Mitarbeiterin trinkt während der Arbeit was tun?

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9 Antworten

Wäre schlau von dir wenn du es sagen würdest. Sie darf die Klienten gar nicht so behandeln wie sie es möchte es kann im schlimmsten Falle zu Körperverletzungen kommen und die Klienten dürfen dagegen auch anzeigen. Sich während der Arbeitszeit Rauschmittel wie Drogen, Alkohol o.ä. einzunehmen ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Damit kann sie auch gekündigt werden mit bestimmten folgen.

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Hi!Ich finde das sehr verantwortungsvoll von dir.Du steckst in einem Gewissenskonflikt.Einerseits/Andererseits.Ich könnte Dir jetzt mit Philosophie kommen und so.Das hilft Dir nicht weiter.Du sprichst ein sehr ernstes Thema recht vernünftig an.Du musst wissen, dass ich persönlich es unverschämt finde, dass jemand alkoholisiert alte Menschen betreut. Ich möchte nicht von einer angetrunkenen Altenpflegerin (oder Pfleger) betreut werden.Das ist unmenschlich und dazu noch gefährlich. Was wirst du tun, wenn irgendetwas passiert - ein Unfall oder so?Oder wenn die Frau so derart angetrunken ist, dass die Situation eskaliert.Was wäre dann?Ich denke, dass du gut damit "fährst", wenn du dich an jemanden wendest, der gleichermaßen in dieser Situation zusammen mit dir in dieser Zwickmühle steckt.Und irgendwie will ich Dir raten, dass du dich an deine Chefs wendest.Du gehst sehr verantwortungsvoll mit deinen Aufgaben im Rahmen deines angestrebten Berufes um - wie gesagt. Du nimmst das genau richtig wahr: Letztendlich geht es doch um die alten Menschen. Nicht um dich, deine Chefs oder die Frau, die alkoholisiert Menschen betreut, weil sie es vielleicht  nüchtern nicht mehr erträgt.Im Übrigen ist Alkoholismus eine anerkannte Krankheit.Und vielleicht würdest du sogar der Trinkerin einen Gefallen damit tun, wenn ihre Trinkerei auffliegt. Habe den Mut, nach deinem Gewissen zu handeln. Ich denke, dass du keine Angst vor deinen Mitarbeitern haben musst. Denn es geht hier um Menschen, die richtig betreut werden müssen.Wenn die Mitarbeiter das nicht einsehen, sind sie in der falschen Branche.Lasse dich nicht entmutigen!Mach weiter so!Du bist auf dem richtigen Weg!... oder wende dich sofort an die Trinkerin und sage ihr, dass Du  sie auffliegen lässt, falls sie nicht damit aufhört, angetrunken bei der Arbeit zu sein! Alles Gute!

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Du musst das auf alle Fälle sagen .Es ist schon schlimm genug, dass Altenheime unterbesetzt sind .Aber das geht garnicht. Jeder Mensch hat das Recht würdevoll dem Ende seine Lebens entgegen zu gehen.

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Natürlich musst du das melden! Es ist schon erbärmlich genug sich an alkoholhaltigen Getränken zu ergötzen.

Jedoch noch bei der Arbeit und dann auch noch in so einem verantwortungsvollen Beruf wie der eines Altenpflegers! Die Frau die die alkoholischen Getränke während der Pflege älterer Menschen trinkt, ist moralisch ein tiefer Griff ins ungespülte Klo, hat den IQ einer Einkaufstasche und muss mit ihrer sofortigen Kündigung rechnen.

Bei so schwerwiegenden Verstößen würden wohl so einige Richter am Arbeitsgericht eine fristlose Kündigung des Arbeitgebers bestätigen.

Das hat nichts mit verpetzen zu tun, wenn du das kranke, asoziale Verhalten dieser Unperson bei deinem Chef meldest. Das liegt nur einfach in deiner moralischen Pflicht. Die armen alten Menschen.  :`(

Dein Chef oder ein Vertrauter von diesen soll diese Mitarbeiterin heimlich beobachten und dann Tacheles reden. Für dich Respekt das du in dem Heim arbeitest und offenbar eine gute soziale Ader hast.

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Kommentar von blauhelm
09.12.2015, 17:48

Irgendwie haben Sie Recht.Das Traurige an der ganzen Sache ist auch, dass ein 15-jähriger Mensch zu Beginn seiner Karriere mit so einem Konflikt konfrontiert wird.Das ist sehr entmutigend.Allerdings finde ich das Verhalten bzw. die Denkweise des Fragestellers hoffnungsstimmend.

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Das ist eine echt blöde Situation. Aber ich würde zumindest mal ansprechen, dass du bei den Klienten allein gelassen wirst. Da du wie du richtig bemerkt hast dafür nicht ausgebildet bist.

Du musst ja nicht gleich sagen dass sie sich da oben betrinkt, aber dass sie dort oben ist und du allein bleibst kannst du ja melden. Da sollten die Chefs auf jeden Fall mal bei ihr nachfragen, da verstricken sich Menschen dann gern in Wiedersprüche. Vor allem wenn die Frau erst vor kurzem im Dienst ist werden die Chefs da eher etwas genauer hinschauen.

Zum Alkohol, das ist ganz schwer anzusprechen. Hast du Sie dabei auch schon gesehen oder nur gerochen, es an ihrer Art bemerkt?

Du könntest ja auch z.B sagen, dass sie wenn sie da runter kommt sich anders verhält als sonnst, oder dass du da einen seltsamen Geruch bemerkt hast!

Auf jeden Fall würde ich dir raten etwas zu tun, du bist sehr Aufmerksam wenn du dass vor deinen Chefs bemerkst, die eigentlich eine Ausbildung dafür haben sollten. Zeig auch die Courage dich für die Menschen einzusetzen die sich selbst nicht mehr (so gut) helfen können, auch wenn man sich dabei nicht immer nur Freunde macht!

LG 

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Kommentar von fckingmonsters
09.12.2015, 18:02

gesehen habe ich noch nicht wie sie sich betrinkt, eben nur gerochen und meine andere Kollegin hat es auch nur gerochen. Die chefs konnten das leider kaum bemerken, da sie für den ambulanten pflegedienst des betriebes zuständig sind, also nicht oft in der einrichtung, und der Mitarbeiterin in der Wohnung auch ihren Freiraum lassen, was ja auch normalerweise richtig wäre.

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mal überlegt dass der Chef das weiß

offiziell aber gar nicht wissen will

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Kommentar von fckingmonsters
09.12.2015, 18:12

nein. Ich denke ich kann meinen Vorgesetzten sehr gut einschätzen. Sowohl er als auch seine Frau sind immer bemüht, dass alles im betrieb in bester ordnung ist. Es gab schon mal einen ähnlichen Fall, bei dem sie aber selber die mitarbeiterin erwischt haben - die Kündigung kam gleich hinterher.

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Ja (Da die Antwort mind. 5 Zeichen lang sein muss, steht das hier)

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Sprich mit ihr, wenn sie weiter Alkohol zu sich nimmt, muß der Leiter das wissen, könnte sonst etwas passieren. Darfst Du mit 15 Jahren denn ohne offizielles Pflegepersonal die zu Pflegenden betreuen?

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Kommentar von ParagrafenChef
09.12.2015, 17:28

Deine letzte Frage ist sinnlos! Niemand darf ohne Ausbildung und ohne dem Beisein einer ausgebildeten Pflegefachkraft Menschen betreuen!

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Kommentar von fckingmonsters
09.12.2015, 18:09

Sie ist eine ausgebildete Altenpflegerin. In ihrer Anwesenheit ist es total in Ordnung, wenn ich die Klienten betreue. Nur wenn sie nicht da ist, bin ich dazu ja rechtlich gesehen gar nicht befugt, wie ich in meiner frage schon erwähnt habe

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