Mitarbeitervertretung vom Arbeitgeber, trotz Betriebsrat?

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2 Antworten

Es gibt eine klare Abrenzung: nur ein nach dem Betriebsverfassungsgesetz gewählter Betriebsrat hat Rechte nach diesem Gesetz.

Eine zusätzliche Mitarbeitervertretung kann sich beispielsweise wöchentlich zum Kaffeekränzchen treffen und darüber diskutieren, ob die Kulis rot der grün sein sollen. Sollte der Betrieb den Betriebsrat in irgendeiner Weise übergehen wollen, müsste man ihm die Grenzen aufzeigen.

Wer ist hier der Arbeitgeber? Kirchlicher Träger?

Powerwatcher 02.07.2017, 12:08

Arbeitgeber ist ein privater Träger

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wilees 02.07.2017, 12:41
@Powerwatcher

Häufige Fragen - Hans-Böckler-Stiftung

https://www.boeckler.de/67.htm

Was unterscheidet einen Betriebsrat von einer Mitarbeitervertretung?

Ein Betriebsrat hat genau definierte Rechte, die er notfalls auch vor
Gericht durchsetzen kann. In Fragen, in denen er mitbestimmt, kann er sich auf ein Verfahren zur Streitschlichtung verlassen, wenn sich Konflikte mit dem Arbeitgeber nicht auf dem Verhandlungswege lösen lassen. Auch persönlich sind die Mitglieder des Betriebsrats vor Repressalien geschützt. Sie können sich also ohne Angst für ihre Kolleginnen und Kollegen engagieren.

Anders eine Mitarbeitervertretung: Sie ist praktisch nur ein
informelles Gremium ohne verbriefte Aufgaben und Rechte.
Mitarbeitervertretungen sind vor allem in Kirchen verbreitet. Der Grund:
Das Betriebsverfassungsgesetz (§ 118) gilt nicht für
Religionsgemeinschaften und ihre karitativen oder pädagogischen
Einrichtungen (zum Beispiel christliche Kindergärten).

http://obi-hev-muenchen-verdi.blogspot.de/2012/01/mitarbeitervertretung-betriebsrat.html

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