Mobbing des Chefs macht Leben zur Hölle...

10 Antworten

Bitte doch einen Arbeitskollegen mit dir gemeinsam mit dem Chef zu sprechen. Am besten du machst einen Termin mit festem Datum und Zeit aus und ihr setzt euch an einen ungestörten Ort wie z.B. in sein Büro damit er dir auch wirklich zuhört und sozusagen dazu gezwungen ist. Lass deinen Chef ruhig wissen das es dich so verletzt. Sag ihm wenn sich nicht bald was ändert suchst du dir eine andere Arbeit. Erklär ihm das du es nicht verstehst weil du selbst das Gefühl hast das du wirklich hart arbeitest und dein Bestes gibst. Wenn du es gar nicht mehr aushältst und sich nichts ändert musst du dir wohl oder übel einen anderen Job suchen. Viel Glück

Kommt mir bekannt vor. Nur ich war, in dem Fall, der Praktikant. Ich wurde, monatelang, rumgeschubst, musste sauber machen, Toiletten putzen, Müll sortieren etc. Alles Sachen, die nicht im Vertrag standen. War ich dann z.B. mit dem Sortieren von Müll fertig, habe ich noch einen Einlauf bekommen, dass Papier sei von mir nicht klein genug zerschnitten worden.

Wie bei dir, stand ich kurz vor einen Nervenzusammenbruch. Der der Chef, den ich schon vorher kannte, wurde zu einem riesen A.-Loch. Alles was ich, nach Ansage machte, war falsch. Als ich mit einem meiner Betreuer darüber reden wollte, hieß es, es sei normal. Als Praktikant hat man immer schlechte Karten.

Irgendwann, ich stand wieder einmal da, und habe Pappe zerkleinert, reichte es mir hin. Ich ging meine Sachen holen, sagte dem Chef, dass ich keinen Bock mehr auf seine Schikanen habe, und war weg. Der Kerl hatte Tage später noch immer versucht mich runterzumachen, in dem er mich anrief, und behauptete, er würde mich wegen Sachbeschädigung anzeigen. In seinen Augen, ist Ware kaputt gegangen!? Doch das ganze Gerede, diente dem nur zur Einschüchterung. Darauf habe ich nichts gegeben. Kurz darauf, war dann endlich Ruhe.

Kündige. Sonst gehst du noch kaputt. Lass dir nichts gefallen! Du bist ein Mensch, und keine Maschine.

Du solltest vor allem mal ein "Bossingtagebuch" führen. Da schreibst Du die Vorfälle mit Datum und Uhrzeit auf. Rede mit Deinem Arzt darüber. Dieser Medikamentenkonsum macht Dich irgendwann zusätzlich noch krank.

Wenn Du ein ärztliches Attest hast, wo eine Weiterbeschäftigung in diesem Betrieb als gesundheitsgefährdend (sowohl psychisch als auch physisch) attestiert wird und auch Dein Bossingtagebuch mitnimmst, solltest Du ein Gespräch bei der Arbeitsagentur suchen. Oft bekommt man in solchen Fällen keine Sperre des ALG bei Eigenkündigung.

Wenn der Sachbearbeiter der Arbeitsagentur Dir bestätigt, dass Du bei einer Eigenkündigung keine Sperre bekommst, solltest Du Dir das aber schriftlich geben lassen. Sonst kann es evtl. passieren, dass Du kündigst und eine andere Person für Dich zuständig ist, die das anders sieht.

Nach einem anderen Arbeitsplatz musst Du Dich sowieso umsehen da der jetzige Dich krank macht.

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