Mitarbeiter fehlt seit 4 Tagen unentschuldigt

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19 Antworten

Tatsächlich berechtigt unentschuldigt unterlassene Arbeitsaufnahme eine Kündigung: Wiederholtes unentschuldigtes Fehlen eines Arbeitnehmers ist an sich geeignet, eine verhaltensbedingte Kündigung zu rechtfertigen.

Hingegen ist es unerheblich, ob es neben der Nichterbringung der geschuldeten Arbeitsleistung außerdem noch zu Betriebsablaufstörungen, gestörtem Betriebsfrieden usw. gekommen ist.

Hier schauen die Gericht genau auf den Einzelfall, etwa auch Länge der Betriebszugehörigkeit und Abstand der beiden verfehlten Arbeitsaufnahmen hin, ob die tatsächlich derart unzumutbar sind, auch eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen.

IMHO ist mit fruchtloser Abmahnung eine fristlose Kündigung formal wie den Umständen nach ein erforderlicher wichtiger Grund, "außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung" auszusprechen.

So zweigleisig würde ich in dem Kü-Schreiben denn auch verfahren, denn damit wäre man den AN so oder so los und kann abwarten, wie das Gericht den Fall letztlich entscheidet und ggf. "nur" auf ordentliche Beendigung erkennt., so der AN hier überhaupt fristgerecht Kündigungsschutzklag erhebt und nicht längst innerlich gekündigt hätte. Nur schuldet man bei damit zunächst ausgesprochener fristloser Kündigung dann wenigstens kein Gehalt mehr.

G imager761

Dem Anschein nach könnte eine Kündigung natürlich gerechtfertigt sein. Aber man kennt leider nicht alle Umstände. Du schreibst zwar, dass seine Mutter auch bei euch arbeitet, aber du hast ncht erwähnt, ob sie Auskunft über ihn gegeben hat oder ob du sie schon deswegen gefragt hast.

Vielleicht wäre es einen Versuch wert, dies vorher zu kären. Ein Versuch, ihn zu errreichen, wäre zwar jetzt etwas Aufwand, aber immer noch weniger als ein eventuelles späteres Klageverfahren gegen die Kündigung.

Prinzipiell wäre nun auch eine fristlose Kündigung möglich, wenn der AN wegen der selben Pflichtverletzung bereits abgemahnt wurde. Zudem wären auch Schadenersatzansprüche durchsetzbar, wenn dem Betrieb dadurch ein nachweislicher Schaden entstand. Aber ich kann mich meinem Vorredner zunächst nur anschliessen und erst einmal das Gespräch zu suchen, bzw. nachzuforschen, was mit dem AN los ist. ( evtl. mal bei ihm daheim vorbeifahren )

Die Kündigung im nächsten Wiederholdungsfall müsste dann aber in der Abmahnung schriftlich festgehalten sein. Sonst ist es nicht ganz so einfach.

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@Ortogonn

"Die Kündigung im nächsten Wiederholdungsfall müsste dann aber in der Abmahnung schriftlich festgehalten sein."

Wenn sowas nicht in einer Abmahnung steht, dann ist es keine rechtsgültige Abmahnung.

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Dasc dürfte ja wohl schon in der 1. Abmahnung stehen.

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Ja, dies steht in der ersten Abmahnung

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Der gute Mensch verstößt gegen geltendes Arbeitsrecht.

Man hat sich a) umgehend beim AG krank zu melden (bescheid zu sagen) dann b) im Rahmen der Fristen umgehend eine gültige AU (Arbeitsunfähigskeitsbescheinigung) zu erbringen.

Fristen gesetzlich für die AU: ab dem 3. Kranktag (da ist er also drüber). ggf. kann vertraglich auch vereinbart sein: AU ab dem 1. Tag.

Was steht bei ihm drin?

Und egal welche Frist, die Krankmeldung hat direkt zu erfolgen.

Er ist sogar schon 1x dafür abgemahnt worden. Toll. Entweder, wenn Du auf seine Mitarbeit noch irgendwie Wert legst, gibst Du ihm eine 2. Abmahnung wegen dieser Sache (Frist einhalten, innerhalb 14 Tage nach Bekanntwerden).

Oder Du kündigst ihn wegen Wiederholung und geschäftsschädigendem Verhalten fristlos, wahlweise fristgerecht.

Den Lohn für die Tage ohne AU musst Du ihm nicht zahlen!

http://www.arbeitsratgeber.com/krankmeldung-was-sie-wissen-sollten/

Im Arbeitsvertrag ist festgehalten, dass der Mitarbeiter sich vor Arbeitsbeginn zu melden hat und die Au umgehend am ersten Tag beim ag einzureichen ist.

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@snows190

snows190...

warum fragst du dann hier? Du hast dich doch schon entschieden. Wirf ihn raus - das ist doch das, was du willst.

Erkundige dich vorher nach den rechtlichen Bestimmungen.

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@snows190

@ snows190:

und die Au umgehend am ersten Tag beim ag einzureichen ist

Der Arbeitgeber kann die Vorlage am 1. Tag nicht verlangen (selbstverständlich aber die Vorlage schon für den 1. Tag).

Für den Zeitpunkt der Vorlage einer AU muss der Arbeitgeber schon die üblichen Postlaufzeiten in Kauf nehmen; schließlich ist es je nach den Umständen dem Arbeitnehmer überhaupt nicht möglich oder auch nur zumutbar, schon am 1. Tag die AU dem Arbeitgeber zu übergeben!!!

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@snows190

"Im Arbeitsvertrag ist festgehalten, dass der Mitarbeiter sich vor Arbeitsbeginn zu melden hat und die Au umgehend am ersten Tag beim ag einzureichen ist."

  1. Vor Arbeitsbeginn - nach meinem Empfinden ist vor Arbeitsbeginn möglicherweise noch niemand im Betrieb, bei dem man sich melden kann. Daher finde ich diese Formulierung unglücklich.

  2. "...die Au umgehend am ersten Tag beim ag einzureichen ist."

Da hast du die Rechtsprechung falsch verstanden. Man kann eine AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag verlangen, aber es kann niemand verlangen, dass sie schon am ersten Tag im Betrieb ist. Man kann auch von einem erkrankten Mitarbeiter nicht erwarten, dass er in den Betrieb geht, um die Bescheinigung abzugeben. Dafür gibt es die Post.

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Hallo snows190, nein er hätte dir schon eine Entschuldigung zu kommen lassen müssen. Ich finde, dass er es nicht so genau nimmt und deswegen ist eine Kündigung schon schon gegeben. Denn eine gewisse Regel sollte und muss er auch voll akzeptieren. Denn so die Kundschaft zu behandeln geht auf keinen Fall. Denn wenn er schon Mahnungen bekommen hat und weiß da von trotzdem sich nichts ändert, ist eine Kündigung rechtens. LG.KH.

Abmahnen kannst und solltest du ihn auf jeden Fall nochmal. Wie eine ordentliche Abmahnung auszusehen hat, weißt du ja sicher.

Ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist, will ich nach diesen paar Infos nicht beurteilen. Eine fristgemäße Kündigung kannst du aber aussprechen, die muss nicht begründet werden.

Eine fristlose Kündigung finde ich in diesem Fall gerechtfertigt. Schließlich hat er wegen des gleichen Verhalten ja auch schon eine Abmahnung bekommen und sein Verhalten ja anscheinend nicht geändert. Wenn es mittlerweile geschäftsschädigend ist, dann raus mit ihm.

Auf die Frage, ob du schon mit seiner Mutter gesprochen hast, habe ich noch keine Antwort

von dir gelesen. Vielleicht liegt er irgendwo im Koma, weil er einen Unfall hatte.

Als Arbeitgeber hast du eine gewisse Fürsorgepflicht, und dazu gehört m.E. auch, dass man sich um den Mitarbeiter kümmert, wenn er aus unbekannten Gründen nicht auf der Arbeit erscheint, und man auch sonst nichts von ihm hört. Es kann viele Gründe geben, die es ihm unmöglich machen, Kontakt mit dir aufzunehmen.

Ja, ich habe mit der Mutter gesprochen und deswegen weiß ich auch, das er sich auch melden kann. Ich habe am Montag einen Termin bei unserem Anwalt

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Das Du ihn loswerden willst klingt ja mehrfach durch, ob zu recht oder zu unrecht ist mir persönlich erstmal wurst. Seine Mutter arbeitet doch auch bei Euch - haben die keinen Kontakt zueinander, dass nicht mal sie etwas weiß oder wurde sie einfach noch nicht gefragt weil Du nur wissen willst, ob eine Kündigung gerechtfertigt wäre?

1 Tag fehlen ist eine Sache, gleich eine Abmahnung zu kassieren aber auch (auch wenn es rechtens ist). Es kann einen guten Grund geben, warum er sich nicht meldet oder melden kann, aber das scheint nicht wirklich interessant zu sein.

Egal wie - Du hast eine Firma mit 25 Sozialversicherungsnummern und weißt nicht welche Regelungen es bei Kündigungen zu beachten gibt? Irgendwie ist mir das alles bissi suspekt...

Ja, ich habe mit der Mutter gesprochen und deswegen bin ich ja sauer. Er liegt weder im Krankenhaus oder im Bett. Er kann sich frei bewegen und ganz ehrlich, bei Kündigungen gibt es keine festen Regeln.

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Hallo,

kündigen kannst du immer!! ;) Der Grund und die Form sind maßgebend.

Ich empfehle hier in jedem Fall eine verhaltensbedingte, ordentliche (fristgerechte) Kündigung vorzunehmen. Nur so kannst du sicher sein, dass es ohne langwierigen, sowie Zeit und Nerven kostenden Rechtsstreit zu einem Ende kommt. Dauert zwar länger ls eine fristlose Kündigung, aber es kommt zu einem sicheren Ende. Ggf. kann in der Kdg.-Frist auch eine fristlose Kdg. ausgesprochen werden, wenn sich heraus stellt, dass der Mitarbeiter mutwillig gehandelt hat.

Info aus: http://kuendigungsanwalt.de/kuendigungsgruende.html

"Was ist eine verhaltensbedingte Kündigung?

Die verhaltensbedingte ordentliche Kündigung und die außerordentliche (fristlose) Kündigung haben viel gemeinsam: Es geht im Wesentlichen darum, dass der Arbeitnehmer gekündigt wird, weil sein Verhalten beanstandet wird.

Voraussetzung ist, dass das dem Arbeitnehmer vorgeworfene Verhalten eine Vertragspflicht verletzt, das Arbeitsverhältnis dadurch konkret beeinträchtigt wird, und keine zumutbare Möglichkeit anderweitiger Beschäftigung besteht. Darüber hinaus bedarf es auch hier einer Interessenabwägung, so dass eine Kündigung nur wirksam ist, wenn sie bei Abwägung der sich gegenüberstehenden Interessen beider Parteien billigenswert und angemessen erscheint.

Je nachdem welcher Art der Vorwurf ist, entfallen einzelne dieser Voraussetzungen oder kommen andere hinzu (wie z.B. eine Negativprognose bei Leistungsstörungen oder das Erfordernis vorheriger Abmahnungen).

Entscheidend ist – so die Gerichte -, ob das Fehlverhalten des Arbeitnehmers im Einzelfall geeignet ist, einen ruhig und verständig urteilenden Arbeitgeber zur Kündigung zu bestimmen

Verhaltensbedingte Gründe sind beispielsweise mangelhafte Verrichtung der Arbeit (Schlechtleistung), unentschuldigtes Fehlen, Nichteinhalten betrieblicher Vorschriften, Straftaten usw.

Unter bestimmten Voraussetzungen genügt auch schon der bloße Verdacht vertragswidrigen Verhaltens (Verdachtskündigung) oder der von dritter Seite ausgehende Druck zur Kündigung (Druckkündigung)."

Eine fristlose Kündigung ist immer um einiges schwieriger und wird vor Arbeitsgerichten immer fallbezogen entschieden. Hierzu solltest du einen Experten für Arbeitsrecht befragen.

Vielleicht geht der AN nicht ans Telefon, weil er "krank" woanders arbeitet - was für euch übrigens bzgl. einer außerordentlichen Kündigung "das Beste" wäre. Das herauszubekommen liegt nun bei euch.

Der Zeitraum des unentschuldigten Fernbleibens wird auch nicht vergütet. Also schon einmal die Lohnbuchhaltung informieren.

Eine weitere Abmahnung und darauf folgende fristlose Kündigung ist schon für den Firmenfrieden geboten. Zu der fristlosen Kündigung sollte vorsorglich aber der Hinweis erfolgen: „oder zum nächstmöglichen Termin“!

Ein möglicher Arbeitsprozess kann zu einem Vergleich oder auch zu einem andere#n Ergebnis führen. Wichtig aber ist die grundsätzliche Kündigung, sei es fristlos oder fristgerecht

Ein Kündigungsgrund ist das, aber meinst du nicht das du zu voreilig denkst? Ich würde erstmal mit dem Kollegen sprechen, mich informieren wo er überhaupt ist, weil das ja nicht normal sein kann.

Kannst du ja!

Wenn du auch schon mal mit ihm geredet hast und es trotzdem wieder vorgekommen ist, würde ich mir mal Gedanken machen!

Beim Lesen Deiner Darlegung kommt mir sofort der Gedanke, dass mit Deinem Geschäftspartner etwas passiert sein könnte ..., schlimmstenfalls dass er - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr leben könnte.

Ansonsten kann ich mir schlecht vorstellen, dass ein Geschäftspartner, bei dem Pflichtbewusstsein eine unabdingliche Voraussetzung ist, Dich als Geschäftspartnerin und seine Kunden "einfach hängen lässt".

Im Krankheitsfall gehört es nun man zur Pflicht, dienstlich sofort Bescheid zu geben; das ist gesetzlich geregelt. Auch der Arbeitgeber hat Fürsorgepflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern.

Wenn nun dieser Arbeitnehmer seinen Pflichten nicht mehr nachkommt, wie Du schon beschrieben hast, dann solltest Du dem Arbeitnehmer kündigen. Ob dies fristlos geschehen kann, müsstest Du zuvor nochmals juristisch abklären; jedenfalls liegt ja schon eine Abmahnung vor.

Es handelt sich nicht um meinen Geschäftspartnern

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@snows190

@snows190: Danke für die Richtigstellung. Okay! Es handelt sich um einen Mitarbeiter (habe in Deiner Darlegung nochmals nachgelesen).

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Du kannst, neben dem, was Dir "Lindren" empfohlen hat, nur eine 2. Abmahnung schreiben. Erst bei der 3. Abmahnung zum selben Fehlverhalten, kannst Du eine Kündiung aussprechen. Anmerkung: Die Abmahnungen müssen den Anforderungen entsprechen.

Erst bei der 3. Abmahnung zum selben Fehlverhalten, kannst Du eine Kündiung aussprechen.

Das ist Unfug! Dieses Ammenmärchen hält sich leider immer noch hartnäckig.

Hier wird mal wieder eine falsche Antwort positiv bewertet.

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@Novos

Und was willst du mir damit sagen? Dort steht nichts von deinen angeblichen drei Abmahnungen, sondern "Wie oft abgemahnt werden muss, lässt sich nur von Fall zu Fall entscheiden."

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@DarthMario72

@ DarthMario72:

Hier wird mal wieder eine falsche Antwort positiv bewertet.

Tja, da macht Du nix dran, DarthMario72! :-(

Manchmal kann man sich nur sprachlos wundern; neulich gab es bei einer arbeitsrechtlichen Frage 5 positive Bewertungen für eine vollkommen falsche, völlig laienhaft Antwort!

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@DarthMario72

Es gibt immer wieder solche "Kopfschüttel"-Antworten, bei denen man meinen könnte, sie wären unüberlegt aus einem momentanen Reflex heraus entstanden. ;-)

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@ Novos (wieder einmal):

Erst bei der 3. Abmahnung zum selben Fehlverhalten, kannst Du eine Kündigung aussprechen.

Das ist - wie DarthMario72 schon richtig kommentierte - Unsinn! Es gibt "weit und breit" keine Bestimmung, die eine solche (falsche) Aussage in irgend einer Weise untermauern könnte.

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Hast du mal mit ihm gesprochen? Vielleicht liegt er tot in seiner Wohnung oder ist im Krankenhaus.....

ruf ihn an. Oder fahr vorbei. Gute Arbeitgeber kümmern sich auch um ihre Angestellten, wenn sie mal nicht funktionieren wegen Krankheit oder psychischen Problemen.

Natürlich verhält es sich anders, wenn der Betreffende einfach keinen Bock auf Arbeit hat....

aber sprich mit ihm.

Tolle Antwort!

Sehe ich genauso, stell ihn zur Rede. Ein unangekündigter Besuch ist dafür eine gute Idee.

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Ich habe vorher mehre Male mit ihm gesprochen und da auch seine Mutter bei uns angestellt ist, weiß ich, das er wenigstens zum Hörer greifen kann. Bitte entschuldige, aber ich habe genug zu tun und es ist nicht meine Aufgabe ihm hinterher zu laufen. Er ist in der Anzeigepflicht.

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@snows190

Natürlich ist es nicht deine Aufgabe ihm hinterher zu laufen...., wenn du es nicht möchtest.

Ich jedenfalls würde es tun und für Klärung sorgen. Aber das ist natürlich deine Entscheidung. Was sagt denn seine Mutter? Hast du sie gefragt, was ihm fehlt?

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@snows190

Dienstgeber haben sich trotzdem darum zu kümmern. Wie bereits gesagt, kann es mehrere Gründe haben.

Kann ja wirklich sein, dass er einfach keine Lust mehr hat auf's arbeiten. Keiner kann ihn dazu zwingen, dafür musst du ihm halt keine Restzahlungen (Abfertigungen, etc.) auszahlen.

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An sich hast du natürlich recht, keine Frage. Aber ein guter Arbeitnehmer meldet sich nun mal auch, außer es ist wirklich mal ein Extremfall (Krankenhaus, Unfall, usw...) und 4 Tage da sollte man schon meinen können wenigsten ein Lebenszeichen des Arbeitnehmers zu bekommen schließlich will er das Geld verdienen. Und schlecht vor dem Kunden dazustehen ist natürlich nicht gut fürs Image.

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@CaptnCaptn

Und noch eins: wenn der selber nicht bescheid sagen kann, dann wäre es wohl in seinem eigenen Interesse, dass irgendwer anders sich für ihn meldet. Auch das geht.

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Und wo sind die Pflichten des AN?

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@anders7777

Da der Fragesteller schreibt, dass die Mutter des kranken AN bei ihnen angestellt ist, wundere ich mich schon ein bisschen.....

seine Mutter könnte ihn doch entschuldigen. Oder kann sie nicht sprechen?

Irgendwie ist mir das Ganze schon ein bisschen suspekt.

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@lindgren

Vergessen wir doch einmal nicht, dass der AN im eigenen Interesse auch Pflichten hat. Das sollte jeder An wissen, wird ja nichte ben ein Azubi in der 1. Lehrwoche sein.

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@SiViHa72

Nein, das vergessen wir nicht. Er ist sicherlich in der Pflicht, sich abzumelden.

Allerdings kann es Gründe geben, warum er dazu nicht in der Lage ist und ein guter AG, der sich um seine AN sorgt, wird wohl nach den Gründen fragen.

So bewältigt man Konflikte. Und kann entsprechende Schritte einleiten.

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@lindgren

@lindgren: Lies doch bitte die Frage noch mal genau und überdenke dann Dien antworten. Was verstehst Du an diesem Satz nicht:

Ein Mitarbeiter macht mir schon länger Probleme, die auch langsam das Geschäft angreifen.

?

AUßerdem kann man aus den Antworten des Fragendne ja auch schließen, dass er schon mit der Mutter des MA gesprochen hat.

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@LemyDanger57

Und? Zum Zeitpunkt meines Rates stand noch nichts von seiner Mutter.......dass AN mal Probleme machen oder haben, das ist völlig normal. Kommt jeden Tag vor.

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erstmal ein gespräch mit ihm führen

Ja, du hast das Recht, ihn fristlos zu kündigen.

Und man hat auch das Recht, abstruse, sinnfreie Antworten zu schreiben

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@lindgren

lindgren, die Antwort ist weder abstruse noch sinnfrei sondern ist eine Tatsache.

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@klara1953

Was war denn daran falsch?

Ohne Abmahnung darf fristlos gekündigt werden, wenn der Arbeitgeber eine Verhaltensänderung nicht erwarten kann oder ein schwerwiegender Vertrauensbruch vorliegt.

Mit Abmahnung kannst du dir vorstellen ;)

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@Worldisney
Ohne Abmahnung darf fristlos gekündigt werden, wenn der Arbeitgeber eine Verhaltensänderung nicht erwarten kann oder ein schwerwiegender Vertrauensbruch vorliegt

Ist das in diesem Fall so?

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@ponter

Könnte man fast meinen,wenn es nach der 1. Abmahnung wieder genauso ist und der Kunde diesmal sauer ist.. durch das falsche verhalten des AN entsteht dem AG Schaden. einerseits an seinem Ruf als zuverlässiger Vertragspartner, zweitens finanziell, denn jetzt muss gesehen werden,d ass eine andere Person dieses Auftrag ausführt.. mit Pech springt der Kunde ab, was sich wohl kein Auftragnehmer wünscht.

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@ponter

Er schreibt, dass er schon einmal eine Abmahnung erhalten hat. Das Zumindest sagt schon aus, dass die Verhaltensänderung nicht erfolgt ist.

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