mobilisation wer kann helfen?

 - (Pflege, Mobilisation)

4 Antworten

Liege ich im Bett, werde ich außer während der Nachtruhe, alle 2 Stunden umgelagert. Das dient der Belüftung meiner Lungen, zur Sekretmobilisation, da ich maschinell beatmet bin.

Das dient der Kontrakturenprophylaxe bzw wirkt einer Verschlimmerung bestehender Kontrakturen entgegen.

Das dient der Dekubitusprophylaxe, verhindert also daß ich wundliege.

Nach der morgendlichen Pflegeroutine bekomme ich eine Kreislaufmassage, damit mein Kreislauf vor der Mobilisation in den Rolli in Schwung kommt.

An 5 Tagen Vormittags werde ich vom Rolli aus am Thera-Trainer bewegt, je eine halbe Stunde Arme und Beine.

Damit werden meine Gelenke bewegt, Sehnen gedehnt und falls noch vorhanden, die Muskulatur trainiert.

2 mal pro Woche bekomme ich Vormittags Physiotherapie, dazu erfolgt der Transfer zurück ins Bett. Hier werden meine Extremitäten aber auch Rumpf und Kopf bewegt, meine Extremitäten dabei behutsam ans Maximum. Auch das dient wieder der Bewegung möglichst aller Gelenke, der Dehnung der Sehnen, der Erregung vorhandener Muskulatur.

Nachmittags täglich eine Stunde Stehbett. Dient der Kontrakturenprophilaxe Lungenbelüftung Kreislaufmobilisation.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Mobilisation = von A nach B kommen

zum Beispiel durch Mobilisation im Rollstuhl oder mit Krücken

Mobilisation ist u.a. ein wesentlicher Aspekt der Thromboseprophylaxe.

...die Thrombosegefährdung gesenkt

...dem Muskelabbau entgegengewirkt

...die Pflege erleichtert

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