Mitarbeiter stempelt aus Gefälligkeit an der Stechuhr

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17 Antworten

Das ist auch ungefähr so, wenn eine Fahrgemeinschaft zu dritt in die Firma kommt, und einer sagt, ich hole uns gegenüber beim Metzger jedem ein Wurstbrötchen. Stempelt bitte jemand für mich mit ein.

Das ist eine Gefälligkeit die keine Betrugsabsicht darstellt. Auch wird in diesem Fall kein Dokument verfälscht.

Es kann ggf. ein Gespräch für künftige Unterlassung stattfinden.

Auch das rechtfertigt eine fristlose Kündigung

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Grundsätzlich muss jeder für sich abstempeln und darf keinen anderen damit beauftragen, auch nicht in dem von dir geschilderten Fall Wurstbrötchen zu holen. Das hat mit Gefälligkeit nichts zu tun, sondern mit Betrug.

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Erschleichung von Arbeitszeit. Für alle eine firstlose Kündig mgl denn es handelt sich um Betrug

Es läuft als Delikt unter 'Urkundenfälschung', ein Grund zur fristlosen Entlassung des gefälligen Stemplers.

Nicht nur dem kann fristlos gekündigt werden, auch der für den abgestempelt wurde kann fristlos gekündigt werden.

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Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 08.11.2007 (4 Sa 996/06) Manipulation der Stechuhr berechtigt zur fristlosen Kündigung (keine Abmahnung erforderlich); ebenso Bundesarbeitsgericht 2 AZ R 39/05

Jetzt können sich die Geister streiten.

Die Arbeit ist getan! Nun ist es 18,00 Uhr!

Feierabend!

20 Personen stehen vor der Stechuhr und warten bis sie dran sind.

Einer übernimmt aus Gefälligkeit die Mission und stempelt für seine Gruppe (5 Personen) aus, die noch alle auf dem Betriebsgelände sind.

Keiner will nur einen Cent Vorteil herausschinden. Damit ist der Fall Betrug schon mal aus der Welt!

Wem Stört es jetzt ob die Karte von jemanden Fremden oder vom Eigentümer selbst durchgezogen wurde? Die Ausstempelzeit (Zeiterfassung) wurde nicht manipuliert.

Soll jetzt in diesem Fall eine Urkundenfälschung stattfinden wenn kein Schädiger da ist?

Wer hat sich Strafbar gemacht? Der Vorarbeiter, der für seine Kollegen stempelt? Oder der dem Vorarbeiter für das Stempeln die Karte gegeben hat?
Ich wiederhole - Es ist Feierabend und es wird nur aus Gefälligkeit ohne jemanden schädigen zu wollen an der Stechuhr die Beendigung der Schicht zu bestätigt.

Egal, das Läuft dann halt schnell mal unter Verdachtskündigung.

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Das wäre Betrug und Urkundenfälschung, was eine fristlose Kündigung für den Mitarbeiter im Regelfall zur Folge hat. Auch diejenigen die einen anderen Mitarbeiter beauftragen, mit deren Stechkarte zu stempeln, tragen das Risiko der fristlosen Kündigung. Die Stechkarte dient schliesslich als Beweis über Anwesenheit und Abwesenheit . Dient am Ende zur Lohnerfassung über die geleisteten Arbeitsstunden. Geht einer z. B. mittags um 13.00 Uhr, während dessen Arbeitszeit bis 17.00 Uhr geht und lässt von einem Arbeitskollegen um 17.00 Uhr abstempeln, dann hat der den Betrieb um 4 Stunden betrogen. Das wird kein Arbeitgeber hinnehmen.

Ja, dies rechtfertigt eine Abmahnung bzw fristlose Kündigung. (Natürlich nicht, wenn der Inhaber der Stempelkarte neben ihm steht, aber wenn derjenige schon auf dem Weg zur Bahn oder zum Auto ist shcon)

Keine Urkundefälshung aber Betrug und du musst darüber den Arbeitgeber informieren.

Das ist eine Urkundenfälschung und Betrug und ein Kündigungsgrund

Urkundenfälschung wohl nicht, aber Betrug. Er betrügt den Arbeitgeber.

die stempelkarte ist eine urkunde, genauso wie z.b. eine diagrammscheibe in einem lkw.

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das ist betrug, und urkundenfälschung in einem. 263/264 StGB. hat in der regel eine sofortige kündigung zu folge. fristlos. anschließend einen job zu finden halte ich für schwierig. grus akademikus

Das ist auf jeden Fall ein Kündigungsgrund, da es als Betrug gewertet wird. Zudem ist es noch hochgradig gefährlich, wenn der Kollege einen Wegeunfall hat, denn gibt es noch arge Probleme mit der Berufsgenossenschaft.

LG

Wieselchen

Es ist Betrug, aber keine Urkundenfälschung.

siehe § 267 StGB:

Urkundenfälschung (1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Der Mitarbeiter stellt keine unechte Urkunde her, noch verfälscht er eine echte Urkunde, weil der technische Vorgang identisch ist - egal, wer die Karte in die Stechuhr reinschiebt. Es ist eine - straflose - schriftliche Lüge.

Das heißt aber nicht das es nicht Arbeitsrechtlich Konsequenzen nach sich ziehen kann, einschließlich einer fristlosen Kündigung

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Ich nenns mal Arbeitszeiterschleichung, und auf jeden Fall ein Kündigungsgrund.

Es ist definitiv Betrug. Ein Kündigungsgrund.

Manipulation erfüllt den Tatbestand der urkundenfälschung UND des Betruges

Das ist Betrug und ein Kündigumngsgrund

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