zu finden.

Als Schmuck wurden Mantelspangen und Armreifen, Gürtel und Schnallen aus Bronze, aber auch besonders prunkvoll aus edelsteinbesetztem Goldblech getragen.

Die Kleidung der Frauen

Die Frauenkleidung bestand aus Ober- und Untergewand. Die Grundform war die Tunika aus römischer Zeit. Das Untergewand - zu byzantinischer Zeit Casula genannt - war knöchellang mit schmalen Ärmeln , das Obergewand - vormals Dalmatika genannt - war kürzer und weiter mit kurzen oder in Spitzen endenden Ärmeln versehen. Ein kurzer Mantel wurde über der Brust geschlossen. Er war aus kostbarem Stoff, oft golddurchwirkt, mit Borten besetzt und bestickt.

Verheiratete Frauen mussten in der Öffentlichkeit ihren Kopf bedecken. Dazu wurden Kopftücher und schalartige Binden, auch Schleier und kleine, flache Hauben getragen. Für Frauen des Adels blieb ein reich verzierter Kopfreifen vorbehalten. Sonst fiel das Haar offen oder zu Zöpfen geflochten herunter. Später kamen auch Kranzgeflechte in Mode. In der Oberschicht wurden die Haare auch mit Goldschnüren durchschlungen und mit edlen Steinen verziert. Mit großer Vorliebe wurde auch ge- locktes Haar getragen. Manchmal wurde es bereits blond gebleicht.

Die Schuhe waren spitz geformt, aus weichem Leder gefertigt und reichten bis zu den Knöcheln.

Spiralförmige Armreifen, Diademe, Hals-und Ohrringe waren aus Gold oder Silber gefertigt und reich mit Edelsteinen besetzt. Eine goldene Spange oder Kette hielt den Mantel vorne zusammen.

Quelle: http://rokokoprinzessin.beepworld.de/mittelalter.htm

Kleider der Frau - (Mode, Geschichte, Zeit)

grob gewebtes meist ungefärbtes leinen

steinzeitkleidung: röcke aus blättern, hb's aus kokusnüssen...usw. (:

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