Mitbewohnerin kann die Miete nicht zahlen?

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15 Antworten

wenn du ihr vertraust und sie einen grund hat es nicht zahlen zu können, würde ich das tun

Kommt drauf an, wie gut ihr "befreundet" seid und ob du ihr vertrauen kannst, dass sie dir das Geld wieder gibt. Wenn du dich dazu entschließt, solltest du das vielleicht sogar schriftlich festhalten, als eine Art Darlehen, dass du was in der Hand hast, wenn sie es dir nicht zurück gibt und eines Tages plötzlich verschwindet....du musst dir dann aber auch sicher sein, dass sie dir das Geld wieder geben kann und dass das eine einmalige Sache war.

Schwere Frage. Wenn es eine Person ist, die mir sehr am Herzen liegt und der ich auch vertraue, dass sie es zurückzahlt, der würde ich das Geld geben.

Aber oft ist sowas eben auch ein Fass ohne Boden. Mehr als einmal würde ich das auf gar keinen Fall tun. Und du musst die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass du es womöglich nie zurück bekommst.

Ein oder zwei Mieten würde ich schon riskieren, aber wenn die Mitbewohnerin die Rückzahlung "vergessen" sollte, dann weißt du, was zu tun ist. 

Positiv denken, kann manchmal schlecht für die eigene Geldbörse sein, aber durch eine unfreiwillige Spende, gewinnt man auch an Erfahrungen. 😉

für Freunde immer, für Fremde nicht bzw nur wenn man es sicher wiederbekommt

Der Haken dabei ist wen sie die Miete nicht zahlt muss sie ausziehen .

Wer sagt das?

Ist die Mitbewohnerin mit dir gemeinsam Mieter der ganzen Wohnung, hat jeder einen separaten Mietvertrag oder ist sie Untermieterin des Hauptmieters?

Kommentar von Meisita
22.11.2016, 13:44

Jeder hat einen separaten Mietvertrag 

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Einen anderen Mitbewohner möchte ich jetzt nicht

Da Du geschrieben hast, dass sie schon am Ausziehen ist (Mutter holt Sachen raus), ist doch klar, dass sie gar nicht hier bleiben will bzw. kann. Du zahlst Miete, sie zieht trotzdem aus und Dein Geld ist weg.

Falls Du soviel Kohle hast, könntest Du den Teil der Wohnung, der von ihr belegt war, auch mieten und dann selbst aussuchen, wer da wann einzieht. Sprich mit dem Vermieter.

Noch etwas: Deine Mitbewohnerin ist nicht allein. Sie hat zumindest eine Mutter und vielleicht noch andere Verwandte. Wenn sie wirklich so in Not ist, sind doch erst einmal die Verwandten dran, ihr zu helfen.

Wenn die schon nicht helfen, haben sie auch kein Vertrauen zu ihr. Wieso solltest Du ihr dann Geld anvertrauen?

Nur jemanden, den ich sehr gut kenne und dem ich wirklich vertraue. Und auch da nur mit schriftlichem Vertrag, der Summe, Rückzahlungsdatum etc. enthält.

Ggf. auch Rückzahlungsmodalitäten (Raten?). Und natürlich legt Ihr fest,dass Du das Geld bald wieder hast, nicht erst 2025.


Im Prinzip fragt sich,w ie ein Mensch,d er erwachsen genug ist, um eine eigene Bleibe zu haben, seine Finanzen so verhunzen kann,d ass er eine regelmäßige Zahlung verbockt. Das fände ich alles andere als vertrauensbildend.

Kommentar von Meisita
22.11.2016, 13:22

Das ist eine die Sich etwas schwer im Leben tut . Ihre Mutter war ja vorhin da und hat schon das meiste von ihr geholt nur sie wusste nichts von ihrem Besuch . 

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Das sollte sie mal mit dem Vermieter direkt klären, meist ist eine Ratenzahlung der versäumten Miete machbar

Kommentar von Meisita
22.11.2016, 13:11

Bei dem Vermieter eher nicht . 

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Das mußt du entscheiden!

Wenn, dann mach das nur schriftlich!

Nein, ich würde das nicht machen. 

Was hat sie denn mit dem Mietgeld gemacht?

Kommentar von Meisita
22.11.2016, 13:15

Die ist nach Luxemburg gezogen bzw sie hat dort mit einem Praktikum angefangen . 

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man sagt bei Geld hört die Freundschaft auf...

im Prinzip darf man von einer "Mieterin" erwarten das sie das Geld für die Miete hat!

Kommentar von MrHuman
22.11.2016, 13:13

Dann hat man keine Freunde/Freundschaft, dann hat man "geschäftliche" Beziehungen.

Ein wahrer Freund würde sein letztes Hemd geben

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Kommentar von ultraDo
22.11.2016, 19:09

stell dir vor,ich habe auch Freunde...denen ich schon mehr als oft genug mein letztes Hemd gegeben habe...und jederzeit wieder tun würde! von denen würde aber keiner auf die Idee kommen eine geschäftliche Beziehung mit mir zu führen...so ein Käse!

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Wenn sie nach Luxemberg gezogen ist, wirst du noch einige Mieten mehr bezahlen werden müssen. Wer sagt dir, dass sie je wieder zurück kommt? Vor allem wenn die Mutter bereits das Zimmer räumt. 

Du hast schon einige Meinungen dazu. Hier meine. Zuerst musst du klären, ob sie denn überhaupt gern da bleiben würde. Erst dann sind die Finanzen ja ein Thema. Die Hilfe deinerseits sollte nur dann erfolgen, wenn du im schlechtesten Fall auf das Geld verzichten könntest. Kommt ein solventerer Mitbewohner ins Haus, ist dir aber völlig unsymphatisch, müsstest du dir vielleicht bald ne neue Wohnung suchen, das gilt es abzuwägen. Falls du es machst, mach es schriftlich und schreibe die vertraglichen Absprachen genauestens auf.

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