MItwirkungspflicht § 68 EStG

4 Antworten

ungewöhnlich - würde ja bedeuten daß das amt in den vorjahren geschlampt hat. alles andere ist aus den unterlagen ersehbar. das sollten sachbearbeiter berücksichtigen.

Also gibt es eine Verjährungsfrist für die Nachreichung von Unterlagen?

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@nekrophon

kann ich so nicht beantworten. fakt ist aber, warum fällt das erst jetzt auf und warum ist das aus den unterlagen der vorherigen leistung nicht ersichtlich.

wenn es aber um eine neubeantragung (nach aussetzung) geht, dürften die nachfragen legitim sein und eine verjahrung gegenstandslos sein, weil es um die ermittlung einervoraussetzung geht, über deren berechtigung durch die pausierung keine info vorhanden ist.

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@casala

Offensichtlich verschludern die einfach Dokumente die schon eingereicht waren und dann sehe ich nicht ein die nochmal auf meine Kosten nachzureichen schon gar nicht, wenn die das Geld bewilligt hatten. Sowas muss doch rechtskräftig sein?! Außerdem geht es jetzt um 2013 und da muss es doch möglich sein, dass alte Forderungen null und nichtig sind.

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@nekrophon

was heißt jetzt alte forderungen?

die leistungen hatte anscheinend bestand und wurde vorher gewährt. du musst nicht die rechtmäßigkeit nachweisen. eher muß man dir nachweisen, warum du nachholbedarf hast.

mitwirkungspflicht ist natürlich bestandteil einer leistungsbewilligung, aber nachlässigkeit des amtes muss man dir mitteilen und dich um mithilfe bei der klärung des sachverhalts bitten.

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@casala

Die Forderungen der Dokumente meine ich. Wenn die vom Amt Unterlagen verschludern ist das doch nicht meine Problem. Ich hatte alles eingereicht. Die Frage nach dem Warum werde ich mal bei denen anbringen.

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@nekrophon

natürlich solltest du das. es ist doch nicht nachvollziehbar, warum vormals benötigte und eingereichte dokomente erneut vorgelegt werden müssen.

abgleich der akten und eigenbeschaffung sollte doch wohl einem amt zugemutet werden können. viel glück!

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Ja, sonst würden sie eine Nachrechnung (ohne die Unterlagen) machen und womöglich bekämst du dann einen Rückforderungsbescheid.

Wenn du sie nicht nachreichst, dann wird die Familienkasse das Geld zurückfordern. Da es sich um Steuerrecht handelt, ist damit nicht zu spaßen. Da läuft sehr schnell eine Vollstreckung mit Schufaeintrag etc.

Vollstreckung ja, Schufaeintrag nein,

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