Mittel gegen Bevölkerungsexplosion in afrikanischen Ländern der Sahelzone?

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7 Antworten

Ja, die Schweine, trauen die sich tatsächlich kackendreist weiterzuleben und Familie zu haben, obwohl es ökonomisch überhaupt nicht rentabel ist!

Also bitte, gehts noch zynischer? Du bist mit Sicherheit auch so jemand, der erst mit der Flüchtlingskrise festgestellt hat, dass die Welt größer ist als Deutschland, und dass es tatsächlich noch Probleme in anderen Ländern als in Deutschland gibt.

Wer jahrzehntelang vom Elend der anderen profitiert und ohne ein schlechtes Gewissen noch die armen Länder in unsere Wirtschaftsmaschinerie einbindet, um das letzte bisschen extra Wohlstand für den Westen rauszuholen, sollte sich nicht beschweren, wenn diese Menschen sich dann an einen wenden, nachdem ihr Land kollabiert ist.

Die Menschen in diesen Gebieten legen oft großen Wert auf Familie und Kinder, weil sie sich nicht mit maßlosem Konsum so lange betäuben und ablenken, bis sie nur noch für die Leistungsgesellschaft und ihre nächste Konsumstufe existieren. Je ärmer Menschen sind und je mehr Probleme sie haben, desto wichtiger ist ihnen Familie.

Dass du ausgerechnet die Tatsache, dass sie viele Kinder haben, als den Kern des Problems ansiehst, zeigt doch schon eine seltsam verzerrte und auf Europa beschränkte Sicht.

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Die müssen sogar viele Kinder haben. Die Menschen haben nämlich keine Rentenversicherung sondern sind im Alter auf die Versorgung durch ihre Kinder angewiesen. Und je mehr Kinder, desto geringer der Beitrag für jeden einzelnen.

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Kommentar von bachforelle49
19.10.2016, 15:14

wie sollen denn die Kinder für die AV aufkommen, wenn sie vor lauter Perspektivlosigkeit ihr Land verlassen (Flüchtlinge..) , und im übrigen haben die Kinder mittlerweile auch dort ihre eigenen Sorgen, wenn sie keine Arbeit haben...

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Ich gehe mal davon aus, dass dies dem Erhaltungstrieb dient. War ja in Deutschland früher genauso. Die Bewohner gehen davon aus, dass nicht alle Kinder überleben. Geringe Bildung sind dort auch an der Tagesordnung. Verhütung wahrscheinlich gänzlich unbekannt.

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Kommentar von PokeNo2002
18.10.2016, 14:28

War das mit der - Zitat: geringen Bildung - damals in Deutschland "auch" so?  Da müsste ich mal meine Omi fragen.....

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Ist es nicht so, dass viele Kinder dort auch eine soziale Absicherung für die "Alten" bedeuten?

Vielleicht wäre das für das schöne Deutschland auch ein Modell. Dann gäbe es mal wieder mehr "deutsche" Kinder.....

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Kommentar von bachforelle49
19.10.2016, 15:16

ja, ja, verlaß dich mal auf die Kinder (im Alter..) und glaub weiter an Rotkäppchen und Schneewitchen... und die 7 Zwerge.. >:)

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Unsere Kultur, unsere Art zu Leben ist also besser als deren?
Wie überheblich darf man sein?
Ist wirtschaftlicher Wachstum das entscheidente Kriterium für Leben?

Wieviele afrikanischen Länder waren Kolonien?
Haben wir das Problem eventuell selbst verursacht?

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Kommentar von bachforelle49
18.10.2016, 14:31

was nützen deine hehren Erkenntnisse, wenn die Kinder doch an Unterernährung krepieren...wenn sie verhungern und die Eltern kein Geld haben...

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Das Zauberwort ist wohl Aufklärung und Verhütung.

In manchen Regionen unserer Welt herrscht neben Armut auch ein niedriges Bildungsniveau. So kommt es das diese Menschen ihre Bedürfnisse ungehemmt ausleben und weniger über die Konsequenzen nachdenken. Bzw vielleicht garnicht die nötige Zeit und Ruhe finden um da viel nachzudenken ob das jetzt richtig oder falsch ist.

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Kommentar von OlliBjoern
18.10.2016, 20:46

Klar fehlt auch die Verhütung, da stimme ich zu, aber ein Aspekt kommt mir dabei noch zu kurz: in einem Land ohne Rentensystem ist es die einzige Chance, im Alter überhaupt versorgt zu werden (durch die Kinder). Das nur auf "Spaß an der Freud" zu reduzieren, greift zu kurz.

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Weil die armen Menschen sich keine Verhütungsmittel leisten können. Wenn es hier keine Verhütungsmittel gäbe, wären auch erheblich mehr Kinder auf der Welt.

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