Mitarbeiterbesprechung außerhalb der Arbeitszeit

4 Antworten

Frag doch mal den Chef, nach welcher gesetzlichen Grundlage er Arbeit anordnet, die nicht bezahlt wird. Er dürfte keine finden.

Wenn die Teambesprechung angeordnet wird, so muss man ihr Folge leisten (Dienstanweisung). Natürlich gilt die Besprechung dann auch als Arbeitszeit und muss vergütet werden, dies ist selbstverständlich. In einem Arbeitsverhältnis geht man grundsätzlich davon aus, dass man für eine Gegenleistung (Geld) für seine Arbeitsleitsung geistig/körperlich erhalten möchte (siehe BGB).

Normalerweise muss das aber als Arbeitszeit angerechnet werden meine ich.Bei uns war es jedenfalls immer so.

Überstundenabbau

Bei uns im Betrieb gibt es für die Mitarbeiter ein Arbeitszeitkonto, auf dem + und - Stunden erfasst werden. Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 15 Stunden und es haben sich über 100 Plusstunden angesammelt. Was kann man als Arbeitnehmer von Arbeitgeber hinsichtlich der Abwicklung "einfordern"? Ausbezahlt wird nichts und es besteht die Gefahr, dass noch weitere Stunden auflaufen, da ständiger Personalmangel besteht und diese Überstunden einfach geplant werden. Wie würdet ihr euch verhalten? Rechtsgrundlagen? Betriebsrat verhält sich leider "neutral" und zeigt wenig Einsatz für uns als Arbeitnehmer.

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Eher Feierabend machen ohne Stundenverlust?

Geht das überhaupt?

Sprich: wenn ich Überstunden mache, kommen die gemachten Stunden auf einem sogenannten Überstundenkonto. Wenn ich jetzt einfach mal ne Stunde eher nach Hause will, wird mir diese Stunde von dem erwähnten Konto abgezogen (hab ja schließlich noch reguläre Arbeitszeit). Wenn jetzt aber mein Chef zu mir sagt, du hast eh nichts zu tun, geh bitte früher nach Hause. Wird mir da diese Stunde auch von meinem Konto abgezogen? Normal ja, oder? Hab gestern aber von einer Kollegin gehört, es gibt da auch ne Ausnahme.

Der Chef hat dafür zu sorgen, dass ich bis zum Feierabend Arbeit habe. Sollte niemand mehr Arbeit für mich haben, kann er mich zwar nach Hause schicken (Grund: keine Arbeit mehr), darf mir aber keine Stunde vom Überstundenkonto abziehen. Unwahrscheinlich dass nichts mehr zu tun ist. Man findet ja immer noch was. Aber wenn der Chef sagt, du hast nichts mehr zu tun. Der chef hat ja bekanntlich immer recht.

Gibts da irgendwo ne Klausel oder ähnliches, wo man das mal schriftlich nachlesen kann? Bitte keine Antworten mit: Frag mal den Betriebsrat.

Die sind bei uns eh schon unglaubwürdig.

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ausgefallene Dienstbesprechung als Minusstunden?

Wir haben wöchentlich eine Dienstbesprechung von je 1,5 bis 2 Stunden, welche nicht stattfindet, wenn mein Chef krank ist.

Nach 4 wöchiger Krankheit werden mir diese nun als Minusstunden auf meine Arbeitszeit angerechnet.

Darf das?^^

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Teambesprechung während Pausen?

Bei uns auf der Arbeit wurde immer mal wieder, ca alle 2 Monate eine Besprechung abgehalten. Immer in den Pausenzeiten. Die Arbeitszeit sind 8 Stunden + 1 Stunde Pause. Meist ging die Besprechung 45 Minuten bis eine Stunde. Manchmal wurde sie angekündigt, manchmal wurde sie aber auch spontan gemacht.

Nun möchte der Chef einmal pro Woche eine Besprechung durchführen. Immer in der Pause. Die Zeit wird weder als Überstunde angerechnet noch bezahlt. Uns wird nur gesagt wir sollten für den Tag vorher essen mitbringen, da nicht immer sicher ist ob danach noch zeit ist sich essen zu holen. Ausserdem kommt der Chef nicht immer pünktlich zur Besprechung, Trotzdem müssen wir auf ihn warten damit wir auch ja da sind wenn er kommt. Vorher Essen holen geht meist nicht. Dass es ab und zu mal gemacht wurde war noch hinnehmbar, aber einmal die Woche finde ich nicht mehr in Ordnung. Die anderen Kollegen stören sich daran nicht so, weswegen ich mich nicht traue irgendwas zu sagen.

Darf der Chef das überhaupt? Und wenn nicht, gibt es irgendwas das man (evtl. auch anonym) machen kann?

Danke im Voraus.

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Darf der Ausbilder einfach die Arbeitszeiten ändern?

Ich bin momentan im dritten Ausbildungsjahr. Bisher hatte ich immer Gleitzeit mit 40 Wochenstunden, was auch im Ausbildungsvertrag steht. Vor ein paar Monaten, hat mein Chef es plötzlich mündliche bzw in einer Email auf feste Arbeitszeit geändert, jedoch nur bei mir. Weder ein Kollege noch der andere Azubi ist betroffen. Als ich gefragt habe, war die Antwort lediglich "Weil ich es sage. Ich bin der Chef." Darf er das einfach so, sozusagen aus einer Laune heraus? Der Betrieb ist klein. Einen Betriebsrat gibt es nicht.

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Kann man einen Betriebsrat komplett austauschen?

Und zwar geht es hier um den öffentlichen Dienst (Verkehrsunternehmen) wo grade der komplette alte Betriebsrat mit Pauken und Trompeten abgewählt wurde weil er jahrelang (wo auch keine Wahlen stattfanden bzw, nur bestimmte Leute gefragt wurden) nicht die Intressen der Angestellten vertreten hat sondern diese nur torpediert hatte wo es ging.

Jetzt will die Chefetage das mindestens 1 / 3 des Betriebsrates aus den alten Mitgliedern besteht weil die frischgewählten keine Erfahrung haben. Die Angestellten wollen die alten "Betriebsverräter" aber nicht haben. Müssen die Chefs den neuen Betriebsrat akzeptieren oder dürfen sie eine gewisse Quote an "erfahrenen" Leuten einfordern?

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