Mitternach nicht Mitternacht?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo saxxo!

(Also erst einmal: lass Dich nicht ärgern: die Frage ist sehr gut und ich möchte wetten, dass eine Menge Leute die Antwort nicht kennen...)

In einem Satz: der Grund liegt im Unterschied zwischen der wahren und der mittleren Sonne, sowie in der Tatsache,dass die Erde eine Kugel ist.

So, des hat jetzt keiner verstanden, also noch einmal ganz langsam...

Unsere Tageslänge (24 Stunden) hat sehr wohl etwas mit dem Lauf der Sonne am Himmel zu tun. Und natürlich ist die Idee, dass die Sonne am Mittag (also um 12:00) am höchsten steht und folglich um Mitternacht am tiefsten. Idealerweise wäre also Mitternacht die Mitte der Nacht.

Nun läuft die Sonne aber im Laufe eines Jahres nicht gleichmäßig über den Himmel. Das liegt an zwei Effekten, die sich überlangern: Erstens ist die Erdachse um 23,5 ° gegen die Ekliptik geneigt, was zum längeren Tagen im Sommer und kürzeren Tagen im Winter führt. Und zweitens läuft die Erde auf einer Ellipse um die Sonne, nicht auf einer Kreisbahn.

Beide Effekte sorgen dafür, dass sich Sonnenauf- und Untergangszeit im Laufe des Jahres verändern und Tageslänge und Nachtlänge variieren. Weil das aber unpraktisch wäre, richtet sich unsere 24-Stunden-Uhrzeit nach so etwas wie einer gedachten "mittleren" Sonne, die gleichmäßig über den Himmel zieht.

Eine Sonnenuhr misst aber die wahre Sonne - sie geht daher anders als die Armbanduhr. Diesen Unterschied zwischen wahrer und mittlerer Sonne nennen Astronomen die Zeitgleichung. Hier ist ihr Verlauf dargestellt:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeitgleichung.png

Die Zeitgleichung (bzw. der Unterschied zwischen wahrer und mittlerer Sonne) ist also ein Grund dafür, dass Mitternacht nicht genau in der Mitte der Nacht ist. Der zweite ist, wie oben schon angedeutet, dass die Erde eine Kugel ist: Die Sonne kann nicht über jedem Punkt einer Zeitzone um 12:00 am höchsten (bzw. um Mitternacht am tiefsten) stehen. Deshalb sind Sonnenauf- und Untergangswerte auch ortsbezogen, auch für Orte, die auf demselben Breitengrad liegen.) Je weiter ein Ort von der Mitte seiner Zeitzone abweicht, desto größer ist auch hier der für diesen Ort resultierende Unterschied.

Klar?

Klar :-)

Das mit den Längengraden war mir bekannt. Aber zwischen Görlitz und Mainz liegen keine 15 Längengrade, also auch keine Stunde Unterschied. Außerdem ist mir das Phänomen der "schiefliegenden" Nachtmitte auch schon in Berlin aufgefallen.

Mittlere Sonne - nun hab ich das nebenbei gleich mitgelernt :-)

Ich wolte manchmal schon verzweifeln an den Antworten, die ich in den letzten Monaten hier schon bekommen habe. Aber es gibt wohl noch positive Ausnahmen.

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Das liegt an unseren Längengraden das verschiebt sich ja immer weiter je weiter man nach westen oder osten kommt jetzt ist aber so ein langengrad breit also die Zeitzone und so verschiebt sich das ganze dann um minuten nach vorne oder hinten klar jeder Punkt hat seinen eigenen Höchst oder tiefst stand man kann aber so nicht die Uhren stelln so währ es dann in Passau 11.20 z. b. und in stuttgard 11.10 zur gleichen zeit das geht nicht

Hallo Saxxo,

wann Mitternacht ist, hängt von mehreren Faktoren. Tatsächlich ist Mitternacht, also die buchstäblich Mitte der Nacht in den seltensten Fällen um 0:00 Ortszeit. Die Mitte der Nacht ist, wenn sich die Sonne am tiefsten Punkt unter dem Horizont befindet. Oder auch mal, wenn sie sich am tiefsten Punkt über dem Horizont befindet. Wann Mitternacht ist, hängt nämlich zunächst einmal davon ab, WO man eigentlich ist. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Wir Menschen haben zu einem Zeitpunkt, den dir bestimmt Wikipedia nennen kann, angefangen, die Erde in Zeitzonen aufzuteilen. Dadurch hat man natürlich den Umstand, dass innerhalb dieser Zeitzone die gleiche Zeit herrscht, und das obwohl die Erddrehung, welche ja Tag und Nacht bestimmt, nicht gleich fortgeschritten ist.

Warschau und Köln liegen beispielsweise in der gleichen Zeitzone. In Warschau, welches sehr weit östlich liegt, geht die Sonne fast eine Stunde früher auf als in Köln, welches sehr weit westlich liegt. das heißt, während in Warschau bereits der Tag angebrochen ist, ist es in Köln noch finster, obwohl es in beiden Städten die gleiche Uhrzeit ist.

Dasselbe gilt natürlich auch für den Zeitpunkt für Mitternacht, nur dass es in diesem Fall meist nicht auffällt, da es in der Regel sowieso dunkel ist. Das gilt allerdings auch nicht immer. nähert man sich den Polen, werden die Tage immer kürzer (Winter) bzw. immer länger (Sommer). Erreicht man die Pole herrscht dann endgültig Tag oder Nacht, mit Ausnahme zur Tag- und Nachtgleiche, dann herrscht Sonnenauf- oder Untergang. Jedenfalls verringert sich der Effekt der Ost-Westverschiebung mit zunehmender nördlicher und südlicher Breite, da die Längengrade sich immer näher kommen und dann an den Polen zusammenlaufen. Deswegen ist genau auf den Polen um 0:00 Mitternacht.

Oder besser gesagt, dass wäre es, wenn da nicht noch die Sommerzeit wäre. Die verschiebt das ganze nämlich noch einmal um eine Stunde nach hinten. Deswegen kann man am Nordkap beispielsweise die Mitternachtssonne auch erst um kurz nach ein Uhr nachts sehen. Eine weitere, allerdings verhältnismäßig kleine Rolle spielt die Bewegung der Erde im die Sonne. Zwar ist der Effekt der Erdrotation deutlich größer, allerdings kann es je nach Datum schonmal passieren, dass sich Mitternacht durch die Bewegung um die Sonne sich um fast eine Minute verschiebt. Dies ist vor allem im tiefen Winter so, da die Sonne dann den größten Bogen unterhalb des Horizonts macht.

Ich hoffe, das hat einigermaßen weitergeholfen

MfG 89000

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