Mitarbeiter erwirbt Hebebühne für Sein Unternehmen. Folgen?

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4 Antworten

Eine schwachsinnigere Fallkonstellation ist kaum denkbar. Siehe Antwort von @wurzlsepp668.

Steuerlich absetzbar ist hier gar nichts, weil der Verkäufer das Ding vermutlich entweder differenzbesteuert (falls gewerblicher VK) oder ganz ohne MWST (falls Privatverkauf) eingestellt haben wird. Eine Betriebsausgabe respektive ein Anlagegut bleibt es dennoch, unbeachtet der Vorsteuerfrage.

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welcher Arbeitnehmer ist bitte so dumm und erwirbt Firmengegenstände privat?

Folgen für den Arbeitnehmer: Die Gewährleistung des Verkäufers (sofern es eine gibt ...) greift nicht, da die Hebebühne für betriebliche Zwecke eingesetzt wird. im schlechtesten Falle hat sogar der Arbeitgeber Gewährleistungsansprüche an seinen Arbeitnehmer, da dieser die Hebebühne der Firma verkauft hat ...

Kaufvertrag abschließen, fertig

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Kommentar von FordPrefect
10.12.2015, 13:54

Kaufvertrag abschließen, fertig

Das dürfte schon daran scheitern, dass es sich vermutlich um einen privaten Verkäufer handeln wird.

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man schickt die Rechnung zurück und bittet den Verkäufer, die Rechnung auf die Firma auszustellen. Beim nächsten Kauf achtet man bei Bestellung gleich, dass die Richtige Liefer- und Rechnungsadresse angegeben sind. Das kann man nämlich in sämtlichen Internet Shop Portalen machen.

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Kommentar von FordPrefect
10.12.2015, 14:00

Das kann man - wenn der VK sich dazu bereiterklärt. Verpflichtet ist er dazu nicht.

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Kommentar von wurzlsepp668
10.12.2015, 14:08

wenn das ein Privatverkauf sein sollte, sehe ich ein großes Problem ...

warum sollte der Verkäufer die Daten umschreiben?

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Die Firma kann dem MA das Gerät abkaufen. Rechnung - natürlich ohne Umsatzsteuer, Gewährleistungsausschluss fairerweise reinschreiben.

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