Mittellosigkeit, was nun?

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4 Antworten

Anlaufstellen, wo man dir helfen kann, findest du unter folgenden Suchbegriffen:

Zentrale Beratungsstelle für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Wohnungslosenhilfe

Obdachlosenhilfe

Hilfen für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Hilfen für allein lebende obdachlose Männer und Frauen

Sollte die Suche ohne Erfolg bleiben, kannst du dich auch an die Polizei wenden, die haben die Adressen von Hilfseinrichtungen. Auch in Kirchen wird man dir weiterhelfen können, wenn niemand da oder die Kirche geschlossen ist, schau dich nach dem Pfarrhaus um. Zur Not verfügen auch Krankenhäuser über die nötigen Informationen zu Hilfsangeboten.

Bei den Anlaufstellen wird man dir innerhalb weniger Stunden einen sicheren Schlafplatz organisieren können, innerhalb weniger Tage eine langfristigere Lösung mit der Unterbringung in einem Übergangshaus, im freiwillig betreuten Einzelwohnen, o. ä.

Mit den Sozialarbeitern dort kannst du deine Situation aufarbeiten und sie werden dir gangbare Wege aufzeigen, wie du da wieder herauskommst.

Du wirst dort eine Postadresse einrichten können, um Leistungen vom JobCenter zu beantragen, so daß auch die Krankenkassenbeiträge für dich weiter gezahlt werden.

Falls nötig, wird dir dort auch bei Antragstellung etc. geholfen.

Du erfährst dort, wo du kostenlos bzw. für kleines Geld etwas zu essen bekommst, duschen und deine Wäsche waschen kannst.

Lass dich nicht von Begriffen wie "Obdachlosenheim" etc. abschrecken. Die meisten Menschen dort sind ganz normale Leute, die in einer ähnlichen Situation stecken wie du.

Es gibt wirksame Hilfen, du musst nur bereit sein, sie anzunehmen. Alleine kommt man aus so einer Situation nicht mehr raus. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede - habe selbst acht Jahre auf der Straße gelebt.

Wenn du noch weitere Fragen hast oder nicht weiter weißt, schreib hierzu einen Kommentar - oder schick mir 'ne PN, wenn's nicht "öffentlich" diskutiert werdern soll.

Alles Gute und viel Erfolg!

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Schlimme Situation. ☹ Aber ich denke es ist wichtig sich nicht unterkriegen zu lassen, so schlimm es auch aussieht, immer neue Ziele suchen. Wenn man keine erreichbaren Ziele mehr hat, muss man ja depressiv werden. Zuerst einmal zu einer sozialen Einrichtung um dies irgendwie zu überstehen, und sich dann hinsetzen und neue Ziele in verschiedensten Lebensbereichen suchen/finden.

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Du schreibst, du hast schwere Depressionen und suizidale Gedanken, also gehe in das nächste Krankenhaus und lasse dich dort aufnehmen.
Von dort kannst auch regeln, wie es danach weitergeht.
Erst mal lässt dich behandeln
Alles Gute

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Kommentar von Qrincess
30.05.2016, 12:20

Und wer übernimmt die Kosten?  Es war auch selbst eine Überlegung von mir und meiner Freundin. 

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Kommentar von huldave
30.05.2016, 12:28

Die Kosten werden von deiner Krankenkasse übernommen

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Kommentar von huldave
30.05.2016, 12:33

oder auch evtl vom Sozialamt

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geh sofort erstmal beim sozialamt vorbei und erkläre deine situation und such dir langfristig auf einen vollzeitjob

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