Mitralklappeninsuffiziens

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Eine Herzinsuffizienz kann in sehr schweren Fällen zu einem Infarkt führen. Leichte Herzklappenfehler sind meist asymptomatisch, das bedeutet, die betreffende Person bemerkt im Alltag nichts davon. Kommt es allerdings zu ersten Symptomen, wie Leistungsknick, Luftnot schon bei leichter Belastung, Blauverfärbung der Lippen, Schmerzen und Engegefühl in der Brust sowie manchmal auch kurze Zustände von Bewusstlosigkeit, so ist von einem schwereren Herzklappenfehler auszugehen, was einer Behandlung bedarf. Ist ein Herzklappenfehler kardiologisch z.B. per Ultraschall oder Transoesophagealer Echokardiographie gesichert diagnostiziert, sind in Abhängigkeit vom Alter und der Art des Herzklappenfehlers sowie der Einschätzung des Arztes verschiedene operative Therapiekonzepte möglich. Medikamentös können Herzklappenfehler nicht aufgehoben oder gebessert werden. Wenn die Klappe aufgrund einer Verkalkung stenosiert ist, kann in manchen Fällen eine Sprengung der Verkalkung mittels eines intraoperativ eingefügten Ballonkatheters erfolgen. Ansonsten sind künstliche Herzklappenrekonstruktionen oder Transplantationen sowohl von Menschen als auch von Tieren (meist vom Schwein oder der Kuh) das Mittel der Wahl. Falls der Herzklappenfehler durch eine Plastikklappe ausgebessert wird, muss der Patient ein Leben lang blutverdünnende Mittel einnehmen, um die Blutgerinnung an der körperfremden Oberfläche und damit gefährlicher Thrombusbildung vorzubeugen. Sind die Vorhöfe infolge eines Herzklappenfehlers vergrößert, müssen Patienten aus gleichem Grund Blutverdünner lebenslang einnehmen. Wird eine menschliche oder tierische Klappe eingesetzt, ist zu beachten, dass ebenfalls lebenslang einer Entzündung der Klappen medikamentös vorgebeugt werden muss. In jedem Fall ist eine regelmäßige kardiologische Kontrolle erforderlich. (Quelle Herzfehler)

Bei sehr starken Beschwerden steht eine OP an, in der die Klappen gegen künstliche ausgetauscht werden. Deinen Symptomen nach zu urteilen wird das auch nicht mehr lange dauern, bis es soweit ist. Aber hab keine Angst, das ist heutzutage Routine.

Danach ist es dir auch wieder möglich, unbeschwert zu leben :-)

Atemlosigkeit bei kurzer Anstrengung - fehlt mir nur Kondition?

Ich bin ein wenig verunsichert, weil ich bei manchen Arten von Anstrengung sehr starke Symptome zeige, die da wären, extrem schneller Puls >180, der sich sehr langsam erholt und insb. bei jeder kleinen Anstrengung wieder sofort nach oben schnellt, Schmerzen in der Brust, schweres Atmen, Ohren gehen zu, mir wird schwummerig.

Ich habe die letzten Jahre nicht immer regelmäßig Sport betrieben, bin 23 Jahre, weiblich, etwa 5 kg zu schwer für meine Größe und arbeite am Schreibtisch, sitze also viel.

Ich mache Pilates und Yoga (3-5x pro Woche, ca. 45min), und fahre ca. 1/2 Stunde Fahrrad pro Tag zur Arbeit. Ich würde mich nicht als komplett unsportlich bezeichnen, auch bin ich z.B. beim Treppensteigen weniger schnell außer Atem als Leute in meinem Freundeskreis und ich habe auch einen relativ hohen Muskelanteil.

Was mich beunruhigt, ist dass die oben beschriebenen Symptome bei kurzen intensiven Anstrengungen auftreten, nicht aber bei "langsamen" Sportarten. Schwimmen und Fahrradfahren machen mir bspw. keine Probleme, auch nicht über Stunden. Anders: Sprinten, Intervalltraining, Sprünge in die Höhe aus dem Stand (ab ca. 10mal). Meine Reaktion ist sehr heftig und ich kenne niemanden, der ähnliche Symptome hätte.

Ein EKG und Ultraschall am Herzen haben nichts ergeben, bei einem "Belastungs-EKG" musste ich Fahrradfahren, was die Symptome nicht auslöst, sodass dieses auch nichts ergeben hat. Mein Blutdruck ist bestens und mein Ruhepuls liegt bei ca. 60. Ich ernähre mich insgesamt weitgehend gesund und habe eine Laktoseintoleranz, auf die ich aber seit Jahren achte.

Ich will mich nicht verrückt machen und von Arzt zu Arzt rennen, wenn es tatsächlich nur daran liegt, dass ich im Augenblick wenig/keine Kondition habe, aber die Reaktion erscheint mir einfach etwas krass. Vielleicht hat jemand von euch mal etwas ähnliches erlebt und kann mir weiterhelfen.

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Herzklappen verkalkung! Könnt ihr mir helfen?

Hallo, ich bin neu hier im Forum.  Kurz zu meiner Geschichte: Ich bin 23 Jahre und nach einem halben Jahr mit Beschwerden wie Schwindel, Atemnot, Herzrasen, dauerhaftem hohen Puls, Schmerzen in der linken Brust und einem Ohnmachtsanfall bin ich zu meinem Hausarzt. Dieser hat mich dann nach mehreren Untersuchungen zu einem Kardiologen überwiesen. Dort war ich nun am Donnerstag. Beim dem Ultraschall am Herzen stellte er fest das meine Herzklappen verkalkt sind, er denkt das es wohl durch eine herzentzündung in meiner Kindheit oder Jugend dazu kam. Er stellte auch fest, daß mein Herz das Blut zur Lunge nicht richtig zurück pumpt.  Der Kardiologe sagte, ich soll zu meinem Hausarzt und meinen Cholesterin checken lassen. Hab dort am Donnerstag den Termin.  Aber das kann doch nicht alles sein?! Mein Herz schlägt mir schon bei leichter bis mittlerer Anstrengung stark gegen die Brust. Gestern abend bin ich ins Krankenhaus, weil ich wieder starke Atemnot und herzrasen hatte. Ich wurde wieder weggeschickt nachdem mein EKG unauffällig war.  Habe mir jetzt einen Termin bei einem anderen Kardiologen gemacht um mir noch eine zweite Meinung einzuholen. 

Habe jetzt sehr viel gelesen über eine Operation und frage mich, ab wann diese für mich in frage kommt.  Vielleicht könnt ihr mir helfen und mir sagen, was ich noch machen kann, damit man mir endlich hilft.  Ich habe zwei kleine Kinder und wäre gerne endlich wieder fit für die beiden, doch durch die Müdigkeit und antriebslosigkeit fällt es mir im Moment sehr schwer. Dazu kommt noch die Angst, das mein Herz wieder stark gegen die Brust schlägt bei Belastung. 

LG Angie

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Mein Mann hat COPD 3.Grades, wer kann mir aus Erfahrung was zum Verlauf sagen?

Hallo, mein Mann (61) ist an COPD erkrankt, 3.Grades. Er raucht seit über 10 Jahren nicht mehr, ich rauche zwar, aber in einem extra Zimmer (da geht er nicht rein) oder draußen. Die Beschwerden sind schon ziemlich stark, Atemnot, Husten, kaum noch belastbar usw. Kann mir jemand aus Erfahrung sagen, wie das weitergeht, es ist ja nicht heilbar. Er bekommt Spray und ab und an Cortison und geht regelmäßig zum Lungenarzt. Kann man noch selbst etwas machen? Zur Schulung war er schon. Wie verläuft das weiter und was passiert schlimmstens? Die Psyche spielt auch eine Rolle, wenn er sich aufregt wird es akut. Wer weiß rat? Danke

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Ab und an Schmerzen im Brustbereich, trotzdem Vollnarkose?

Hey,

ich werde bald unter Vollnarkose operiert (meine 4 Weisheitszähne kommen raus) und ich habe mir gerade den Fragebogen für Narkosepatienten durchgelesen.

Hier steht: "Leiden Sie untere Herzerkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Angina Pectoris, Herzfehler, Atemnot beim Treppensteigen, Herzrhytmusstörungen)?" Bei mir ist es manchmal so, dass ich ein starkes Ziehen im linken Brustbereich bekomme, ich bin mir aber nicht sicher, ob es vom Herzen ausgeht. Bisher dachte ich immer, das sei eine Folge von Stress oder so. Nun ja, auf jeden Fall zieht es so stark, dass Bewegungen oder Atmen weh tun. Es hält für ca.5-15 Sekunden an, geht dann wieder weg. Lang anhaltend habe ich diese Schmerzen nur, wenn ich sitze, Hatte sie auch schon im Laufen, das war dann allerdings nur ein 'Stich' und dann war es wieder weg. Manchmal habe ich es z.B. 3 Mal in zwei Wochen, dann wieder wochen- bis monatelang gar nicht. Weitere Beschwerden, die in die Richtung gehen, habe ich nicht. Wäre das ein Symptom für eine der genannten Herzerkrankungen? Ich bin übrigens weiblich und vor 3 Monaten 16 geworden. Die OP ist in gut 4 Wochen.

Danke für eure Antworten!

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Erkältung und Schmerzen in der Brust, kann mir jemand folgende Fragen beantworten?

Hallo ihr Lieben,

Bin seit ca. 2 Wochen erkältet. Hab mich die erste Woche noch ins Büro "geschleppt", weil wir gerade sehr viel zu tun haben. Letzte Woche ging aber nichts mehr, und ich hab mir beim Arzt ne Krankmeldung geholt. Ich hatte Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen (soweit wieder o.k.) und Husten (hab ich nach wie vor, aber nicht mehr ganz so schlimm). Was ich jedoch seit Freitag habe, ist ab und zu ein drückender Schmerz in der Mitte der Brust und Atemnot bei der kleinsten Anstrengung (Treppe rauflaufen z.B., muss ich leider wenn ich zur Apotheke will, da ich im 2. Stock wohne) und Gliederschmerzen (diese dauerhaft und nicht so schlimm, dass ich jetzt deshalb ne Schmerztablette nehmen würde, aber doch deutlich spürbar). War deshalb heute nochmal beim Arzt, weil ich so nicht arbeiten kann. Das einzige was er gemacht hat, war mir einen Vortrag über ein Nahrungsergänzungspräparat zu halten (hätte ich gleich bei ihm kaufen sollen, ca. 30,00 Euro), und auf zweimaliges "Betteln" hat er mich noch kurz abgehört, mit dem Kommentar, nichts am Herz und der Lunge, Schmerzen kommen vom Husten, Atemnot ist ja nicht so schlimm...mit süffisantem Lächeln hat er mich diese Woche nochmal krank geschrieben (so quasi ich "simuliere" ja nur). Hattet ihr sowas schon mal? Kann ich einfach zu nem anderen Arzt gehen oder gibts da Ärger mit der Krankenkasse wenn ich keine Überweisung hab?

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Histamin Intoleranz = Sportunfähig?

Wenn ich eine schriftlich nachgewiesen (per Blutabnahme) Histamin Intoleranz habe bekomm ich dann vom Arzt eine Sportbefreiung für die Berufsschule (Bayern)?

Ich habe wenn ich Sport mache folgende Probleme: stark Stechende Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot, Kopf wird extrem rot (auch bei geringer Anstrengung)

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