Mittelalter-Bestrafung: Warum wurden Verurteilte in einen Sack eingenäht?

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Hi ich hab da mal was ausgegraben:

Zitat: "Das Ertränken ('Säcken') war eine typische Frauenstrafe, da man die Wassergeister, denen das Opfer übergeben werden sollte, für weiblich hielt. Die Verurteilte wurde entkleidet und gefesselt ins Wasser gestoßen und mit langen Stangen nach unten gedrückt. Der anschließende Todeskampf dauerte bis zu drei Minuten. Die wichtigste Voraussetzung war ein fließendes Gewässer, da man davon ausging, daß nur fließendes Wasser die Übeltäterin und deren befleckte Ausstrahlung mitnahm. Bei den alten Römern wurde die Verurteilte zusammen mit einem Affen, einer Schlange, einem Hahn und einer Katze in einen Sack gesteckt. Diesen Tieren kam eine magische Bedeutung zuteil, die heute vergessen ist. Dieses römische Ritual wurde später in Deutschland übernommen. Da es jedoch schwierig war, Affen oder Schlangen aufzutreiben, wurden nur Bilder der Tiere in den Sack gesteckt. Opfer dieser Hinrichtungsmethode wurden hauptsächlich Mörderinnen, insbesondere Kindsmörderinnen und Giftmischerinnen. Das 'Säcken' wurde endgültig von Friedrich dem Großen abgeschafft." Zitat Ende Quelle: http://www.unmoralische.de/hinricht.htm (Stand: 6.11. 11)

Lg

Ich danke Dir! Dein Link hat mich zu einer weiteren Frage animiert.

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Um Sie ins Wasser zu schmeißen.

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