Mitmieter austragen lassen

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6 Antworten

sie kann höchstens auf Abgabe einer Willenserklärung (die Kündigung) klagen. Aber da kommen dann Kosten auf sie zu.

es ist so, dass ein Mietvertrag nur durch Kündigung aller Mieter beendet werden kann. Wenn er zugestimmt hätte, wäre ja auch ein ganz neuer Vertrag gemacht worden.

Das einige meinen, er sei verpflichtet die Hälfte der Miete zu tragen ist auch soo nicht richtig. Beide sind gesamtschuldnerisch verpflichtet die Miete zu zahlen. Es würde ihr also nichts bringen nur die Hälfte zu zahlen, da sie dann mithaftet und für die Rückstände aufkommen muss.

Sie kann allerdings (und das auch wieder nur gerichtlich durch eine Klage, die weitere Kosten entstehen lässt) auf Zahlung der hälftigen Miete klagen.

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Gibt es vielleicht trotzdem eine Möglichkeit, den Mietvertrag zu ändern?

Ohne Klageweg nicht.

Übrigens kann man sich in Mietverträge nicht einfach ein- und austragen lassen wie in die Mitgliederliste eines Kegelclubs.

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Kommentar von Japana
02.10.2011, 09:10

Das hatte ich mir gedacht. Ich hatte halt gehofft, dass es z.B. die Möglichkeit gibt, wenn nachgewiesen werden kann, dass ein Mieter nicht mehr dort oder, wie in diesem Fall nicht mal mehr in Deutschland wohnt. Wäre ja auch im Interesse des Vermieters, da es für ihn schwer würde fällige Mieten einzuziehen und der Klageweg nach Indien wahrscheinlich sehr aufwendig ist.

Es muss ja beispielsweise im Todesfall auch eine Ausnahmeregelung geben, da sonst der andere Partner das Mietverhältnis nie wieder auflösen könnte.

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So einfach ist das nicht. Wenn ich es richtig deute haben Deine Freundin und ihr ehemaliger Freund gemeinsam eine Wohnung gemietet. Jetzt soll dieser Mietvertrag beendet werden. Dazu ist die Zustimmung aller Mieter nötig. Deiner Freundin bleibt also nur übrig, ihren (Ex)-Freund auf Zustimmung zur Kündigung zu verklagen. Bitte wundere Dich nicht, wenn ich Kündigung schreibe: Es läuft auf eine Kündigung des alten und auf Abschluß eines neuen Vertrages hinaus.

Deine Freundin sollte sich an einen Rechsanwalt ihres Vertrauens wenden.

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lass doch, lass sie einziehen und ganz normal die Miete weiter zahlen,wenn er seinen teil nicht zahlt, kommen da enorme kosten auf ihn zu! Es sei denn der Vertrag läuft mit Gesamtmiete der Wohnung! Dann hat nichts zu befürchten wenn sie einfach einen Untermietvertrag macht, falls sie das laut Vertrag darf!

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Kommentar von jockl
02.10.2011, 08:00

Auf den ehemaligen Freund kommt seitens des VM garnichts zu, denn der holt sich sein "Geld" von der noch verbleibenden Mieterin.

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Das man bei solchen Fragen immer, zumindest oft sog. Freunde usw. vorschiebt, macht die Frage/Sache nicht besser.

Die "Freundin" kann sich ja mit dem VM einigen, dass 2 Mieten Rückstand entstehen, dann kann der VM fristlos kündigen. Danach werden die Mieten offizell nachgezahlt , der VM kann einen neuen MV machen und gut ist es.

Aber, naja .....

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Kommentar von XtraDry
02.10.2011, 08:51

Ganz so einfach ist das leider nicht (mehr), da bei Nachzahlung der Mieten ohne Rechtshängigkeit einer Räumungsklage der Vertrag (zumindest beim ersten Mal) automatisch per Gesetz wieder wirksam wird. Das Spielchen müsste man also zumindest zweimal (4 Monate) machen...

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Kommentar von Japana
02.10.2011, 09:17

Das liegt vor allem daran, dass es sich tatsächlich um eine Freundin handelt ;-) und sollte ausdrücken, dass ich bei Detailfragen (z.B. möglich Klauseln im Mietvertrag) erst nachfragen müsste.

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Wenn der Ex sich weigert, nicht ohne gerichtlichen Weg...

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