Mitbewohner ist eklig, was nun?

6 Antworten

Pfuih, also manche Kerle.... unmöglich....

Sprecht ihn auf alles direkt an. Braucht euch ja schon mal gar nicht peinlich zu sein - wer hier das Dreckfink ist und sich schämen sollte, ist jawohl klar.

Zeigt ihm direkt, wo der Frosch die Locken hat. Je eher ihr ihm klar macht, wie die Regeln sind, desto höher die Chance, dass er diese auch verinnerlicht.

Wenn er sich weiter unbelehrbar zeigt, könnt ihr die nächste Stufe angehen und den Ton ruhig rauer werden lassen. Wenn er's dann noch immer nicht begreift, könnt ihr ihm ja auch mal seine eigene Suppe löffeln lassen: spannt etwas Frischhaltefolie über die WC Öffnung, sodass er sich selbst vollstrullt (Argument: hätte er sich hingesetzt, hätte er das auch bemerkt ;) ), leert den Mülleimer mit den W***tüchern in seinem Zimmer, vorzugsweise auf seinem Kopfkissen aus oder stopft sie darunter (Argument: wenn du den Geruch so betörend findest, dann behalt ihn gefälligst auch bei dir).

Wenn das alles nichts hilft, solltet ihr euch nach erneutem Mitbewohnerersatz umsehen... 

Wieso traut Ihr Euch nicht? Wer in der Gemeinschaft zusammenleben und die Vorteile genießen will, der muß sich auch an gewisse Regeln halten und wenn er das nicht tut - raus mit dem Knaben! Bei der Wohnungsknappheit findet sich sicherlich schnell Ersatz.

Fragt Ihn doch mal, ob er eigentlich eine Ahnung davon hat, wie weit die feinen Urintröpfchen in einem Badezimmer fliegen?! Seine Zahnbürste steht doch auch bestimmt offen im Glas und seine Haarbürste liegt offen da - oder? Sehr hygienisch!

Und mit dem Sperma im Mülleimer ist das ja wohl das Allerletzte. Den würde ich auf den Pott setzen - im wahrsten Sinne des Wortes!

Reden ist das A und O,

er lebt bei euch, also darf er sich auch an eure Regeln halten :)

& scheut euch nicht auch den Mülleimer anzusprechen, Ihm ist es sicherlich unangenehmer als euch. & wenn er nicht weiß wo euer Problem liegt, wird er auch nichts daran ändern.

Mitbewohnerin meines Freundes, anfängliche Schwierigkeiten?!

Hallo :)

Es geht um Folgendes: Mein Freund, mit dem ich über ein Jahr zusammen bin, hat seit 2 Wochen eine neue Mitbewohnerin. Die beiden verstehen sich anscheinend sehr gut und sie ist auch um einiges netter als die Mitbewohnerin davor, die eh fast nie in der WG war. Außer den beiden wohnt noch ein Typ dort, der für die nächsten 6 Wochen aber ein Praktikum im Ausland macht. Da die neue Mitbewohnerin fast immer in der WG ist und auch nicht nur übergangsweise dort wohnt, fühle ich mich jedoch manchmal fehl am Platz. Es ist nicht so, dass mein Freund mir nicht genug Aufmerksamkeit schenkt, oder ich auf die neue Mitbewohnerin eifersüchtig wäre, aber als die andere da noch wohnte, hatte ich das Gefühl, eine Daseinsberechtigung zu haben, da sie ja fast nie da war (schwer zu erklären). Ich befürchte, dass wenn der andere Mitbewohner wieder da ist, sich sone Art "geschlossene WG-Gemeinschaft" bildet und ich mir komplett überflüssigvorkomme.

Ich weiß, dass diese Angst wahrscheinlich unbegründet ist, da ich mich mit dem anderen Mitbewohner bestens verstehe, und er nie ein Problem damit hatte, wenn ich 4 mal in der Woche da war (->meine Mitbewohnerinnen haben auch alle nen Partner und sind auchoft bei denen).Aber ich weiß ja nicht, wie die neue Mitbewohnerin das so sieht. Gestern beim Frühstück, als mein Freund grad nicht da war, hat sie gefragt, wie lange ich denn noch bleibe. Ich weiß nicht, ob das einfach nett gemeint war, um ein Gespräch anzufangen, oder ob es sie jetztschon nervt, dass ich oft da bin... Dazu kommt dann halt: Diese Befürchtungen(dass ich nicht mehr dazugehöre/sie mich nervig findet,.)erschweren mir sehr den Kontakt mit ihr. Wir haben zwar ein paar mal schon miteinander geredet, aber nur so oberflächlich. Vorgestern habe ich mit meinem Freund über das Thema diskutiert und er hat mir versichert, dass ich jeder Zeit willkommen bin und ich mir keine Sorgen machen muss, nicht mehr dazuzugehören o.ä. Aber mir geht es vor allem auch darum, was die Mitbewohnerin denkt. Ich hab im Internet schon tausend Sachen gelesen von wegen "Boah, die Freundin meines Mitbewohners nervt die ganze Zeit/hängt die ganze Zeit in der WG ab usw" und möchte einfach nicht, dass es bei uns genauso wird.

Außerdem hab ich Angst, sie könnte vielleicht etwas von dem Gespräch mit meinem Freund mitbekommen haben und mich jetzt erst recht scheiße finden. Oder als ich letztens einfach mal spazierengegangen bin, um frische Luft zu schnappen, als mir die Gedanken über die neue Situation in der WG zu Kopf gestiegen sind, hat sie das ja auch mitbekommen. Woher soll sie wissen, dass das im Grunde nichts mit ihr, sondern eher mit mir zu tun hat?

Ich würde mir einfach wünschen, dass wir uns gut verstehen, hab aber keine Ahnung, wie ich zu ihr guten Kontakt aufbauen kann, wenn ich immer denke, dass sie vielleicht was von meinen Ängsten (ich würde nicht mehr dazugehören) mitbekommt und es als Eifersucht oder Misstrauen oder Zickigkeit (^^) fehlinterpretiert...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?